Wecker-App ‚Wake Alarm Clock’ + Siri-Tipps + Twitter-Widget + Safari-Drucker (alle Universal) + Fitness-App (iPhone)

Hinweise zu Siri (Weckerprogrammierung) weiter unten!

Nach dem ersten Programmstart wird angeboten, eine kurze Einführung anzuzeigen. Die Mechanik, am Ziffernblatt zu drehen, um die Weckzeit einzustellen, erinnert ein wenig an den klassischen Ur-iPod. Man kann aber auch auf die Stunden-Unterteilungsstriche oder die Minutenanzeige tippen. Nachtmodus: Von rechts nach links wischen. Unterstützt die 24-Stunden-Anzeige. Gekürztes Zitat von der vollmundigen Originalbeschreibung:

wake-alarm-clock_ios-app_homescreen-iconWir präsentieren Ihnen Wake, den schönsten und innovativsten Wecker für das iPhone. Sie schlagen für die Schlummerfunktion und drehen das Handy um, um den Wecker zu deaktivieren, oder schütteln es, um aufzuwachen. Stehen Sie auf Ihre Weise mit Wake auf!

Wake kombiniert Schlichtheit und Design in einer revolutionären Wecker-App. Mit drei Weckalarm-Stilen zur Auswahl:

① SCHLAGEN & UMDREHEN: Ausgestattet mit einer virtuellen Schlummer-Schaltfläche und perfekt für alle, die sich nach ein paar Minuten mehr Schlaf sehnen.
② SCHÜTTELN: Ideal für Tiefschläfer, die mehr als einen traditionellen Wecker benötigen, um sie aus ihrer Benommenheit zu wecken.
③ STREIFEN: eine einfache Option für Träumer, die es einfach halten möchten.

Zitat beendet. Dort unbedingt weiterlesen, denn die Beschreibung enthält weitere Bedienungshinweise, außerdem gibt es noch eine Anleitung hinter dem Fragezeichen im Hauptmenü. Einarbeitungszeit vonnöten; zuerst gründlich ausprobieren und testen, bevor man sich auf die Mechanik verlässt. Die mitgelieferten Alarmtöne nerven alle extrem, außer die unter „Natur“. Die erstaunlich hoch von den Usern in den US- und DE-Stores bewertete App (69,3 MB DL-Volumen) erschien vor knapp einem Jahr und ist momentan für einen befristeten Zeitraum (Dauer unbekannt) kostenlos beziehbar. Preis vorher: 3,99 Euro.

„In-App-Käufe“ von Wake Alarm Clock, Stichtag Sonntag, 15. 2. 2015; Bildquelle: Rossau-Blog (iTunes-Screenshot)

„In-App-Käufe“ von Wake Alarm Clock, Stichtag Sonntag, 15. 2. 2015; Bildquelle: Rossau-Blog (iTunes-Screenshot)

Derzeit sind auch sämtliche „Top In-App-Käufe“ innerhalb von Wake Alarm Clock gratis! [Edit 16. 2. 2015: Aktion beendet.]

Nach dem Einstellen der ersten Weckzeit von unten nach oben wischen und im „Store“ (auch zugänglich via Hauptmenü durch Wischen von links nach rechts) auf „Wecktöne“ tippen, dann ein „Paket“ nach dem anderen (insgesamt vier) wählen, einzeln bestätigen (durch Eingabe der Apple-ID) und freischalten. Gleiches gilt für die Kauf-Option „Weitere Weckalarme“ (zusätzlich acht Speicherpunkte). Hinweise zu diesen speziellen Käufen und ihren Aktionen hier im Rossau-Blog.

