Neuer iOS-Synthesizer von Korg: ‚iKaossilator‘ (‚iMS-20‘, ‚iElectribe‘)

Update: Am 1. Dezember 2011 wurde iKaossilator zur Universal-App befördert und weiter verbessert, die 7,99/8,99-€-Aktion bis 31. Dezember verlängert. Neuerliche 50%-Aktionen von iKaossilator, iMS-20 und iElectribe (s. u.) bis 2. Dezember 2011 und 7. Mai 2012 (und alle paar Monate später, etwa März/April 2013)! Weitere Aktualisierungen des Synths sind weiter unten verzeichnet. Zurück zum Rossau-Blogposting von November 2011:

Aus der deutschen Website von Korg:

Das originale Spaß-Instrument – Korgs handtellergroßer Kaossilator-Synthesizer jetzt als iPhone-App erhältlich!

Korg hat mit der lebendigen Kaoss-Reihe die Welt der Musikinstrumente durch das intuitive X-Y-Pad zur expressiven Musiksteuerung revolutioniert. Der handtellergroße Kaossilator-Synthesizer gab modernes Musizieren gleichermaßen tausenden Musikern wie Nicht-Musikern an die Hand.

Es folgen tönende Demo-Videos, der direkte Link ins iOS App Store und weitere Details zu dem Gaudium-Synthesizer mit beeindruckendem Sound.

Jetzt gibt es denselben Spielspaß als iPhone-App in Form des iKaossilators! Korgs Kaoss-Bedienung lässt Sie einfach mit dem Finger auf dem Touchpad musizieren. Der neue Loop-Sequenzer macht Sie frei, Spuren zu erstellen und live zu spielen. Obendrein gibt es überwältigende optische Effekte, die den iKaossilator für iPhone zu einem fesselnden Instrument machen.

iKaossilator für das iPhone ist zum Download in Apples iOS App Store (iTunes Store) zu einem Einführungspreis von 7,99 € erhältlich. Dieser Preis gilt bis zum 30. November 31. Dezember 2011 (bzw. in einer weiteren solchen Aktion bis 7. Mai 2012).

Link ins App Store:

iKaossilator

TOPTIPP für elektrische Tonkünstler!

Die App (engl., 19,1 MB) erschien vor drei Wochen. Gekauft und kurz ausprobiert: Klingt spitzenmäßig und sieht sehr gut aus. Die zahlreichen mitgelieferten Sounds und Loops eignen sich prima für moderne elektronische Tanzmusik bis hin zu experimentellen Ton-Collagen. Hervorragende Steuerung auch mit dem iPad (im vergrößerten x2-Modus; Schaltfläche unten rechts), dennoch wäre eine Beförderung zur Universal-App und Integration von SoundCloud wünschenswert (Edit: Audio Copy/Paste wurde mit Version 2.1 nachgereicht, s. u.; gleiches gilt für die Universal-App); einige wenige User berichten von Abstürzen der App (YouTube-Video; inzwischen behoben).

Sehr willkommen ist der Loop-Editor und der Song-Modus mit Quantisierung (Wikipedia) des Dynamic Phrase Synthesizers. Nach kurzer Eingewöhnung kann jeder damit loslegen. Auch ohne Klaviatur, MIDI, extra schaltbare Effekte und eigene Sounds zum Einfügen (Loop/Sample-Import) lassen sich bewegende Rhythmen herstellen.

WIST-Sync (via Bluetooth) mit iPad 1, 2, 3 und iPhone 4 funktioniert wie immer einwandfrei. Für präziseres Setzen von Tönen würde man sich vielleicht ein Gitternetz auf dem Kaoss-Pad wünschen, außerdem fehlt ein dedizierter Arpeggiator; die Applikation ist jedoch eindeutig als “Spaßinstrument” mit “DJ-tauglicher Bedienung” deklariert, und sie ist definitiv weit mehr als das.

Funktioniert ab iPhone 3GS und iPod touch der dritten Generation. Bis Ende November Dezember 2011 (bzw. 7. Mai 2012) um 50 Prozent ermäßigt erhältlich!

