Apples GarageBand, Office, iPhoto, Spiele gratis “erwirtschaften” (FreeMyApps.com, U.S.-Account) [Update Nr. 10 v. 8. Mai]

Aus dem derzeitigen Angebot von FreeMyApps.com

Aus dem momentanen Angebot an “Gift Apps” von FreeMyApps.com

GOLDTIPP für Sparefrohs! Wie man Apples GarageBand, Office-Apps, iPhoto, iMovie, Infinity Blade II, Max Payne, alle Angry-Birds-Spiele (und mehr) gratis “erwirtschaften” kann.

Nun darf man sich als iOS-User wirklich nicht über zu hohe Preise für Apps beschweren. Von den beliebten Aktionen ganz zu schweigen, wo Apps befristet stark reduziert oder kostenlos abgegeben werden, Rossau-Besucher werden da regelmäßig auf dem Laufenden gehalten.

Dennoch gibt es Hersteller, die ihre Apps praktisch niemals ermäßigen, dazu gehört etwa Apple mit seinen hochqualitativen iOS-Office-Apps wie Pages, Numbers und Keynote.

Seit kurzem gibt es ein cleveres Service, über das man mit einem gewissen Zeitaufwand all diese Apps kostenlos beziehen kann. Es heißt FreeMyApps.com. Nichts Illegales, kein Jailbreak vonnöten. Legit. No scam.

FreeMyApps’ Seite mit den “Sponsor Apps”

Dort gibt es auch sämtliche Apple-Apps inklusive iPhoto, iMovie und GarageBand und zahlreiche Spitzenspiele wie die bereits oben erwähnten, dazu Fruit Ninja, Tiny Wings, Where’s My Water, Plants vs. Zombies, FIFA 12, Modern Combat 3, Grand Theft Auto 3 und viele mehr. Einzige Gegenleistung: Der Download von Gratis-Apps (“Sponsor Apps”), die gestartet werden und mindestens dreißig Sekunden laufen müssen.

Der Vorgang ist relativ einfach und wird bei CNet ausführlich (engl.) und illustriert beschrieben: Get popular iOS apps for nothing with FreeMyApps. Sinn des Ganzen ist es, unbekannte Apps populärer zu machen, und deren Hersteller lassen sich das etwas kosten.

Zusammengefasst: Man besuche mit einem mobilen Safari-Browser die Seite m.freemyapps.comoder besser ;-) über meinen Twitter-Eintrag, ich bekomme dann eine Art Vermittlungsprovision; wer jedoch ein zweites (drittes, viertes…) iOS-Gerät besitzt, kann diese Provisionen in Form von 100 “Credits” pro Vermittlung selbst einstreichen, alle Details weiter unten. Also bitte zuerst weiterlesen, dann klicken. Weitere Voraussetzung ist nämlich ein U.S.-iTunes-Account.

Damit die Registratur der heruntergeladenen Apps und der dafür erworbenen “Credits” reibungslos und zuverlässig klappt, wird kurzfristig ein neues Profil auf dem betreffenden iDevice installiert; das ist sicherheitstechnisch unbedenklich.

Die (renommierte, jedenfalls hörte man noch nichts Schlechtes) Firma, die dahintersteckt, heißt Fiksu (Web-Präsenz), und das heißt “clever” auf Finnisch. FreeMyApps.com: Terms of Use, Terms and ConditionsPrivacy Policy, FAQ (mit Details zu Profil und Cookies, wozu sie gut sind, und wie man sie bei Bedarf wieder loswird), Press Release, FreeMyApps bei Twitter.

Keine Sorge: Das Profil wird nur für ein paar Sekunden installiert und dann sofort wieder gelöscht. Es dient zur Übermittlung der Geräte-ID an FreeMyApps.com

Rossau-Bildschirmfoto vom iPad. Keine Sorge: Das Profil wird nur für ein paar Sekunden installiert und dann sofort wieder gelöscht. Es dient zur Übermittlung der Geräte-ID an FreeMyApps.com, Details dazu weiter unten im vorliegenden Rossau-Blogposting (in den weiterführenden WWW-Hyperlinks)

Es folgen ein paar sehr wichtige Hinweise. Dieses Rossau-Blogposting bitte bis zum Ende durchlesen!

Durch das Herunterladen und Starten von “Sponsor Apps” werden also “Credits” (meistens zwischen 50 und 100 pro App, selten auch bis zu 160) gutgeschrieben, die man später für den kostenlosen Erwerb von Bezahl-Software – bei FreeMyApps genannt “Gift Apps” (Gift, engl.: Geschenk) – einlösen kann.