Link ins Store & Demo-Video:

Wake Alarm Clock

Einigermaßen begeistertes Review bei 148Apps.com. „Editor’s choice! There’s no tranquil or serene waking up state here. Wake Alarm knows you need to get up and is loud and enthusiastic about it!“ Von Apple tatsächlich als „Unser Tipp“ prominent hervorgehoben. Diese Prädikate im äußerst populären iOS App Store sind extrem wichtig für App-Entwickler, sie pushen eine App ungemein – wie kein anderes Online-Medium! Wie schon so oft lässt die „redaktionelle Qualität“ (keine Ahnung, wo die ihre Maßstäbe anlegen) bei Apple jedoch zu wünschen übrig; das Store, das gute, ist nach wie vor nicht die erste und beste Informations- und Empfehlungsquelle bei (mithin nicht ganz billigen) App-Beschaffungen… Beileibe nicht!

Von Apple als „Unser Tipp“ im Store hervorgehoben: Wake Alarm Clock; Bildquelle: Rossau-Blog (iTunes-Screenshot)

Von Apple als „Unser Tipp“ im Store prämiert: Wake Alarm Clock; Bildquelle: Rossau-Blog (iTunes-Screenshot)

Getestet am iPad Air 2. Der „Nachtmodus“ ist mir immer noch zu hell (unbrauchbar). Die Anzahl und Art der „In-App-Käufe“ unterscheiden sich, wenn man die Angaben in iTunes mit denen im „Shop“ (innerhalb der App) vergleicht; das ist ein kapitaler Fehler! Die deutsche Übersetzung der Texte ist stellenweise mangelhaft und verwirrend. Kleinere Bugs: Es gibt zum Teil überlappende Anzeigen (unlesbar). Die eingangs erwähnte Einführung hakelt und lässt sich nur sehr umständlich ordnungsgemäß beenden. Besonders lästig: Es ertönen unangenehme und unprofessionelle Lautstärkeschwankungen der Effektgeräusche (beispielsweise bei der Tap-Minuteneinstellung).

Die Umschaltung vertikal/horizontal ist ebenfalls nicht hundertprozentig sauber implementiert (speziell wenn Aufklappmenüs aktiviert sind). „Einkäufe wiederherstellen“ wird immerhin unterstützt (der Schalter ist im „Shop“ gaaanz unten zu finden – scrollen). Es werden alle möglichen zukünftigen Ausstattungsmerkmale angekündigt (besser wär’s freilich, zuerst die vorhanden Bugs zu fixen), aber es sieht so aus, als ob die dann auch extra kosten werden. 💸 Zudem ist nicht zu empfehlen, auf iOS-Geräte zu „schlagen“, und auch mit dem Begriff „streifen“ habe ich große Probleme.

Im Ernst jetzt, Apple: Euer großer „Tipp“?! *) Sonst nix gefunden? (Siehe ein paar Absätze weiter unten.) Außerdem hätte sich der Laden gerne ein anderes Prädikat einfallen lassen können als jenes, das hier im Rossau-Blog seit vielen Jahren in Verwendung ist. Unser Prädikat für Wake Alarm Clock: Beta-Version für Hardcore-Wecker-App-Süchtige. Und das mit viel Nachsicht.

Ich kann die Begeisterung bei weitem nicht so enthusiastisch teilen wie Apple und der andere Blog. Die Software ist – für iOS-Verhältnisse – doch ziemlich gesalzen, glatt die teuerste Wecker-App im Store (soweit ich das überblicken kann)! Fast könnte man gleich dazusagen: …und genauso überflüssig wie jede andere; denn es gibt tausende davon, im Rossau-Blog wurden in über sechs Jahren keine zwei oder drei erwähnt.

Aber um den Sonderpreis mögen es sich Interessierte ja ansehen (womöglich funktioniert sie ja auf iPhones besser), der Normalpreis der Zusatzkäufe kann leider vorerst nicht eruiert werden. [Blogposting Aktualisierung nach Ende der „Top In-App-Kauf“-Aktion: 99 Eurocent pro Stück!] Vielleicht erscheinen noch Updates, welche die erwähnten Fehler (und das sind nur die bei einem Kurztest entdeckten) ausbügeln. WAC wurde zwischen 2013 und Mitte 2014 sieben Mal aktualisiert, seither allerdings nicht mehr.

