Via ‘FreeMyApps.com’ gratis “erworben”: ‘Pages’ + ‘Keynote’ v. Apple

Nur zur Bestätigung: Der Tipp vom April (s. u.) war brauchbar! In der Zwischenzeit gab es nämlich ein paar kleinere bis mittlere Zweifel. Ich bezog soeben die beiden Office-Boliden von Apple “gratis” über das fabelhafte Cross-Sponsoring-System von FreeMyApps.com.

Ich setzte dazu zugegebenermaßen alle möglichen Tricks ein, darunter vier iOS-Geräte und Referrer-Links (via Twitter). Zum Beweis für die erfolgreiche Installation gleich hier eines der exklusiven Rossau-Bildschirmfotos von der Textverarbeitung Pages am iPad der dritten Generation, weiter unten im vorliegenden Artikel kommen noch welche (und auch solche von Keynote):

Sprich “gratis”: Der Einsatz – also die Gegenleistung seitens des FMA-Nutzers – besteht aus durchschnittlich fünf Minuten Beschäftigung mit FreeMyApps (FMA) pro Tag und pro iOS-Gerät. Checken von zwei Listen, Download und dreißig Sekunden Betrieb (und meistens sofortiges Löschen) von “Sponsor-Apps” (am Anfang viele, später rarer). Ein leichtes Zittern, ob die begehrten “Gift Apps” (Geschenke) hoffentlich nochmal beim Service auftauchen, oder ob sie für alle Zeiten aus der FMA-Liste gelöscht sind und nie mehr gegen erworbene “Credits” eingetauscht werden können…

Aber alle Sorgen waren mit ein wenig Geduld völlig unbegründet! Nach diesen drei Wochen mit dem nervenzerfetzenden Geiz-ist-Gift Reality-Thriller darf ich nun offiziell und aus eigener journalistischer Erfahrung als einfacher User und FMA-Nutzer bestätigen:

Diese hypermoderne und durchaus profitable Schnäppchenjagd im zweiten Jahrzehnt des dritten Millenniums funktioniert soweit ausgezeichnet! Das Angebot von “Geschenken” ist bei FreeMyApps.com ständig leichten Änderungen unterworfen, aber insgesamt sehr gut sortiert; die meisten Apps (zu achtzig Prozent Spiele) kommen nach ein paar (maximal bisher beobachtet: zehn) Tagen wieder zurück, falls sie gelegentlich aus den Listen verschwinden sollten. Prädikat:

Sehr empfehlenswert
Fünf Sterne
TOPTIPP! 

Und dabei geht’s mir persönlich jetzt gar nicht so sehr ums eingesparte Geld (knapp dreißig Euro), sondern um das Ergründen der Technik, die dahintersteckt. Die wirtschaftswissenschaftliche Finte sozusagen.

Das Posting bitte bei einem Tässchen Tee gut studieren, hier nochmal kurz zusammengefasst in vier Schritten, was FreeMyApps anbelangt, außerdem gibt es ein paar Office-Tipps:

  1. Man benötigt – später für den Download der mit “Credits” bezahlten “Gift Apps” (Geschenke) – ein U.S.-Konto für das iTunes/iOS App Store; wie so etwas leicht einzurichten ist, und wie man in Zukunft jederzeit und auf allen Geräten ganz einfach zwischen “regulärem Heimat-” und “Wahlheimat Gast-Account” wechseln kann, steht hier in der Rossau anfängertauglich beschrieben. Das dauert keine fünf Minuten.
  2. Mit einem iOS-Gerät Habakuks/Rossau-Twitter-Eintrag “Never Pay for Apps Again” besuchen und dort den Referrer-WWW-Hyperlink m.freemyapps.com/share/twitter/… berühren (egal, welches iTunes-Konto, kein Twitter-Account vonnöten). Die weiteren Anweisungen im mobilen Safari befolgen. Ich bekomme eine kleine Vermittlungsprovision für den Tipp, sobald vom Vermittelten das erste Mal “Credits” erworben werden. Dieser Promo-Link stellt sich ungefähr so dar; es folgt ein ins vorliegende Blogposting eingebettetes Bildschirmfoto/Screenshot, wo freilich nichts angeklickt werden kann, auch wenn’s auf den ersten Blick so aussieht:

    Screenshot: Habakuks Rossau FreeMyApps Promo Referrer-Link bei Twitter

    Screenshot: Habakuks/Rossau FreeMyApps Promo Referrer-Link bei Twitter

  3. Auf FreeMyApps unter “Sponsors” eine App nach der anderen in der Liste downloaden und dreißig Sekunden lang in Betrieb nehmen, zu Safari auf die FreeMyApps.com-Seite zurückkehren und warten, bis die “Credits” gutgeschrieben werden. Das dauert zumeist zwischen dreißig Sekunden und zwei Minuten, selten auch länger. Danach kann die “Sponsor App” sofort wieder gelöscht werden. Es braucht in der “Sponsor App” nichts registriert, angemeldet oder erlaubt zu werden. Hinweis: Wird das unter dem U.S.-Account erledigt (nicht zwingend erforderlich), scheinen die zahlreichen “Sponsor Apps” nicht in den Einkaufslisten und -dokumenten (Rechnungen, Kontoinformationen…) des heimatlichen “Normal-iTunes-Accounts” auf, was man vielleicht als Vorteil bezeichnen könnte.
  4. Sobald genug “Credits” – eine Art interne FreeMyApps-Währung – erwirtschaftet wurden, gut überlegen, welche “Gift App” es denn sein darf (Apps und geforderte “Credits” wechseln – mal häufig, mal wochenlang nicht). Diese unter dem U.S.-Konto (diesmal zwingend) herunterladen. Voilà! Kosten in Form von Geld: Null.

