Apps-Aktionen 45. Woche 2010

Der vorliegende Blog-Eintrag wurde bis Sonntag, 14. November 2010, aktualisiert und löste den vorigen ab. Hier geht es zum aktuelleren Beitrag in dieser Serie.

Ausprobieren zahlt sich auch hier aus, bestimmt sind noch einige von den Apps gratis oder stark ermäßigt erhältlich, manche Aktionen dauern zwei Wochen statt der angekündigten zwei Tage. Die hervorgehobenen Namen der handverlesenen und von der Rossau-Redaktion getesteten Applikationen sind alle direkte App-Store-Links.

Nicht verpassen! ReaddleDocs, der Document Reader gehört zur Grundausstattung, derzeit kostenlos. Details weiter unten.

Revz. Raffiniertes Gelegenheits- und Geschicklichkeitsspiel, das von den Beschleunigungs- und Berührungssensoren vortrefflich Gebrauch macht. TIPP!

Zuerst die Kugel durch bestimmte Bewegungen aus dem Handgelenk in Schwung bringen, genau hinsehen. Sobald der Fünf-Sekunden-Countdown beendet ist, stillhalten und weiter beobachten. Wenn die Kugel langsamer wird, an geeigneter Stelle mit der „Boost Cannon“ nachhelfen (grüne Schaltfläche genau in der Mitte).

Der Boost kann durch Berühren der gelegentlich vorbeifliegenden grünen Kreise aufgeladen werden, – die roten hingegen strafen mit einer gestörten Darstellung für ein paar Sekunden (dennoch sehenswert). Mit der Zeit erhöht sich die Schwierigkeit, da die Kreise hektischer werden. Berührung der Sterne bringt offenbar Sonderpunkte. Ausführliche Beschreibung auf Englisch inside.

Klingt alles ein wenig komplizierter, als es ist. Nicht uncool, sobald man – im wahrsten Sinne des Wortes – den Dreh raushat. Habakuk weltweit Rang #45 nach fünf Minuten!

Erschienen im Februar, erstmals kostenlos „über das Wochenende“ (U.S.-Zeit, da dauert das Wochenende ein paar Stunden länger); vielleicht erwischen’s ja noch ein paar. 8,1 MB.

Eine interessante Variante des queuelosen Touch-Billards.

  1. Die Kugeln… pardon: Gene werden bewegt, indem sie mit der Fingerkuppe in die entgegengesetzte Richtung gedehnt und ausgelassen werden wie ein imaginäres Gummiband.
  2. Wenn ein Gen irgendwo anstößt (auch an den Banden des Spielfelds), wird es „aufgeladen“.
  3. Aufgeladene Gene vereinigen sich mit anderen der gleichen Farbe. Je mehr, desto besser (Kombo-Punkte). Schwarze Gene verschwinden und verhalten sich auch sonst etwas seltsam.
  4. Andere Farben vermeiden! Größere Gene werden dann nämlich geteilt.
  5. Zeit lassen und genau zielen. Nach ein paar Spielzügen werden neue Gene geboren. Für einen gesunden Organismus ist Genauigkeit Bedingung.
  6. Die Farbe des Hintergrunds ist ein Indikator für die Gesundheit des Organismus. Die Anzahl der Gene möglichst reduzieren.
  7. Vorsicht mit den Viren! Sie trachten danach, die größten Gene zu teilen. Den Anti-Virus als Abwehr einsetzen (braucht nicht aufgeladen zu werden).

Ein paar Überraschungen folgen noch, etwa pulsierende Gene. Abbildungen unter „How to play“. Eine Drei-Finger-Berührung führt ins Spielmenü. Kein Stress, kein besonderer Zeitdruck (obwohl: irregeleitete Gene können rasch gerettet werden); weder im Spiel, noch beim Download („zwei Wochen kostenlos“, nach meiner Rechnung also bis 26. November 2010). Erste Gratis-Aktion des Geschicklichkeitsspiels seit September 2009.

Ach ja, Name und Adresse: Gene Pool, prompt lieferbar. 15,1 MB.

Space Frak ist ein funkelnagelneues Eldorado für Erfolgsjäger in Apples Game Center. Den Planeten verteidigen!