Rossau-Hinweis für iOS-Anfänger: Meine bevorzugte Methode – man braucht nicht einmal auf den Bildschirm zu blicken oder auch nur irgendwo zu tippen – funktioniert seit Jahren äußerst zuverlässig. Keine zusätzliche App vonnöten!

Einfach Siri (Home-Taste etwas länger gedrückt halten) befehlen: „Wecken um acht Uhr dreißig!“ Oder: „Wecker für sieben Uhr fünfzehn löschen!“ – „Jeden Tag um zweiundzwanzig Uhr wecken!“ Der genaue Text ist nicht so wichtig, etwa kann man „für“ oder „um“ sagen, oder auch: „Weck mich gegen Mittag!“ – „In einer halben Stunde wecken!“ Auf der Stelle ausprobieren bitte.

Siri antwortet prompt & akustisch auf die Befehle und bestätigt ihre Durchführung (an dieser Stelle gibt es übrigens niemals launige Einwürfe); dabei kann man auch gleich die Lautstärke checken, auf die das iOS-Gerät eingestellt ist: Wenn man Siris militärische (sinngemäß) Bestätigung und Vollzugsmeldung nicht vernehmen kann, dann ist es zu leise, und dann hört man womöglich auch später den Wecker nicht! ⏰ In diesem Fall die Lautstärke korrigieren! (Das ist wirklich die einzige Fehlerquelle, und ich habe das sehr häufig in Verwendung.) Ansonsten ist der iOS-Wecker unabhängig von der Stellung des am iPhone physisch vorhandenen „Klingeln aus“-Schalters! (Der betrifft nur die Telefonklingel und SMS-Income-Sounds.)

siri-bestaetigt-weckereinstellung_rossau-screenshotAlso unbedingt das akkurate Okay abwarten: „Dein Wecker wurde für … Uhr gestellt.“ Wie immer werden ein paar – aber niemals missverständliche – Variatonen der Vollzugsmeldung dargeboten. Hier lässt sich die Eingabe leicht via Schiebeschalter korrigieren (s. Abb.).

Nur sehr selten kann es auch lauten (etwa bei Netzwerkproblemen): „Ich kann dich momentan nicht verstehen. Bitte probiere es später noch einmal.“ – „Ich bin mir nicht sicher, was du gerade gesagt hast, <User>.“ Etwa drei bis vier Mal pro Jahr gibt es so eine kleine „Weckerstörung“, und sollte sich die nicht durch einen weiteren Versuch sofortigst beseitigen lassen, wird man halt manuell eingeben, was ebenso rucki-zucki vor sich geht.

wecker-eingestellt-iphone-statusleiste_rossau-screenshotWeitere Kontrollmöglichkeit, ob ein Wecker gestellt wurde: Das klitzekleine Wecker-Icon in der iOS-Statusleiste (ganz oben) muss sichtbar sein!

Siri lässt sich in den zentralen iOS-„Einstellungen“ (Icon mit Zahnradsymbol am ersten Homescreen) aktivieren. – Ist das Gerät mit einer Stromversorgung verbunden (etwa Adapter & Zigarettenanzünder), braucht man nicht einmal die Home-Taste zu drücken, um mit Siri kommunizieren zu können. Diese Option, genannt „Hey Siri“, ist separat zu aktivieren. Ideal für Fahrzeuglenker: komplette „hand/eye-free operation“ (ab iOS 8 und nur mit den jüngsten Geräten). Ich verwende den Wecker übrigens öfter (man kann ihn natürlich auch für andere Timer-Jobs einsetzen) und lieber als die iOS-Erinnerungen, die natürlich gleichermaßen – und noch umfassender (zum Beispiel ortsbezogene Alarme) – via Siri programmiert werden können.

*) Damit der Ruf von Apples Store-Redaktion ein wenig gerettet wird – hier ein etwas zutreffenderes Prädikat für das Spiel Duet Game.