Nach dem Start der “Sponsor Apps” braucht nichts bestätigt, registriert, angemeldet oder erlaubt (Benachrichtigungen, Push-Notifications, Lokalisierungdienste…) zu werden, sondern man kehrt nach dem Tap auf das Homescreen-Icon einfach zu Safari zurück (ab iOS 5 via Multitasking-Leiste, – die physisch vorhandene Home-Taste doppelt betätigen, dann in der Leiste unten das Safari-Icon), wo FreeMyApps zumeist innerhalb weniger Minuten den Erwerb der “Credits” zuverlässig bestätigt. Die zuletzt aufgerufene Web-Seite wird automatisch neu geladen (kein manueller Reload nötig) mit der Bestätigungsmeldung, oben rechts zeigt das Zählwerk dann den neuen “Credits”-Kontostand an.

Danach kann die soeben heruntergeladene, installierte und gestartete “Sponsor App” sofort wieder gelöscht werden, falls sie einen nicht interessiert, und dasselbe Spielchen geht gleich mit der nächsten “Sponsor App” weiter. Doppelt checken (iTunes – Mediathek – Apps): Man sollte nur “Sponsor Apps” auswählen, die man vorher über das iTunes-Konto noch nie installiert hat, sonst wird der Download-Vorgang zwar durchgeführt, aber es werden keine “Credits” gutgeschrieben (es gibt offenbar Ausnahmen, siehe unten Artikel-Aktualisierung v. 25. 4.).

Bei mir persönlich war es so, dass ich von keiner (bis auf eine oder zwei) dieser “Sponsor Apps” jemals etwas gehört habe, und ich bin schon seit Jahren ziemlich aktiv im iOS App Store. Ich konnte also sämtliche “Sponsor Apps” verwenden.

Ganz wichtig! Aufgemerkt!

Möglichst VOR  – es passiert aber auch nichts, wenn man vergisst *)dem Einlösen der “Credits” auf einen U.S.-amerikanischen iTunes-Account wechseln!!! Anders funktioniert der Download der “Gift App” derzeit nicht!

Auch das Einrichten eines solchen U.S.-Kontos geht schnell und einfach, ich habe >>hier<< (anlässlich des Erscheinens von CloudOn) genau beschrieben, wie so etwas zu bewerkstelligen ist, und wie man zwischen dem “Erst- und Zweitwohnsitz” im iTunes/App Store hin- und herwechselt. Wie man sieht, kann man das sehr gut öfter einsetzen… Nur zu: Es kann nichts kaputtgehen. In fünf Minuten ist das mit dem U.S.-Account für alle Zeiten erledigt, und man ist “Teilzeit-Wahlamerikaner” mit vielen Vorteilen, was das iOS App Store und iTunes anbelangt.

Angeblich soll das Service von FreeMyApps.com bald auch auf andere Länder (außerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika) ausgedehnt werden, deren iOS-User dann wohl kein solches Zweitkonto mehr brauchen.

Praktisch! Wer mehrere iOS-Devices besitzt, kann die “Credits” mehrfach beziehen; die Vorgänge funktionieren unabhängig voneinander auf beliebig vielen Geräten, für jedes Gerät gibt es einen separaten “Credits”-Punktestand (der nicht von einem iOS-Gerät auf ein anderes übertragen werden kann). Wird dann die “Gift App” (also das Geschenk) auf einem iGerät heruntergeladen, kann sie – wie gewohnt bei iOS – auch auf allen anderen mit demselben iTunes-Account installiert werden. Eine echte Goldgrube! :-)

Angebot am 15. April 2012. Momentan werden siebzehn Stück “Sponsor Apps” am iPad angeboten, – die Liste kann sich aber jederzeit mit Zu- und Abgängen ändern. Innerhalb von zwei Stunden kamen hier am Samstag drei Apps hinzu. Etliche davon sind “Nur-iPad-Apps”, die nützen auf einem iPhone leider nichts; noch dazu sind die Angaben auf FreeMyApps.com zum Teil unzuverlässig, – es gab (beziehungsweise gibt, da sie gelegentlich wieder auftaucht) zum Beispiel eine Radio-App namens Stitcher Radio, die mit “iPad only” markiert war und sich definitiv (als Universal-App) auch auf dem iPhone 4 installieren ließ (samt gutgeschriebener “Credits”).

Auch die Liste mit den “Gift Apps” (derzeit etwa siebzig für das iPad) ändert sich häufig, gleiches gilt für die benötigten “Credits” pro App (offenbar zumeist, wenn sich der reguläre “Normalpreis” der App ändert), die “Credits” etwa für Inifinity Blade II wechseln häufig zwischen 800 und 1.800. Es gibt auch befristete Aktionen in dem Laden – unabhängig vom Normalpreis!