Zuerst müssen die Eindringlinge per Tap (Schussrichtung) erledigt werden, später kommt als Bonus Dauerfeuer und wirkungsvollere Bewaffnung hinzu, was die Arbeit erheblich erleichtert und punkteträchtige Kombinationen ermöglicht, die auch öfter Bonusprämien erscheinen lassen. Interessante Besonderheit: Wird der Finger am Bildschirm belassen, so lädt das eine Blaster-Gun auf (Füllstandsanzeige oben; vor dem Abheben der Fingerkuppe die Schussrichtung festlegen), gleichermaßen werden Bonuselemente magnetisch angezogen, – hier gilt es also, Timing und Risiko abzuschätzen. Beeindruckende Explosionen, harte Kämpfe gegen die Cheffeinde. Hinweise zur Androidenabwehr in der App-Store-Beschreibung.

Bei mir am iPhone 4 kurze Tonstörungen nach gewonnenen Levels, – okay: Version 1.0. Nettes Gelegenheitsspiel. Es gibt keine Informationen über die zukünftige Preisentwicklung der Software. Offenbar wird oben eine Zeile für Werbespots freigehalten, ich konnte jedoch keine entdecken. 10,8 MB.

2010 Defense ist ein Burgverteidigungsspiel, das ein paar neue Features bietet. Mit dem einen Finger wird eine Zieleinrichtung gesteuert, mit dem anderen der Abzug. Über das Schlachtfeld kann durch Kippen der Konsole gescrollt werden. Diverse Optionen zum Aufrüsten. Nicht übel!

Umfangreicher und vom Entwickler des Spiels gepflegter Thread bei touchArcade mit Tipps zu den einzelnen Spielrunden. Vor knapp einem Jahr erschienen, Vollversion erstmals „über das Wochenende“ kostenlos erhältlich. 24,9 MB. Tonfilm über 2010 Defense:

Cyberrunner – Dreidimensionales Action-Überlebensspiel aus Sicht des Läufers (1st person view), gesteuert über die Bewegungsssensoren der Konsole sowie durch leichtes Berühren des Touchscreens (Springen).

OpenFeint Online-Spielstände. Review (engl.) im Forum des U.S.-Spieleportals touchArcade mit ein paar Verbesserungsvorschlägen, inzwischen wurde das Game mehrmals aktualisiert. Universal-App. Prima! Flitzt flott dahin. Schöne Konzentrations- und Durchhalteübung… 13,8 MB. Am 13. und 14. November 2010 für lau erhältlich.

Gelungene Simulatoren eines in den USA recht bekannten Konsolengames von der Firma Mattel, das Ende der Siebzigerjahre des vorigen Jahrhunderts eines der ersten mobilen Computerspiele darstellte. Ein kleines, originelles und voll funktionstüchtiges Computermuseum in der Hemdtasche! Einfach an den Verteidigern vorbeilaufen. Keine Angaben zur Dauer der Gratis-Aktion.

Captain Bombom ist ein neuer 3D Dual Stick Shooter. Gut durchdacht und ausgestattet, diverse Waffen wie Bomben und Landminen über virtuelle Schaltflächen abrufbar. Interaktives Tutorial (engl.) nach „Play“. OpenFeint-Scores. „Brillante 3D-Spezialeffekte, nur kurz gratis.“ Ab iPhone 3GS. Preis vor der Aktion: 159 Eurocent. 42,8 MB Downloadvolumen.

TIPP! Fetziger Racer mit besonderer Fahrtechnik: Drift Mania Championship. Universal-App. Steuerung (mit der virtuellen Handbremse driften), Grafik und Sound werden gelobt. „How to play“ inside. Sehr umfangreich ausgestattet. Dürfte auch ohne die In-App-Käufe für langen Spielspaß sorgen. Erstmals am 12./13. November 2010 kostenlos seit seines Erscheinens im Juli d. J. Letztes Update vor drei Tagen. Kurz angetestet am iPad: Sieht wirklich hervorragend aus. 168 Megabyte!

