Spaß mit Doppelbelichtungen ‚Diana Photo‘ + Wenig ätzender Dunkelkammer-Simulator ‚Analogue‘

diana-photo_ios-app_homescreen-iconTIPP! iTunes-Link: Diana Photo (Universal, 43,6 MB, Vollversion, 1,99 €). Die sehr beliebte App stellt aus zwei zufällig dem Archiv entnommenen Fotos eine Doppelbelichtung her. In der Vorschau nach links oder rechts wischen: Diverse passende Filter. Die Fotos können auch direkt mit der internen Kamerafunktion (Vorschau-Sucher mit Überblendung) geschossen oder selbst ausgewählt werden. Seit mit der jüngsten Aktualisierung eine Albums-Auswahl, ein Transparenzregler und eine Verriegelung für bestimmte Bilder („Image Lock“) hinzugefügt wurde, ist die App recht ansprechend (neues User-Interface) und brauchbar. Es gibt auch eine permanent kostenlose und eingeschränkte Free-Version, falls jemand zur Aktion zu spät kommen sollte und vor einem eventuellen Kauf ausprobieren möchte. Die Vollversion ist seit 2014 im Store und zum vierten Mal (zuletzt vor einem Jahr) in Gratis-Aktion. [Edit 4. 5. 2016: Aktion beendet.]
Abbildungen👆👇


analogue_ios-app_homescreen-iconAnalogue – edit image in a real B&W darkroom (Universal, 45,9 MB, Full-Premium, Rossau-Debüt) ist erstmals kostenlos zu haben. [Edit 2. 5. 2016, 18 Uhr MESZ: Aktion beendet.] Für Schwarzweiß-Spezialisten. Simuliert eine antike Dunkelkammer (Wikipedia), die vor der Erfindung der digitalen Fotografie noch mit Negativen, Fotopapier, Projektoren (Vergrößerern) und reichlich Chemie funktionierte (und – abseits aller Nostalgie-Romantik nicht zu vergessen – hochgiftige Abfälle produzierte).

Es gibt – neben der „Entwicklung“ (Bearbeitung) von (importierten) Aufnahmen aus dem Fotos-Ordner – auch eine Kamerafunktion, welche die Technik von großformatigen Plattenkameras (Wikipedia) simuliert, so wird etwa das Sucherbild verkehrt herum dargestellt. Shutter/ISO-Einstellung. Manueller Fokus, lustige Lupe als Hilfe zum Scharfstellen, Tilt/Shift-Ebenenverstellung (Wikipedia) wie bei Fachkameras. Die kleineren Formate bieten die heutzutage gewohnte und intuitivere Point’n’Shoot-Aufnahmetechnik („Knipsen“).

Auch die analogen Tricks, die in Dunkelkammern angewandt wurden (Teststreifen, Abdecken, Abfächern, Belichten…), lassen sich mit der App nachstellen. Dazu erscheinen wichtige Erläuterungen (engl.), sobald die Funktionen zum ersten Mal aufgerufen werden. Strikt schwarzweiß, es werden jedoch zwei Sepia-Tönungen angeboten.

Erfordert Einarbeitungszeit und zwingt zu einer gewissen Bedachtsam- und Langsamkeit. Nicht nur die Prints (Ausbelichtungen), sondern auch die „digitalen Negative“ lassen sich speichern und weiterleiten. Technisch und historisch interessant. Die Ergebnisse können überzeugen. Die iOS-Application erschien Anfang des Jahres zum Preis von 2,99 €. TIPP!

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