Zusatznutzen kann man aus FreeMyApps noch ziehen, indem man Werbung für den Provider macht (habe ich brav erledigt über meinen Twitter-Account, s. o., und dieses vorliegende Blogposting natürlich), beziehungsweise indem man (bei Benutzung von mehreren iOS-Geräten) das Service “an sich selbst empfiehlt”. Auch ein paar iOS-Kollegen in meinem persönlichen Umfeld blieben nicht vor mir und meinem Werbefimmel verschont (und schätzen das Service inzwischen selbst). Alle Details dazu im erwähnten anderen und ausführlichen Rossau-Blogposting.

Was dahintersteckt. Soweit ich das überblicke, schaut alles ganz legal aus und scheint es auch zu sein. Im Prinzip recht einfach: Die Firma FreeMyApps kauft Geschenk-Codes (Gift-Codes) im iTunes/iOS App Store ein, das kostet sie x Dollar. Die Sponsoren bezahlen ihnen y Dollar, damit die User ihre Apps downloaden und kurz ausprobieren. Sobald man genug “Credits” verdient hat, damit der Betrag y den Betrag x um den Gewinn z der Firma FMA übersteigt, übermitteln sie einem den Gift-Code.

Die Formel dürfte ungefähr so liegen: 79 Eurocent (0,99 US-Dollar) Kaufpreis für Apps im iOS App Store entsprechen 260 FMA-”Credits”.

Meine persönliche Zwischenbilanz. Interessante Angelegenheit. Es scheint sich bei dem cleveren Unterfangen tatsächlich um eine Win/Win/Win/Win-Situation zu handeln. – In absteigender Reihenfolge der Profiteure:

  1. Der iOS-User mit Bedarf nach den ausgeschriebenen und aufgezählten “Gift Apps” (je mehr und modernere iOS-Geräte er besitzt, desto mehr “Credits” kann er abkassieren, es gibt da mehr als eine Vervielfachung durch Eigen-Promo). Er erhält Bezahl-Apps, ohne monetäre Realmittel von einem Echtgeldkonto abgebucht zu bekommen.
  2. Die Firma FreeMyApps/Fiksu macht bestimmt ihren Schnitt, wickelt alles technisch und kaufmännisch ab.
  3. Die (zahlenden) Sponsoren machen ihre Apps bekannt. Wie gesagt: Zwei, drei “Sponsor Apps” habe sogar ich – als ebenso amtsbekannter wie leidenschaftlicher als auch jüngst teilweise bekehrter Basher von IAPs und Werbung – trotz der Download- und Löschorgien immer noch.
  4. Die “Geschenkzurverfügungsteller” (eigentlich irreführend, genauer: die Hersteller der “Gift Apps”). Immerhin profitieren die hochqualitativen Lockvögel von regulären App-Verkäufen über Gift-Codes zum Vollpreis.

Deren Rolle innerhalb von FMA ist außer jener des User-Köders (immerhin werden keine falschen Versprechungen gemacht) noch weitgehend ungeklärt, wobei ich glaube, dass die eigentlich gar nichts (oder am wenigsten) mit der ganzen Agenda zu tun haben. Es handelt sich fast durchwegs um absolute Spitzen-Apps, und Apps verschenken kann ja schon seit längerer Zeit jeder, der möchte (über die iTunes-Funktion), und so oft er möchte, und um nichts Anderes handelt es sich rein technisch beim Umtausch von FMA-”Credits” in Bezahl-Apps (über einen Geschenk-Code).

Sämtliche Abläufe über FreeMyApps.com funktionieren zu 90 % zuverlässig in allen mobilen iOS-Safaris. Einmal eingerichtet: Einfachst zu bedienen. Es werden keine persönlichen Daten übermittelt, nicht mal eine E-Mail-Adresse oder ein Nutzername.