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ReaddleDocs aus der Kategorie Produktivität ist ein trotz seines relativ hohen Normalpreises überdurchnittlich hoch bewerteter „all-in-one document reader for iPhone and iPod Touch“. Erschienen zur Eröffnung des App Store, häufig aktualisiert, umfassend ausgestattet, erstmals („bis Montag“) kostenlos erhältlich, Preis schwankt sonst zwischen 3,99 und 7,99 Euro. 9,7 MB. TOPTIPP!

Mit den Bewegungssensoren und einer Bomben-Schaltfläche gesteuertes Geschicklichkeitsspiel Fantasy Flight. Horizontaler side-scrolling Shooter. Dauerfeuer mit Upgrades, die es unterwegs aufzusammeln gilt. Sehr unterschiedliche Feindschaften, darunter vieles, das uns süß und lieb erscheint, etwa Vöglein, Sonne, Mond und Sterne. Drei Schwierigkeitsstufen stehen zur Auswahl. Läuft flüssig und stabil, präzise Steuerung. Dritte Gratis-Aktion, die bisherigen dauerten zwischen fünf und sieben Tagen. 12,1 MB.

Eher brutal und blutrünstig: SlashMaster. Gesteuert über virtuelle Schaltflächen. Diverse Upgrade-Optionen. Vollversion erstmals und auf unbestimmte Zeit gratis. Erschienen Anfang September d. J. U.S.-Bewertung: 4/5 (45). 32,5 MB. Video dazu:

Gelegenheits-Gambling.

IGT (Wikipedia, engl.), nach eigenen Angaben der weltweit größte Hersteller von Spielhallenmaschinen, hat die populäre Slot-Machine (Einarmiger Bandit) Cleopatra auf unsere Touch-Devices portiert, der Simulator soll über exakt denselben Spielablauf verfügen. Anleitung (engl.) inside.

Bewertung im U.S.-App-Store: 3,5 von 5 Punkten, 650 abgegebene Stimmen. Erschienen im August MMX, erstmals kostenlos statt 1,59 €, k. A. zur Dauer der Aktion, 4,8 MB.

Naughty Bear soll laut Usern, die beide Versionen kennen, am iPhone besser laufen als auf der PS3, wo der Pac-Man-Klon etwas in Verruf geraten ist. „Einen Tag lang gratis“ am 12. November 2010. Erschienen Ende September d. J., erstmals in Aktion. Interaktive Einführung, deutschsprachig. 62,1 MB. Vorschau:

Zen Bound ist eher eine Kontemplationsübung denn ein Spiel. Es geht nicht um Punktehöchststände, sondern darum, einen Gegenstand aus Holz durch Drehen und Wenden mit einer virtuellen Mischung aus Faden und Pinsel einzuwickeln, bis er soweit eingefärbt ist, dass eine Glocke ertönt (Level abgeschlossen). Es wird aufgezeichnet, wieviel Meter Seil benötigt wurden. Steuerung: Mit einem Finger ziehen, um das Objekt zu rotieren, mit zwei Fingern, um es zu drehen. Die Konsole neigen, um die Seilrichtung zu verändern.

TIPP! Preisgekrönt und sehr populär, erstmals „free for a limited time“ erhältlich. Diese Vollversion wurde offenbar am 11. 11. 2010 neu aufgelegt; das Original gab es seit Februar ’09, es ist aus dem Store aus unbekannten Gründen verschwunden. Deutschsprachig. 53,7 Megabyte. Video dazu:

Kleiner, aber gelungener Party-Gag zu Faschingsbeginn, oder zum Versenden: Alien Booth. Gesichter auf Portraitfotos (eben aufgenommen oder aus dem Archiv) in Außerirdische verwandeln, sie sind dann allerdings nicht mehr für den Personalausweis geeignet. ;) Leicht und übersichtlich bedienbar, mit DNA-Scan, interessante Entwicklungsphase, Vorher/Nachher-Vergleich. Den Apparat im Album-Modus (Pfeil unten rechts) schütteln, um zum Original zurückzukehren. Neu, vorübergehend gratis, 3 MB.