NC – Twitter Widget for Notification Center (Universal, 34,1 MB, 1,99 €, ungetestet)

„View your Twitter timeline & mentions on the lockscreen or inside any app to quickly get updated about the world around you with NC. NC adds a Twitter widget to your Notification Center so you no longer need to quit the app you’re using or even unlock your device to check your twitter feed. You can even favourite, retweet or open the tweet in the default Twitter, Tweetbot or Twitterrific app right from the widget!

With NC you can see recent news, facts, quotes, mentions and everything on Twitter without even the need to unlock your device or quit the game/app you’re using.“ Erstmals in Zero-Aktion!


„In-App-Käufe“ von 7 Minute Workout, Stichtag Sonntag, 15. 2. 2015; Bildquelle: Rossau-Blog (iTunes-Screenshot)

„In-App-Käufe“ von 7 Minute Workout, Stichtag Sonntag, 15. 2. 2015; Bildquelle: Rossau-Blog (iTunes-Screenshot)

TIPP! 7 Minute Workout – Quick Fit (iPhone, 95,1 MB, engl., 1,99 €0,00 €). Auch die beiden „Top In-App-Käufe“ sind im Gratis-Angebot! [Edit 20. 2. 2015: IAK-Aktion beendet.] „Das weltberühmte 7-Minuten-Training – wie in den New York Times gesehen – wurde wissenschaftlich erprobt und ist genauso effektiv wie ein Besuch im Fitness-Studio. Das perfekte Training für Personen, die viel zu tun haben.“

iOS-App 7 Minute Workout, Bestätigung nach Eingabe der Apple-ID – solange die Aktion läuft, steht hier „kostenlos“, dieser Vorgang muss zwei Mal durchgeführt werden (pro „Top In-App-Kauf“-Listenpunkt); Bildquelle: Rossau-Blog

iOS-App 7 Minute Workout, Bestätigung nach Eingabe der Apple-ID – solange die Aktion läuft, steht hier „kostenlos“, dieser Vorgang muss zwei Mal durchgeführt werden (pro „Top In-App-Kauf“-Listenpunkt); Bildquelle: Rossau-Blog

„In-App-Käufe“ freischalten: Im Hauptmenü von 7 Minute Workout – Quick Fit (die Kurzanleitung nach dem ersten Programmstart ist davor mit dem Pfeilsymbol oben rechts zu schließen) von rechts nach links wischen und die einzelnen – zunächst mit einem Vorhängeschloss markierten – Übungsabfolgen (nur die zweite und dritte – die vierte „kostenlose fettverbrennende Trainingseinheiten“ sieht zwar auch so aus, dabei handelt es sich jedoch um einen Werbespot für eine andere App des Herstellers) „kaufen“ (jedesmal mit Apple-ID bestätigen) und herunterladen. Fertig installiert benötigt die Software am iPhone 6: 451 Megabyte. Geboten wird ein spezieller Videoplayer, der sowohl in der vertikalen als auch in der horizontalen Ausrichtung funktioniert (der Rest der App besteht auf vertikaler Hochkant-Ausrichtung) und leicht angehalten (und fortgesetzt) werden kann.

Es wird einem präzise vorgehüpft (1:1-Video), angezeigt (Timer-Uhr) und aufgesagt, was zu tun ist. Nur teilweise wird eine deutsche Übersetzung (Untertitel) der professionell auf Englisch gesprochenen Texte (kurz, deutlich, prägnant und leicht verständlich) eingeblendet.


Printability – print Safari page to PDF (Universal, 10,7 MB, ungetestet). Bietet Zusatzkauf-Option „Advanced 0,99 €“. „Just make it printability and share PDF anywere! Here is a powerful utility for convert web pages to PDF document directly from Safari browser. App contains Safari extension. Use it for converting opened page to PDF document. You don’t need waiting to load page if it didn’t contains pictures.“ Die Bewertung durch die User im U.S.-Store liegt knapp über dem Durchschnitt. Die relativ junge App wurde erst vor wenigen Tagen aktualisiert.

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