Es zahlt sich also aus, diese Listen gut zu beobachten (zwei bis drei Mal täglich, besonders an Werktagen), oder dem Hersteller via Twitter zu folgen, wo er Neuzugänge vermerkt: @FreeMyApps. Auf der Website FreeMyApps.com stehen neu hinzugekommene “Sponsor Apps” immer oben auf der Liste (manueller Reload über das Halbkreis/Pfeil-Symbol in der Adressleiste). Die bereits über FreeMyApps installierten “Sponsor Apps” (und die “Gift Apps”, für die man noch zu wenig “Credits” hat) sind “ausgegraut”, werden also abgeblendet dargestellt.

(Edit, 17. 4. ’12, 20 Uhr MESZ): Die Darstellung der Listen hat sich geändert, jetzt sieht man leider nicht mehr, wieviel Credits man einst für eine “Gift App” bezahlte. Lösung, falls es interessiert: Manuell Buch führen. Offenbar wird heftig am Layout von FreeMyApps.com herumgebastelt.)

WICHTIG! Sehr gut überlegen, welche “Gift App” man auswählt! Auch hier gilt, am Mac oder PC über “iTunes – Mediathek – Apps” unbedingt zu überprüfen: Wenn man sie früher schon mal bezogen hat (etwa als sie in Aktion war; das gilt hier bei mir – als leidenschaftlicher iOS-Sammler mit über 6.000 Apps im iTunes-Archiv – für etliche der “Gift Apps”), wären die “Credits” total verschwendet! Sobald der Vorgang ausgelöst wird, gibt es kein Zurück: Der Download startet, und das “Credits”-Konto wird belastet.

Die “Sponsor Apps” sind nämlich begrenzt, es sollen aber demnächst wesentlich mehr hinzukommen, so der Hersteller via Twitter und in seiner FAQ. Hilfreich bei der Entscheidung, welche “Gift App” man nun nehmen soll, oder ob man besser noch auf eine höherwertige spart (oder wartet, bis eine bestimmte eventuell ermäßigt wird):

Fortgeschrittener Tipp für Hardcore-Schnäppchen-Spezialisten. Meistens gibt nur der bisherige “Normalpreis”-Verlauf einer App darüber Aufschluss, ob sie momentan in einer Aktion ist, oder nicht. Dazu findet sich in der schon mehrfach empfohlenen und ebenso inoffiziellen wie äußerst zuverlässigen iOS-App-Store-Datenbank AppShopper.com Erhellendes. Den Namen der App in das unscheinbare, aber (ebenso wie die Filter und die Wishlist-Option nach Registratur) ungemein mächtige AppShopper-Search-Textfeld tippen, das Lupensymbol anklicken und auf der Ergebnisseite den gewünschten Titel des Listeneintrags, dann rechts unten auf der App-Info-Seite die Spalte “App Activity” studieren.

Anhand der Art und Weise, wie der Hersteller gewöhnlich seine Preise gestaltet, lässt sich zudem abschätzen, ob eine App womöglich bald wieder in Aktion sein wird. Auch vergleichen mit anderen Apps des Herstellers (die sind bei AppShopper ganz unten verzeichnet). Wie bereits eingangs erwähnt: Für die ausgesprochen preisstabilen Apps von Apple etwa gibt es niemals Aktionen; die sind also bei der Beschaffung über “Credits” eindeutig zu bevorzugen.

Als günstig erweist sich weiters, ein modernes iOS-Gerät mit der aktuellsten Betriebssystem-Version zu verwenden, weil dafür einfach mehr “Sponsor Apps” zur Verfügung stehen. Mit einem antiken iPod touch der zweiten Generation oder einem iPhone 3G (iOS 4.2.1) etwa lassen sich derzeit für Neuzugänge (also User, die FreeMyApps zum ersten Mal nutzen) nur 200 bis 300 “Credits” erwirtschaften, während man mit einem iPad (egal welchem) und dem derzeit jüngsten iOS 5.1 auf 800-900 kommt.

Sehr empfehlenswert: Weitere “Credits” lassen sich verdienen, wenn man auf FreeMyApps.com über die “Share”-Navigation eine bestimmte (auf den persönlichen Account abgestimmte) Kurz-URL weiterleitet (hier nochmal zur Sicherheit mein über dieses Service am iPad getätigter Eintrag “Never Pay For Apps Again…”: iHabakuk bei Twitter). Der Text dieser Werbeveranstaltung für FreeMyApps kann angepasst, die URL sollte nicht verändert werden, damit die “Credits” zuverlässig gutgeschrieben werden.