Tap Mahjong HD für das iPad mit Regeln in deutscher Sprache, falls sie jemand noch nicht kennt. Recht attraktiv gestaltet. Laut Beschreibung „viele versteckte Extras“ und 36 Sets. Erstmals kostenlos statt 3,99 €, keine Angaben zur Dauer der Aktion. Erschienen im August d. J., 13,3 MB.

Populäres, gut ausgestattetes und überdurchschnittlich hoch bewertetes technisches Rätselspiel: Geared for iPad.

Mit den 150 sorgfältig vorbereiteten Rätselrunden ist man schon eine Weile ganz gut beschäftigt. Keine einzelne Level-Freischaltung erst nach Lösung, sondern alle können jederzeit angesteuert werden (vorteilhaft, falls man bei einem nicht weiterkommt).

„Diese Woche gratis“, zweite Aktion (die erste fand Anfang September statt) des im April erschienen Spiels. Der Normalpreis der App schwankt stark.

Cut Cut Boom Pro. Wer Ähnlichkeiten mit dem sehr populären Fruit Ninja entdeckt, dürfte sich auf dem richtigen Weg befinden; das fängt schon mit der Menüauswahl an, wo nicht getappt, sondern gestrichen wird. Beobachtungs-, Reaktions- und sehr schnelles Geschicklichkeitsspiel. Lustige Rahmengeschichte in ein paar Bildern: Dem Chefkoch bei der Zubereitung der Fleischspeisen behilflich sein.

Gelungener Comic-Stil, brillante Darstellung auf dem Retina-Display. Erschienen Ende September d. J., seit kurzem mit eingebautem Game Center und 19 „Erfolgen“. „Free for a limited time.“ 37,9 Megabyte. Ein Video sagt mehr als tausend Worte:


Nur nicht vom eher schlichten Bildschirmfoto beeindrucken lassen, das Teil hat’s in sich!

Doodle Screw oder Die Schraube muss in die Mutter. Das nächste sehr interessante und unterhaltsame Rätselspiel, in dem Schwerkraft und Physik, Mechanik und das Einhalten von exakten Zeitabfolgen eine große Rolle spielen. Zur explosiven Auflockerung kommt dann später noch eine Kanone hinzu. Kurze, gegen Ende hin interaktive Einführung (engl., Level null) mit Erläuterungen zu den diversen Elementen, und fugenlos geht’s durch Zeitnehmung bewertet weiter. Schon bei Level Nummer vier benötigte Habakuk drei Versuche. Viel Spaß beim Behirnen!

Die App ist erst knapp zwei Wochen alt, und – fast wie immer, wenn der Name des Puzzle-Entwicklers osteuropäisch klingt – äußerst vielversprechend für die erste Version einer kleinen Softwareschmiede. Den 44 Spielrunden sollen bald welche folgen, ebenso OpenFeint- und Game-Center-Scores (ein Medaillenspiegel „Awards“ ist schon jetzt drin). 9,7 MB. Am 10. November MMX ist die Vollversion erstmals kostenlos erhältlich. TIPP für Denksportfreunde!

SpeedTraps Live verspricht, unterwegs behördliche Geschwindigkeitsmessgeräte anzuzeigen (ungetestet). Unter den versorgten Ländern finden sich Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Tempo-, Abstands- und Kartenanzeige. Besondere Vorkommnisse wie mobile Anlagen, gefährliche Bahnübergänge oder Kreuzungen können separat eingespeichert und online übermittelt werden. Offline-Modus. Metrische sowie angloamerikanische Maßeinheiten und weitere Optionen. Ich persönlich brauche das eigentlich nicht als Radarwarner, da (trotz Beruf mit äußerst heiklen Terminen, die unbedingt eingehalten werden müssen) stets unter Beachtung der Verkehrsvorschriften unterwegs, finde es aber technisch interessant.