In Apps und Zahlen. In den wenigen Wochen konnte ich die (“Gift Apps”, Geschenke) Spiele Amoebattle (Normalpreis: 3,99 Euro), Infinity Blade II (normal 5,49 €) und Max Payne Mobile (2,39 €) sowie die Apple-Apps Pages (7,99 €) und Keynote (7,99 €) ohne Gegenleistung von echten Devisen im wahrsten Sinne des Wortes “erwerben”. Also genau gratis. UND ich habe noch ein paar “Credits”-Tausender (alle meine iOS-Geräte zusammengerechnet) auf der “hohen Kante”. :)

Warum stürze ich mich so die Apple-Apps im App Store? Weil sie erstens saugut und zweitens niemals in Aktion sind (es gab noch nie Preisänderungen, egal ob als Betrag in Euro im Store oder als “Credits” – 1.300/2.600 – bei FMA), weil sie sich drittens auf allen meinen vier iOS-Geräten installieren lassen, selbst am antiken iPhone 3G (einmal via FMA-”Credits” gekauft, – auf drei weiteren Geräten “gratis” über das iOS App Store und den U.S.-Account installiert, dazu sind natürlich keine FMA-”Credits” mehr nötig). Mit sämtlichen (wie immer kostenlosen) Updates seitens der App-Hersteller sind meine mobilen Office- und Schwertkampf-Bedürfnisse, wieder mal viertens, wohl bis in alle Ewigkeiten abgedeckt.

Apples Keynote am iPad 3 (alle Rossau-Screenshots in diesem Posting stehen nach dem Berühren in voller Retina-Auflösung zur Verfügung), mit iCloud-Sync am letzten Stand der Technik, iOS in Bestform:

Und vielleicht kriege ich ja auch noch die Tabellenkalkulation Numbers (tauchte schon lange nicht bei FMA als “Gift App” auf, aber offensichtlich kommen alle früher oder später wieder, ich spare also weiterhin), damit wäre meine iOS-Sammlung von Apple-Apps dann komplett. (iMovie, iPhoto und GarageBand gibt es meistens auch als FMA-”Gift Apps” zum halben “Credits”-Preis wie die Office-Apps, aber die hatte ich früher schon mit “richtigem” Geld ;) gekauft und möchte sie übrigens nicht mehr missen.)

Ich – eigentlich nicht so der Office-Typ – hatte immer in meinem geistigen Hinterstübchen abgespeichert: “Pages, Keynote und Numbers kaufe ich mir dann, wenn ich sie wirklich DRINGEND brauche.” Nun ist es also aus anderen Gründen soweit: Die Gelegenheit war günstig.

Wie üblich bei Apple ist alles hervorragend und auf Deutsch dokumentiert (Kurztest: okili dokili, Näheres später in einem gesonderten Artikel):

Alle weiteren Details und Hintergrundinformationen über FreeMyApps wie gesagt im bereits weiter oben verlinkten Rossau-Artikel. Es gibt am Anfang und besonders für iOS App Store-Neulinge viel zu beachten, aber wenn’s mal läuft, sind es nur noch zirka zweimal fünf Minuten täglich. Wer mehrere iOS-Geräte besitzt (hier: vier, wobei das iPhone 3G aufgrund von mangelnden geeigneten “Sponsor Apps” am wenigsten taugt), profitiert von diesen Sparefroh-Angeboten besonders!

Meine persönliche Hochrechnung, bitte mich nicht darauf festzunageln: Wer nur ein modernes iOS-Gerät einsetzt und keine Referrer-Provisionen einstreichen kann, dürfte mit einem realen “Gewinn” von acht bis zwölf Euro pro Monat (in Form von “geschenkten” Bezahl-Apps) rechnen, allerdings mit wesentlich weniger administrativem Aufwand wie bei mir. Hinweis: Besonders an Freitagen tauchen oft besonders viele neue “Sponsor Apps” bei FMA auf.

Ein kleiner Trip im reichlich verzwickten, aber durchaus auch vorteilhaften Mikrokosmos der Bits- und Creditsschleudern, der aber recht spannend ist und vor allem – einträglich.

FreeMyApps.com rulez!

PS: Noch ein Bildschirmfoto von einer eher selten gezeigten Ansicht in Pages, die Dokumentenkonfiguration im Blaupausen-Look:

Ein bisschen verspielt darf’s ja wohl auch im ansonsten leicht öden Office-Bereich sein, nicht wahr? Vor allem, wenn’s der Übersicht dient.

Da die virtuelle Standard iOS Touch Tastatur eingesetzt wird, steht natürlich auch die wirklich ganz erstaunlich gut funktionierende Diktierfunktion zur Verfügung (über das Mikrofonsymbol), die ich immer öfter verwende (seit iPad 3. Gen.).

Zusatztipp. Wer auf Englisch diktieren kann und will (funktioniert fast noch besser), braucht nur (über Tap auf das Globussymbol; s. Screenshot ganz oben) die Sprache umzustellen. Die Globustaste erscheint nur, wenn unter “Einstellungen > Allgemein > Tastatur > Internationale Tastaturen” hinzugefügt wurden. Gerne auch “Chinesisch vereinfacht” testen, – bietet Handschrifteingabe! Und keine Sorge: Globus bleibt Globus, auch auf Chinesisch (damit findet man immer zurück zum deuschen Layout).

Wie gesagt: Durchdacht und gepflegt bis ins kleinste Detail. Weitere Tipps zur Diktierfunktion (Einfügen von Satzzeichen, Formatierungen, Sonderzeichen) im Rossau-Blogposting Apple stellt das iPad der dritten Generation vor [Update #7].

Dieser Beitrag wurde unter Aktuell, Business Software, Die besten Tipps, iPad, iPhone, iPod touch abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ photo

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s