Nach wie vor ist Apples iOS in Sachen DAW (Digital Audio Workstation) sämtlichen anderen Mobil-Betriebssystemen um Welten voraus. Android etwa leidet unter viel zu langen Latenz-Zeiten und mangelnder Soundqualität. Bereits seit Jahren stehen für die iDevices solche Apps als exklusives Feature zur Verfügung! Das Musikstudio in der Hemdtasche! Habakuk ist ganz hingerissen.

  • Rossau-Kategorie iOS-Musikproduktion (mit weiteren faszinierenden Synths)
  • Rossau-Tipp für die Kopfhörer mit dem besten Preis-/Leistungsverhältnis, unabdingbar bei der Musik- und Soundproduktion: Headset Sennheiser MM 50

Weitere Informationen des Herstellers zu dem funkelnagelneuen iOS-Synth:

Highlights des iKaossilator für iPhone:

  • Spiele Klänge einfach durch Streichen, Tippen oder Reiben deines Fingers auf dem Screen
  • Visuelle Spezialeffekte begleiten deine Performance für noch mehr Spaß
  • 150 unterschiedliche Klänge für jede Art von Dance-Musik
  • Scale/Key-Einstellungen erlauben jedem die präzise Musik-Performance
  • Einfaches Erstellen von Spuren mittels 5-fachem Loop-Sequenzer
  • Steuer Loops in Echtzeit wie bei einer DJ-Performance
  • WIST-Fähigkeit erlaubt den synchronisierten Start mit anderen Apps wie iELECTRIBE

☐ Performances mit einem Finger
Der iKaossilator bedient sich des einzigartigen X-Y-Pads der beliebten Korg Kaoss-Serie wie beim originalen Kaossilator im Taschenformat. Kreieren Sie Melodien und Phrasen einfach durch Streichen, Tippen oder Reiben Ihres Fingers auf dem Screen ohne musikalische Vorkenntnisse.

☐ Helle, farbige Visual Effects
Auch der iKaossilator setzt voll auf die graphische Oberfläche, die sich besonders schön auf dem hochwertigen iPhone-Display macht. Die visuellen Effekte verfolgen deine Performance und sorgen für Begeisterung. Die starke, farbige Graphik liefert eine aufregende Performance-Erfahrung.

☐ 150 abwechslungsreiche Klänge für alle Musikstile
Mit den 150 integrierten Klängen spielen und produzieren Sie ein reiche Palette an Musikstilen wie Hip-Hop, House, Techno, Dubstep, New Disco und Electro. Genießen Sie Lead- und Bass-Klänge, wie Sie sie von einem großen Synthesizer erwarten, wie auch akustische Klänge von Piano oder Gitarre und sogar topaktuelle DJ-Sound-Effekte. Schlagzeugklänge lassen sich per Finger spielen und in den Pattern manipulieren.

☐ Loop-Sequenzer
Mit dem integrierten Loop-Sequenzer lassen sich fünf Spuren aufeinander schichten. Zum Aufnehmen einer Spur weisen Sie einfach einen Synth-, Bass-, Chord- Sound-Effekt- oder Drum-Loop einem Part zu. Fünfzig Loops professioneller Musik sind für den Schnellstart an Board. Neben den Aufnahmemöglichkeiten bietet der Loop-Sequenzer ausgebuffte Live-Funktionen. Per Mix-Play ist das Remixen ein kinderleichter Spaß; Während der Wiedergabe können Sie zwischen den Loops wechseln oder einen speziellen Teil daraus extrahieren.

Informationen auf Englisch:

Sehr willkommenes Update der App am 1. Dezember 2011:

Neue Funktionen von Version 2.0.0

Audio export, iPad full-screen support, and many more new features!

  • Audio Export records and saves your performance, just as you heard it
  • iPad native support allows the iKaossilator to fill the iPad’s large 9.7″ screen
  • “SoundCloud” allows users to share and remix loops with other users worldwide
  • “AudioCopy” provides an easy way to copy audio data between musical instrument apps
  • Flex Play makes it easy to generate fills and breaks

☐ Audio Export saves your performance as a file
Now you can record your performance in real time, or export a completed loop as an audio file. By sending your creations to a Mac or PC via iTunes, you can share them with your friends or use them in a full-fledged music production. You can also upload them directly to SoundCloud.