Für alle iPhones ab 3G und WiFi+3G iPads. Die App aus der Kategorie Navigation ist seit Mitte Juli MMX im Store; erstmals in Gratis-Aktion, keine Angaben zur Dauer. 3,9 MB.


mix.dj pro sollte diesmal (10. 11.) volle 24 Stunden lang kostenlos bleiben statt 4,99 € (= Preis vorher). Deutschsprachige Beschreibung im App Store: „Die weltweit führende Anwendung für DJs und DJ Mixes für iPhone und iPod Touch, mit der Sie mit nur einem Klick Tausende von neuen DJs und DJ Mixes weltweit hören und entdecken können, 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche – an jedem Tag des Jahres.“ Internetverbindung ist Voraussetzung zum Betrieb. 1,1 MB. Die App aus der Kategorie Musik gibt es seit Ende März d. J. TIPP für alle, die bei den bisherigen beiden Aktionen der sehr beliebten App zu spät kamen!

Cartouche HD – the ancient puzzle game ist ein Tetris-Klon für das iPad.

Die Blöcke sind jedoch stets gleich groß und gleich ausgerichtet, die einzelnen Farben innerhalb der Blöcke können während des Fallens getauscht werden. Auf der Seite (links oder rechts) gibt es eine Vorschau auf die nächsten Farbkombinationen. Ausführliche Gebrauchsanleitung der Wischgesten und Erläuterung der Punkte-Zählweise (engl.) innerhalb des Games. Sehr coole Musik.

Im Oktober erschienen, 11,3 Megabyte Downloadvolumen. „Free for a very limited time!“ Der Normalpreis schwankt zwischen 0,79 (selten) und 2,39 Eupeken.

Mit dem vorgeschriebenen Blockstrecken-Mindestabstand von Zügen und gewissen abenteuerlichen Weichenkonstruktionen scheint man es bei Train Conductor nicht allzu ernst zu nehmen. Nun, es handelt sich nicht um einen Simulator, sondern um eine gehörig nervenaufreibende Gelegenheitszockerei des Genres Chaos-Management, die in zehn Szenerien auf dem australischen Kontinent spielt. TIPP!

Im interaktiven Helpfile (engl.) wird dem Fahrdienstleiter die Steuerungstechnik Schritt für Schritt beigebracht, die Regeln sind ganz einfach. Die nummerierten Züge haben ein ebensolches Ziel, durch Wischgesten, kurze aufgemalte Striche, werden die Weichen gestellt. Die Schienenfahrzeuge bewegen sich auf den maximal fünf Gleisen in beide Richtungen. Eine Berührung stoppt den Zug, eine weitere lässt ihn wieder fahren, es gibt auch einen schnellen Vorlauf. Spezielle Garnituren wie der sehr lange und schnelle „Gold Rush Train“ oder Geisterzüge im „Graveyard Shift Modus“ (kollidieren nicht, müssen jedoch aneinandergekuppelt werden) lassen die Angelegenheit rasch einigermaßen hektisch werden, wie das beigefügte Video beweist.

Online-Scores der Marke Plus+ sind in diesem raffinierten Reaktionstest eingebaut. Train Conductor erschien vor knapp einem Jahr, erste Gratis-Aktion am 10. November 2010. Überdurchschnittlich hoch bewertet. 10,1 MB.


Schönes und nicht allzu schweres RätselspielTIPP! Puzzle Escape. Habe das animierte und interaktive Tutorial (engl.) und ein paar Level durch und kann nur sagen: Vielversprechend! Dem Bären zum Ausgang verhelfen (Weg aus Versatzstücken vorbereiten, Zeit wird gestoppt), dabei alle möglichen Hindernisse entweder umgehen (etwa Trampolin an die richtige Stelle platzieren), aufbauen (Elemente, die nach Beschreiten verschwinden) oder sprengen (der Teddy kann Lunten anzünden), Schlüssel und Schalter verwenden, es gibt unzerstörbare Elemente, Pforten… Gut und einleuchtend über Berührungen bedienbar. Kombiniere!

