Neu! Expressives Ambient-Wunder, drei identische Synthesizer in einer App ‚Shoom‘ (iPad only)

Multi-Synth Droning-Morphing

Ambient ist eine Variante der elektronischen Musik, bei der sphärische, sanfte, langgezogene und warme oder kühle Klänge dominieren. Häufig wird auch mit räumlichen Effekten, Soundscapes und Feldaufnahmen experimentiert. Die Musikstücke sind meist sehr langsam und lang, bauen sich oft gemächlich auf und gehen ineinander über, wobei sie selten einer klassischen Songstruktur folgen. (Quelle: Wikipedia)

Atmosphärische Flächen und abgehobene Effekte, eindringliche, durchaus beat-orientierte Leads und extraterrestrische Geräusche sind die Stärken dieses funkelnagelneuen Instruments. Shoom ist ein Set aus drei Synths, die sich einfach überlagern und simultan getrennt steuern lassen. Microtonal. Prima: Arpeggiator- und Motion-Recording gleichzeitig. Originalbeschreibung laut iTunes:

Shoom is an expressive XY pad synthesizer. Or, more precisely, three identical synthesizers in one app. It is capable of playing any pitch in the audible range and doesn’t necessarily limit you to a particular scale. Nevertheless, if you do want to use scales, Shoom can deliver anything from common 12-tone equal tempered to xenharmonic and microtonal.

Features

  • shoom–ios-app_homescreen-iconThree independent synthesizers
  • 20–20,000 Hz pitch range
  • Slide freely or snap notes to scale with adjustable glide rate
  • Set notes to infinite hold using a dedicated toggle
  • Microtonal and non-octave repeating scales support
  • MIDI CC control and clock sync (MIDI note input coming in a later update)
  • Apple’s Inter-App Audio, Audiobus 2 support
  • 60+ bundled presets
  • Import and export of presets and CC maps

 

Synthesizer engine features

  •  Adjustable polyphony, up to 30 voices
  • Two oscillators with 4 waveforms and PWM, and one noise generator
  • Oscillator FM cross-modulation
  • 4 pole (24 dB/octave) resonant low pass filter with overdrive and pitch tracking
  • 2 variable slope ADSR envelopes for amplitude and filter cutoff
  • 2 LFOs with 9 waveforms, up to 3 out of 12 simultaneously assignable parameters, trigger and global running modes, fade-in and phase controls
  • Y axis position as modulation source with up to 3 of 15 simultaneously assignable parameters
  • Note pan randomizer
  • Built-in stereo delay and reverb effects

Die drei farbigen Punkte oben in der Mitte schalten die Instrumente um. Rechts davon lassen sich die ausgezeichneten Presets den drei Synths einzeln zuweisen. Mein Favorit: „Session-Demo 2“ (eine fast mechanisch klingende, rhythmische Clockwork-Kollage). Die als farbige (entsprechend der Synth-Instanz) Kreise dargestellten Anschläge auf der harfenähnlichen Touch-Eingabefläche lassen sich jederzeit und zeitgleich (Multitouch) verändern, egal, welcher der drei Synths gerade (zur Bearbeitung) aktiv ist. Das Umschalten der Sessions und Presets erfolgt völlig störungsfrei.

Die folgenden Sound-Demos sagen mehr als tausend Worte. Gute Kopfhörer oder PA-Anlagen verwenden!

Die nächste Demo. Kurzbeschreibung: „You can stack up to 3 Synthesizers in one patch and created very impressive drones. In this video, I make only drones with Shoom but you can do also more traditional stuff and playing with a lead sound.“ Spacig tönende Summ&Brumm-Geräuschentwicklung (besonders eindrucksvoll zirka ab Laufzeit-Minute 11:18) bei Synth Anatomy:

Die Preset-Sounds, einer nach dem anderen:

(Wer 🤖 traut sich, am Mac alle drei Videos gleichzeitig laufen zu lassen?!)

TOPTIPP! Kurz angetestet am iPad Pro (9,7″ + 12,9″) und iPad Air 2: Voll trippig, spooky und creepy. Total psychedelisch das Teil. Dunkle und organische Sounds. Einfach zu bedienen und übersichtlich. Klassische Synth-Engine, aber jede der drei Instanzen hat ein separates Delay- & Reverb-Modul sowie Preset-Register. Wird die Hold-Taste (der kleine Kreis unten links) benutzt, spielt der eine Synth weiter, während man sich mit dem nächsten beschäftigt. Man kann gar nicht mehr aufhören, damit zu törnen.

Einem Live-Streaming/Routing via Audiobus (Rossau) in DAWs wie Cubasis (Rossau) oder Auria (Rossau) steht nichts im Wege, gleiches gilt für Apples GarageBand via Inter-App Audio.

Fans von ThumbJam (Rossau), SoundScaper (Rossau) und TC-11 (Rossau) werden sich über adäquaten Nachschub freuen! User-Guide (PDF) zu Shoom beim Hersteller. Diskussion im Audiobus-Forum, daraus: „Catchy, addictive, interesting, fun, inexpensive, useful, thought provoking!“ Ebendort ein anderer Thread, in dem es darum geht, Shoom-Presets auszutauschen (via Cloud-Speicher).

Die iPad-Application (13,8 MB, ab iOS 8) erschien vor wenigen Stunden. Derzeit in Einführungs-Aktion: 5,99 €. [Edit 26. 4. 2016: Aktion beendet. Preis nun 9,99 €.] Full-Premium. Rossau-Debüt. Link ins iOS App Store:

Shoom Synthesizer

Passt wunderbar in die Rossau-Kategorie iOS Musik- und Geräuschproduktion. Sobald weitere Videos erscheinen, wird das vorliegende Blogposting entsprechend ergänzt. Wir erwarten die üblichen Verdächtigen wie The Sound Test Room und Mick Gallagher.


Sound-Freaks! Nicht verpassen, nach wie vor in 0-€-Aktion (statt 3,99–7,99 €): Audreio – Einzelheiten siehe Rossau-Blog am 1. März: Music Making: Audio zwischen Geräten streamen.

Gleiches gilt für Metronom – The groovy Speed and Rhythm Trainer; Details siehe hier im Blog. Mit fugenloser Tempoerhöhung beziehungsweise -verringerung (from/to–to/from, accelerando, ritartando).

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Eine Antwort zu Neu! Expressives Ambient-Wunder, drei identische Synthesizer in einer App ‚Shoom‘ (iPad only)

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