☐ iPad native support provides full-screen (9.7″) iKaossilator enjoyment
Now you can perform taking full advantage of the iPad’s large 9.7″ display. Enjoy iKaossilator on your iPhone while riding public transportation, and on your iPad while performing live!

☐ “SoundCloud” allows sharing or remix loops with users worldwide
“SoundCloud” is a music distribution and sharing service that’s very popular among musical creators. The loops you create can now be uploaded directly to “SoundCloud” from within the app. If you attach the loop data when doing so, it will be shared to other users’ loop lists. Users worldwide will be exposed to new loops they’ve never heard, and can combine them with their own loops to create remixes. It’s a new way of enjoying music by and unleashing your iKaossilator’s potential throughout the world.

☐ “AudioCopy” lets you share audio data between musical instrument apps
Newly added support for “AudioCopy” from Sonoma Wire Works means that you can copy and paste audio data between apps. Audio data you export from iKaossilator can be sent to apps that support AudioPaste.

☐ Flex Play makes it easy to generate fills and breaks
Designed for live performance, the Flex Play feature makes it easy to generate fills or breaks. Touch and hold Length or Tempo buttons, and then try stroking the touchpad. Movement in the X-axis will change the Length of all parts, and movement in the Y-axis will change the Tempo, allowing you to add dynamic changes to your song that will further expand your performance possibilities.

Update auf Version 2.0.1 am 14. Januar 2012:

  • You can now paste exported audio directly into Apple GarageBand, etc. using the “AudioCopy” feature
  • Reloading shared loops has been stabilized
  • New functions have been added to the shared loop list:
    > Get information about the selected loop.
    > Add the selected loop as favorite

Update von Ende April 2012:

Neue Funktionen von Version 2.1.0

iKaossilator Version 2.1 Highlights
● Audio Loop Import
● Seamless operation in tandem with the Kaossilator 2
● Support for “AudioPaste”

☐ New Audio Loop Import function
Audio loop files can now be imported into each part of the sequencer. iKaossilator v2.1 has evolved into an app that provides not just MIDI loop sequencing, but also audio loop sequencing! To import, simply send your audio loop* via iTunes to iKaossilator and load it via the import menu in the sound list (the sound selection screen).

In addition to simply playing an imported audio loop, you can use a filter effect assigned to the touch pad to vary the character of the song just as you would on the Kaoss Pad. This represents a nearly infinite expansion of iKaossilator’s track-making and performance potential.

* Supported file formats: WAV, AIFF, MP3, AAC

☐ Seamless Integration with Kaossilator 2
The Audio loop import feature also enables closely coupled operation with iKaossilator’s sibling — the Kaossilator 2. Loop recorder data created with a Kaossilator 2 can be imported into iKaossilator, or an audio loop created in iKaossilator can be loaded into a loop recording bank of the Kaossilator 2. When you do this, data such as the loop length and the BPM of the loop that you created is also loaded; resulting in a seamless transfer between the software and hardware.

☐ Support for “AudioPaste”
iKaossilator now supports the “AudioPaste” function that was developed by Sonoma Wire Works, which allows audio data to be copied and pasted between iOS apps. You can export audio data from the Korg iELECTRIBE or iMS-20, or from any “AudioCopy” compatible app, and then import it into iKaossilator with ease.

Spätere Updates sind ja seit kurzem im iOS App Store komplett verzeichnet, darunter die hochwillkommene Unterstützung von Audiobus (s. Rossau zu der neuen Audioschnittstelle) und der 16:9-Touchscreens von iPhone 5 und vom jüngsten iPod touch.

Und nun eine wörtliche Kopie unseres früheren (März 2011) Tests weiterer Korg-Synths für das iPad, – die erwähnten Aktionen sind inzwischen leider abgelaufen:

Wer für angesagte elektronische Musik etwas übrig hat, kommt um diese fabelhafte und hochprofessionelle Software (für das iPad) vom legendären und in Musikerkreisen höchst anerkannten Synthesizerhersteller Korg praktisch nicht herum; die Angebote gelten bis 30. April 2011 (bzw. in einer neuen Aktion bis 7. Mai 2012):

KORG iMS-20
25,99 ==> 12,99 €

TOPTIPP!