Stürzt hier am iPad leider nach der dritten Tutorial-Runde Richtung Homescreen ab, das Spiel selbst scheint zu funktionieren (zwölf Level getestet). Die Universal-App gibt es seit Mitte August 2010, sie ist ab heute und „nur für zwei Tage“ erstmals in einer Gratis-Aktion statt 1,59 € (= Preis vorher). 11,9 MB. Vorschau ohne Ton, der sich gar nicht zu verstecken bräuchte:

Funkelnagelneu und recht amüsant: Turkey Blast Reloaded. Intuitiv bedienbares und abwechslungsreiches Gelegenheitsspiel à la Moorhuhn mit Game-Center-Unterstützung (19 „Erfolge“) und Bonus-Runden. Keine Angaben zur weiteren Preisentwicklung. 26,9 MB. Video vom Spiel:


Vor wenigen Stunden erschienenes Ratespiel (nicht nur) für die jüngsten unter den iDevice-Benutzern: LEGO® Creationary. Was ist das für ein Gegenstand, der da hübsch animiert aus Lego-Steinen aufgebaut wird? Vier Lösungen stehen zur Auswahl. Universal-App. Keine Angaben zum zukünftigen Preisverlauf, derzeit jedenfalls kostenlos. 19,2 MB.

Guns’n’Glory FREE ist die werbefinanzierte Version und Guns’n’Glory die am 8. und evtl. 9./10. November 2010 kostenlos erhältliche Vollversion (Preis bisher durchgehend 239 €urocent) eines im August d. J. erschienenen Tower-Defense-Games mit ausgeprägten Echtzeit-Strategieelementen. Deutschsprachig.

Besonderheit: Die Position bestimmter Turmverteidigungseinheiten in Form von Cowboys, Mexikanern, Indianern etc. (mit unterschiedlichen Ansprüchen und Fähigkeiten) kann und muss nachträglich verändert werden. Als Universal-App für die Grafikauflösung aller iDevices geeignet. Ausführliches Redaktions-Review bei touchArcade (engl., das Spiel wurde inzwischen zweimal aktualisiert): „Eines der einzigartigsten Spiele dieser Sorte.“

Nicht einmal der üblich gewordene „schnelle Vorlauf“ geht den Profis bei tA ab (es gibt genug zu tun…), und man wundert sich fast ein wenig, dass in einschlägigen Foren das Niedermetzeln von friedlichen Siedlerfamilien kaum kritisiert wird; das Spiel ist offenbar einfach zu gut, das Western-Klischee wird halt durch den Kakao gezogen. Hinreißender Spielablauf und Steuerungstechnik kommen hier eindeutig vor der Story. Voller neuer Ideen: Gelegentlich müssen sogar bewegliche Züge und Schiffe mit Kanonen bestückt werden! TOPTIPP! Mit 15,8 Megabyte innerhalb des 20-MB-Limits für 3G-Downloads. Video:

Nervenzerfetzender 2D-Draufsicht-Shooter ganz nach der Alten Spielhallen-Schule, hochmodern aufgepeppt: Bunz Fighter. Bestimmt eines der besseren Spiele dieser Sorte, tolle visuelle Darstellung am letzten Stand der Technik.

Weitgehend dem eigenen Geschmack anpassbar, aber schon die Standardeinstellungen erfüllen voll ihren Zweck. Die Dauerfeuerkanone folgt mit einer gewissen Trägheit, sonst wär’s ja zu einfach, der Fingerkuppe; es stehen alternative Steuerungsmethoden zur Verfügung. Im dichten Kugel-, Granaten- und Raketenhagel die Bonusstücke identifizieren und herauspicken, sie aktivieren bessere Waffen, Verteidigungseinrichtungen und vieles mehr.

Bestimmte Sonderwaffen erfordern ein Berühren geeigneter Ziele. Reichlich hektisch, zwei Schwierigkeitsstufen für Anfänger und Fortgeschrittene. Schick: Nach dem erfolgreichen Ableben geht’s ohne Verzögerung weiter; keine faden Wiederholungen von Anfang an. Jede Menge fieser Bosse, nach deren Erledigung man wirklich davon überzeugt ist, etwas ganz Besonderes geleistet zu haben. :)

Detaillierte OpenFeint-Spielstandstabellen und 35 motivierende Stück von den beliebten Sonderwertungen. Erschienen im März 2010, erstmals kostenlos am 8. und tlw. 9. November erhältlich, Normalpreis bisher unverändert 1,59 €. Die Vollversion wiegt 36,3 Megabyte. Es gibt auch eine Lite-Version.

Ghosts’n Zombies. Verrückter geht’s fast nicht: Den Vatikan von Geistern, Zombies, Ratten und anderem Geziefer reinigen. Gelegenheits- und Geschicklichkeitsspiel, genau zielen, denn die Munition ist begrenzt. TIPP!

