Kamera-App für Foto und Video ‚Codecam‘ (iPhone) + Für Retro- und Mathe-Nerds ‚ca-mera‘ + Bedienungshinweise

Die Kamera-Software Codecam stellt zahlreiche manuelle Einstellmöglichkeiten und informative Anzeigen zur Verfügung. Deren genaue Aufzählung findet sich im Store-Text.

Die Anzahl der Optionen ist stark abhängig vom verwendeten iPhone-Modell. Geboten werden etwa die für Broadcast-Zwecke (TV) wichtigen Bildwiederholfrequenzen von p24 und p25 bei allen Auflösungen.

Die Videostabilisierung lässt sich abschalten, auch etwas, das nicht viele Kamera-Apps bereitstellen (und, zugegeben, bis jetzt nicht oft vermisst wurde). Option „JPEG+RAW“ (DNG) für Fotos. „Automatic save to camera roll“ muss erst in den „Settings“ aktiviert werden. Man kann die App sogar dazu „missbrauchen“, akkurat die Farbtemperatur von LED-Lampen zu messen. Es gibt einen Fullscreen-Modus für das Sucherbild – auf Wunsch mit eingeblendetem Auslöser.

Erklärt wird innerhalb der Application nicht viel, aber die Bedienung ist geradlinig, nach ein paar Minuten hat man’s raus; wie gesagt, der Store-Text hilft auch weiter. Beispiele: „Gallery: You can see the images and videos you took in a grid or loupe view, with full metadata. You can also share them, or delete them right in the app.“ – „Exposure compensation: you can swipe up and down on the screen to apply an exposure bias.“

TIPP! Getestet am iPhone X und iPhone XS. Soweit erweist sich Codecam als stabil und zuverlässig, im Gegensatz zu berühmterer (und ebenso deutlich teurer wie überladener) Software wie Filmic übrigens (siehe bitte Rossau 2014). Die Application Codecam wird häufig aktualisiert, zuletzt erschien vor zwei Wochen so ein Update: „Added support for iPhone XS and XS Max.“ Die dazu im Store-Text eingetragenen Einzelheiten beachten, auch die detaillierten Update-Infos.

Die „nur-iPhone“-App (plus Apple  Watch als Fernauslöser) ist seit August gratis. Die Preisgestaltung war ein wenig seltsam, sie wechselte von 1,09 (meistens) über 14,99 bis zu 21,99 €. 17,2 Megabyte Download-Volumen. Uneingeschränkte Premium-Vollversion; keine Werbung, keine Wasserzeichen, keine Zusatzkäufe.

Und jetzt haben wir hier noch den WWW-Hyperlink zum iOS App Store in Richtung Download auf Lager:

Codecam

Wesentlich bizarrer und skurriler – wie schön! – geht es weiter hier im Programm:


ca-mera (Universal, 0,7 MB, Full-Premium, gratis) kann man sich als experimentellen Fotoapparat mit Retro-Faktor für Math-Geeks (Wolframregel) vorstellen.

Dazu gibt es einen netten Beitrag von Apples App Store-Redaktion. Hier ist der Hyperlink, die komplette Story lässt sich allerdings nur auf iOS-Geräten abrufen.

Daraus wird natürlich flugs & frech ein Teil kopiert (um die Abbildungen zu vergrößern bitte antippen oder -klicken):

Du kannst sofort loslegen, nachdem du die App geöffnet hast. Alles, was du siehst, ist im Retro-Stil der 80er-Jahre gehalten, und über das Display flimmern schwarze und weiße Streifen. Diese pixelige, monochrome Grafik weckt Erinnerungen an die ersten Macintosh-Computer.

Während du fokussierst, ändert sich das Motiv kontinuierlich, da mit den körnigen Pixeln ständig Störimpulse und Blitze erzeugt werden.


Zusatzwink 👋 von der Redaktion des Blogs Rossau

ca-mera erzeugt an und für sich nur Fotos. Aber warum diese wüsten und durchaus „lebendigen“ Effekte nicht auch in angesagten Videos einsetzen?! Immerhin stellt die soeben vorgestellte App ca-mera eine Art „Live-Sucherbild“ zur Verfügung.

Das geht ganz einfach mit Bordmitteln. Und zwar mit der mächtigen Laufbild-Screen-Aufnahmefunktion ab iOS 11!

Eventuell muss das so erzeugte Videomaterial mit geeigneter iOS-Software räumlich gedreht und beschnitten werden. Wird Live-Ton benötigt: den Aufnahme-Knopf etwas länger gedrückt halten und „Mikrofon-Audio“ einschalten (s. Abb.).

Alle Details dazu mit klipp & klarer Schritt-für-Schritt-Anleitung gibt es in folgendem Weblogposting: iOS 11: Animierte und tönende Screen-Recordings direkt am iPhone oder iPad aufnehmen.

Soeben getestet: funktioniert einwandfrei mit Laufbild & Ton & ca-mera. Dabei entstehen prickelnd trippige und gnadenlos digitale Kunstwerke. Dieser Trick mit den Screen-Recordings lässt sich auch an anderen Stellen fabelhaft einsetzen, man muss nur im Kopf behalten, dass es ihn gibt.


Und noch ein kleiner Hinweis bezüglich der iOS-Standard-App für Video- und Fotoaufnahmen (Live-Photos, Panoramen, Porträts…): Wie erhalte ich die Sucherbildfunktion (Live-Vorschau) auf der Apple Watch?

Einfach die iPhone-Kamera über die Apple Watch starten. Dort finden sich dann auch diverse Steuerungselemente. Ungemein praktisch, wenn das iPhone unerreichbar sein sollte (etwa auf einer erhöhten Position montiert), oder wenn der „große Sucher“ aus anderen Gründen nicht einzusehen ist (zum Beispiel wenn sich der iPhone-Bildfänger irgendwo tief unten am Boden befindet, oder bei heller Lichteinstrahlung). Hier sehr oft im Einsatz.

Funktionen auf der Apple Watch:

  • Fotos oder Videos aufnehmen (Fernauslöser)
  • Belichtung einstellen
  • Sucherbild anzeigen
  • Siri-Unterstützung („Mach ein Foto“, „Video aufnehmen“…)
  • Andere Kamera oder anderen Kameramodus auswählen
  • Blitz, Selbstauslöser und HDR mit der Apple Watch steuern
  • Aufnahmen auf der Apple Watch überprüfen (zoomen, verschieben, Bildschirm füllen…)

Relevante Support-Artikel dazu von Apple:

Blog Rossau: 

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