KORG iMS-20 is an analog synth studio; a complete recreation of the Korg MS-20 analog synth, an analog sequencer, a drum machine, a mixer, and even Korg’s Kaoss Pad technology. Plus, you can share your songs online via the SoundCloud network!

Nach einem zweitägigen Test traue ich mich zu sagen: Das tollste und abgehobenste Stück iOS-Software, das ich jemals benützte. Auch wer noch niemals etwas mit Sound- und Musikproduktion zu tun hatte, ist mit dem Schmökern in der SoundCloud-Bibliothek für viele Stunden und Tage ausgelastet. Jene Songs, die in der Cloud-Liste mit Büroklammern markiert sind, stehen auch als technisch aufgedröselte Session-Dateien zur Verfügung und können (nach Download über die entsprechende Schaltfläche unten) detailliert weiterbearbeitet werden (ebenso wie die Sound-Presets, die man in den Dateien findet).

Speziell für die Touch-Bedienung geeignet: Zwei automatisch der Tonart angepasste und bestimmten Effekten zugeordnete Kaoss Pads als spacige “gelingt-immer”-Alternative zu der hervorragend implementierten Klaviatur.

Der iMS-20 ist seit 9. November 2010 im App Store verfügbar. Die Software erweitert den Funktionsumfang des originalen Geräts (Hardware) um einen Pattern-Composer, die Kaoss-Pads, verschiedene Effekte, Mixer und sechs Drumspuren. Die Drumsounds können über eine leicht adaptierbare MS-20-Oberfläche gestaltet und konfiguriert werden. Der iMS-20 eignet sich von daher zum Arrangieren von Songs mit bis zu sieben Spuren.

Dieses Demo-Video lässt Beurteilungen über Soundqualität und Bedienung zu; wie die (zoombaren) Drehknöpfe betätigt werden, lässt sich übrigens dem eigenen Geschmack anpassen (Rotieren, lineares Streichen):

Auch wenn’s vielleicht nicht jedermanns Geschmack ist, sagt dieses Beispiel doch so einiges über die Eigenschaften der Software aus, die singen kann:

Der iMS-20 als Effekte-Generator:

Die klassische Beatbox

KORG iELECTRIBE
15,99 ==> 7,99 €

TIPP!

Korg’s ELECTRIBE·R has been coveted by dance musicians for ten years running. Today, this indispensable instrument has been reborn as a dedicated iPad app – the KORG iELECTRIBE virtual analog beatbox!

Electribe ist die Bezeichnung für eine Gruppe von elektronischen Musikinstrumenten von Korg. Von ihren Anfängen mit der Electribe R bis zur ESX-1 enthält diese Serie sowohl analoge Synthesizer als auch modellierbare Sampling-Drum-Maschinen, die wie ein Schlagzeug-Sequenzer programmiert werden können. Die analogen Synthesizer und Drumcomputer teilen sich eine Drum-Pattern-Sektion und eine Synth-Pattern-Sektion, wobei der Benutzer nicht nur die Drum-Patterns, sondern auch Synthesizer und Basslines programmieren kann. Diese Hybrid-Maschinen werden als “Grooveboxen” bezeichnet.

Die Röhren schauen nicht nur toll aus, sondern sie funktionieren und klingen auch:

Über die zuverlässige WIST-Technik (Wireless Sync-Start, Bluetooth) können die Player/Controller zweier dieser Synths (auf je einem iPad installiert) extrem einfach simultan gestartet werden, natürlich auf Wunsch mit Beatmatching (s. u.); jede Oma schafft das. Ausführliche Beschreibungen und Video-Anleitungen im App Store, auf den Hersteller-Web-Seiten und innerhalb der Applikationen (engl.). MIDI/USB-Anbindung für externe Steuergeräte des Herstellers. Klingt ausgesprochen gut!

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13 Antworten zu Neuer iOS-Synthesizer von Korg: ‚iKaossilator‘ (‚iMS-20‘, ‚iElectribe‘)

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