Die Bewegungen (links, rechts) des zigarrenrauchenden Mönchs (köstlich dann später auch die schießwütige Nonne) mit Kippen der Konsole steuern. Schießen = Tap oder Drag (zielen: ziehen und Finger abheben). Möglichst mehrere Geister auf einmal erwischen (warten, bis ein paar gleichzeitig in Schusslinie sind) bringt Punktevorteile und Ammo. Die aus den getroffenen Gegner herabfallenden Münzen aufsammeln. Oben links die Anzeige gelegentlich berühren, um die Waffe aufzurüsten.

Schnelle Ladezeiten. Gute interaktive Einführung (engl.). Sehr lustiges Geballer in wirklich gelungenem Comic-Stil mit live-aktuellen und globalen OpenFeint-Scores und Achievements (Sonderwertungen). Die Vollversion erschien im Februar d. J. und ist erstmals in Gratis-Aktion (k. A. zur Dauer). 13,6 MB. Vorschau in Laufbild und Ton:

Kriegerisch geht’s weiter. Actionreiche Mischung aus Dungeon Crawler und Non-stop 3D Dual-Stick-Shooter mit Topdown-Ansicht einer post-apokalyptischen Umgebung: Gun Bros. Einfach auf alles feuern, was sich bewegt, aber das vom Feinsten und Hypermodernsten. Freunde dieses Genres kommen garantiert auf ihre Kosten!

Zum Spielablauf gibt es nicht viel zu sagen, das Besondere mag vielleicht die Bruderschaft sein. Man kann sich einen Mitkämpfer aussuchen, ein paar wohnen offenbar im iPhone (künstliche Intelligenz), oder aber (einzigartiges Feature) über die Freunderlwirtschaft in Apples Game Center. „Every time a friend uses your Brother, you gain valuable experience to help your progress, even if you’re not currently in the game!“ Je mehr Erfahrung der Bruder sammelt, desto besser unterstützt er einen beim Gameplay. Sozusagen asynchron künstliche Intelligenz importieren.

Steuerung wie üblich über zwei D-Pads (links Bewegung und Richtung, rechts zielen und schießen), äußerst präzise und zuverlässig, Grafik und Sound top-notch. Da gibt es nicht das Geringste auszusetzen.

Dazu kommt ein sehr komplexes und umfangreiches aber leicht zu durchschauendes Aufrüst-System, damit die Angelegenheit über viele Stunden spannend und abwechslungsreich bleibt, denn schließlich werden die von allen Seiten herbeiströmenden Feindschaften nicht schwächer. Auch hier befinden wir uns am allerletzten Stand der Technik, man wird nach jeder Runde durch die diversen Shops geleitet. Ein äußerst vielfältiges Arsenal an völlig verrückter Bewaffnung, etwa die „Barrel-Shotgun“, die in sieben Richtungen feuert, oder die Macheten-Pistole. Der Avatar kann mit zwei von den Waffen ausgerüstet werden, die er beliebig wechselt.

Name und Genre klingen hier brutaler, als es sich dann tatsächlich darstellt. Die Gegner sind fast ausschließlich abstrakte Mechs (Kampfroboter), es gibt also keine Blutbäder oder abgerissene und umherfliegende Körperteile. Da ist mancher Zombie-Untöter und Nukem-Adeliger, Früchte-Aufschlitzer und Dummy-Tester rein optisch eindeutiger, gewalttätiger und obszöner.

Noch kurz zum finanztechnischen System, es ist ebenfalls sehr ausgefeilt und wurde im touchArcade-Forum lebhaft und ausführlich diskutiert. Die Entwickler legen Wert darauf festzustellen, dass das Spiel mit allen Facetten völlig gratis zu spielen ist, was im Prinzip auch stimmt. Alle für den Fortschritt nötigen Waffen und Verteidigungseinrichtungen, Power-Ups und Fähigkeiten können wortwörtlich erkämpft werden. Die zahlreichen In-App-Käufe (sind mehrfach möglich) gestatten jedoch, sich gewissermaßen Zeit mit echtem Geld zu erkaufen; hier können ganz schnell Dutzende Euro versenkt werden!