Sobald nämlich jemand darauf klickt und “Sponsor Apps” herunterlädt, werden 100 “Credits” addiert (das funktioniert übrigens auch mit dem eigenen Zweit- oder Dritt-iOS-Gerät). Wer also zum ersten Mal von diesem Sparefroh-Trick erfährt und sein iOS-Gerät bei FreeMyApps.com registrieren möchte (es werden übrigens keine persönlichen Daten abgefragt, nicht mal ein User-Name oder eine E-Mail-Adresse, – das läuft alles über die Geräte-ID/Profil), kann gerne die URL aus meinem Twitter-Eintrag “Never Pay For Apps Again…” verwenden; Dank im Voraus! :)

Die “Credits” sind strikt gerätebezogen. Wer etwa auf seinem iPad 1 “Credits” bei FreeMyApp.com erwirtschaftet, das Gerät dann verkauft und auf einem neuen iPad 3 weitermacht, bekommt die Credits nicht übertragen. Weitere Details dazu in der oben erwähnten FAQ des Herstellers (eventuell Cookies löschen).

Kurztest. Ich habe mir aus dem Angebot soeben am iPhone 4 das neue Max Payne Mobile (780 “Credits” für den sehr empfehlenswerten und jüngst auf iOS adaptierten Klassiker mit iPad-Retina-Grafik) und am iPad 3 Amoebattle (800 “Credits” für das leicht gewöhnungsbedürftige und sehr gute Englischkenntnisse voraussetzende Echtzeit-Strategiespiel, ebenfalls mit hochauflösender Darstellung, – Edit: wie ich gerade sehe, gibt es Amoebattle nicht mehr beziehungsweise nicht immer) gezogen (ca. eine Stunde Nebenbeschäftigung), die Universal-Apps auf beiden Geräten installiert, und das klappte einwandfrei.

Acht Dollar gespart! (Und noch 620 “Credits” Guthaben.) Von den “Sponsor Apps” habe ich mir sogar zwei Stück von den interessanteren behalten.

Ein- oder zweimal hieß es vor dem Download einer “Sponsor-App” in einem offiziellen iTunes/App Store-Dialogfenster: “Ihre Anfrage konnte nicht abgeschlossen werden”, dann probiert man es halt zunächst mit einer anderen App und nimmt sich den Fehlversuch eventuell später nochmal vor. Vielleicht wird an der App bei FreeMyApps oder im App Store gerade etwas geändert, oder sie ist in dem Land, dessen iTunes-Account gerade aktiv ist, nicht erhältlich (kommt eher selten vor; hier nachgewiesenermaßen mit der “Sponsor App” Catalog Spree, die nur über den U.S.-Account heruntergeladen werden konnte).

Im Gegensatz zu der oben verlinkten Darstellung bei CNet wurde hier übrigens der Promo-Code nicht im Klartext angegeben, sondern ich wurde nach Auswahl der “Gift App” direkt in die App-Store-App umgeleitet, wo die Schaltfläche von der Preisangabe automatisch auf “Install” wechselte. (Edit: Auch dieses Verhalten änderte sich, als ich später Infinity II downlud, es war zumindest ein Promo-Code zu sehen.)

Update: Dann zog ich die Prozedur noch am guten alten iPhone 3G (iOS 4.2.1) durch (alles geht doch wesentlich langsamer, es stehen momentan – 15. Apr. 2012, 22 Uhr MESZ –  nur fünf “Sponsor Apps” ohne “iPad only” zur Verfügung), benützte dabei meinen eigenen Twitter-Link (s. o.), um auf die FreeMyApp.com-Seite zu gelangen, lud eine “Sponsor-App” herunter, und bekam für die “Eigen-Promo” auf meinem iPad-Account (von dem der Twitter-Link stammt) 100 “Credits” gutgeschrieben. Bingo!

Ich bin ziemlich sicher, dass das auch mit den unter “Share” angebotenen E-Mail-Links funktioniert (man kann eine solche E-Mail natürlich auch an sich selbst schicken). Es wird dazu also kein Account bei einem sozialen Netzwerk benötigt, sondern nur ein iOS-Zweitgerät, und der Kandidat hat hundert Punkte. Die 260 “Credits”, die ich nun auf meinem iPhone 3G habe, werde ich wohl auf die hohe Kante legen; die Universal-App Draw Something wäre sich zwar ausgegangen, aber es müssen ja nicht IMMER Spiele sein.