Spielgeld und echtes Geld werden soweit gut getrennt. Außerdem wird dieses Spiel durch einen Balken mit Werbespots finanziert, der jedoch nicht im Spielfeld zu sehen ist. Dieses System kommt der bekannten Variante „Freemium“ (etwa die Aufbau- und Wirtschafts-Games We Rule, We Farm, We City, bei Gun Bros eben „Xplodium“ als „Währung“) recht nahe, wird hier jedoch offenbar etwas großzügiger ausgelegt. Dennoch ist die Verführung für Ungeduldige groß, sich möglichst bald mit den stärksten Puschkas im Freundeskreis beliebt zu machen. Wie gesagt: Raffiniert, wo man hinschaut! Aber nicht unfair.

Ich persönlicher finde es jedenfalls wesentlich lustiger und amüsanter, sich die Ausrüstungsgegenstände „ehrlich und hart“ zu „erarbeiten“, schließlich wollte ich ja spielen und nicht fade „Pseudo-Power“ erringen, indem ich einfach Kohle zum Fenster rauswerfe; das kann schließlich jeder Geldsack… Wer geschickt kämpft, kommt auch schnell genug weiter und hat damit den größten Spaß und das höchste – weil „ehrlich erkämpfte“ – Erfolgserlebnis. Meiner bescheidenen Meinung nach.

Volle Unterstützung auf der Hersteller-Website Glu.com mit eigenem Forum. Das Spiel erschien am 28. Oktober 2010 und wiegt 67,6 Megabyte.

Nice Trace (traceroute) ist ein Diagnose-Tool für Netzwerk-Spezialisten. Damit kann ermittelt werden, über welche IP-Router Datenpakete bis zum Ziel-Host vermittelt werden. Wikipedia. Seit Mitte ’09 im App Store und acht Mal aktualisiert, dürfte also funktionieren… Gut bewertet, „für ein paar Tage gratis erhältlich“. 2,1 MB.

Beat Oven ist ein einfach zu bedienendes Musikproduktions-Tool, das auf vorgegebenen Loops basiert. So kann etwa ohne Unterbrechung das Tempo oder die Tonart gewechselt werden, ein Zufallsgenerator sorgt durch Instrumententausch für ständige Abwechslung. Die Werke können aufgenommen und überspielt werden. Keine Angaben zur Dauer der Gratis-Aktion, 26 Megabyte Download. Vollversion. Klingt gut!


Und nochmal das pure Kriegsgetümmel. Klassische Turmverteidigung für Fortgeschrittene am iPad: Mech Wars. Keine vorgegebenen Wege. Erst seit drei Wochen im App Store, massive Updates inkl. Game Center sind angekündigt. Keine Angaben dazu, wie lange die derzeitige Gratis-Aktion anhält. Preis vorher: 239 Eurocent. 75,6 Megabyte.

Unser Disclaimer:

Ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Preisangaben laut Software-Hersteller und iTunes App Store zum jeweiligen Redaktionsschluss der Rossau-Blog-Aktualisierung. Wir überprüfen nicht, wann die Aktionen ablaufen, und ändern auch die Angaben nicht. Am besten ausprobieren, manche Games & Apps bleiben länger kostenlos als angekündigt!

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4 Antworten zu Apps-Aktionen 45. Woche 2010

  1. Pingback: Apps-Aktionen 44. Woche 2010 | Rossau

  2. Robert Niessner schreibt:

    Vielen Dank für die vielen Tipps – v.a. für Nice Trace!

    • Habakuk schreibt:

      Oh bitteschön, Robert, sehr gerne doch. Diese Woche haben wir fast noch interessantere Angebote als vor Halloween, – eine Zeit, die in den Vorjahren stets am intensivsten war.

      Nicht vergessen, sich auch bei den großzügigen Software-Herstellern gelegentlich mit einer Bewertung oder Rezension im App Store erkenntlich zu zeigen. Und viel Spaß und Erfolg mit den Schnäppchen!

  3. Pingback: Apps-Aktionen 46. Woche 2010 | Rossau

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