Auf älteren iOS-Geräten vor der Auswahl der “Gift App” überprüfen (in der offiziellen Beschreibung im Store, also vorher in der Standard-App-Store-App eine Suche starten), ob sie mit Hardware- und iOS-Version kompatibel ist! Bei älteren iOS-Versionen ohne Multitasking muss die “Sponsor App” tatsächlich dreißig Sekunden im Vordergrund laufen, bevor man wieder zu Safari auf die FreeMyApps.com-Seite zurückkehrt.

Update Montag, 16. April 2012. Auch auf meinem vierten iOS-Gerät, dem iPad 1, klappte alles wie vorher. 100 “Credits” Vermittlungsprovision auf mein iPad 3 nach Verwendung meines Promo-Twitter-Links und Download, Start der ersten “Sponsor App” am iPad 1, 810 “Credits” auf dem iPad 1 nach Absolvierung der möglichen Download-Vorgänge. Wie gesagt: So richtig spannend wird die “Credits”-Jagd erst mit mehreren iOS-Geräten. Seit Sonntag, ca. 0 Uhr MESZ gab es übrigens keine Veränderungen in der “Sponsor Apps”-Liste.

Update Dienstag, 17. April 2012. Es sind in der Nacht auf Dienstag wieder drei “Sponsor Apps” hinzugekommen, darunter erstmals eine mit 160 “Credits”, nämlich das Freemium-Spiel Alien Family (inkompatibel mit dem uralten iPhone 3G).

Am Dienstag gegen 15 Uhr tauchte das (ebenfalls nicht für das iPhone 3G geeignete) Spiel Zombie Jombie (wieder 160 “Credits”) als “Sponsor App” auf, bei dem man – zum ersten Mal, dass mir das auffällt – auch auf “Play” tippen muss, sonst werden die “Credits” nicht gutgeschrieben (es reicht also offenbar nicht immer, nach Betätigen des “Sponsor-App”-Icons am Homescreen gleich zu Safari zurückzukehren). Außerdem gab es bei zwei von drei iOS-Geräten nach “Play” eine Fehlermeldung “Uh oh! Something went wrong. Please try again”, die “Credits” funktionierten trotzdem.

Hinweis für iOS-Anfänger. Viele der “Sponsor Apps” (ohne jetzt auf eine konkrete App Bezug zu nehmen) würde ich niemals empfehlen, da es sich um sogenannte “Free to Play”-, “Wait or Pay”- oder “Freemium”-Apps mit zahlreichen “Top In-App-Käufen” gegen echte Devisen handelt (oft darf man nur ein paar komplizierte Trainingsrunden gratis durchexerzieren und studieren, und das erste “richtige” Level kostet dann Bares). Nichts registrieren, nirgendwo anmelden, keine Lokalisierungsdienste, Push-Mitteilungen, Benachrichtigungen oder Zugriffe auf Kontakte genehmigen, die dazugehörigen Dialogfenster (falls sie nicht von selbst verschwinden) dankend ablehnend wegtappen.

Also wie gesagt: Starten, dreißig Sekunden laufen lassen, “Credits” kassieren, löschen.

Mit raren Ausnahmen. –Etwa die Murdoch-Online-Postille The Daily (Wikipedia) befindet sich noch in meinem Zeitungskiosk, und ich habe mir vorgenommen, in der Gratis-Ausgabe noch ein wenig zu schmökern (reich an Videos), werde aber höchstwahrscheinlich keine weitere Ausgabe kaufen oder das Periodikum gar abonnieren.

Am 17. 4. ’12 abends sanken die geforderten “Credits” für Infinity Blade II wieder einmal von 1.800 auf 800, obwohl der Normalpreis der App nach einer kurzen vier-Euro-Aktion bereits vor zwei Tagen wieder auf 5,49 € gestiegen ist, s. AppShopper. Das ging sich mit meinem iPhone-4-Kontostand von 840 “Credits” gerade aus. Wie schon zuvor ließ sich das populäre Schwertkampfspiel (Universal-App) dann problemlos auch am iPad 3 nochmal gratis über den U.S.-Account und die Standard-App-Store-App – und natürlich nicht über FreeMyApps.com, wo unnötigerweise nochmal die “Credits” abgebucht würden, falls vorhanden – installieren.

Der vorliegende Artikel wurde am 17. April 2012 vollständig überarbeitet.

Update Donnerstag, 19. April 2012. Nachdem sich nun fast zwei Tage lang nichts bei den “Sponsor Apps” tat, schlugen gegen 19 Uhr gleich drei auf einmal ein. Darunter das berühmt-berüchtigte “Free to Play”-Schlumpfspiel (aber voll von “Top In-App-Käufen” gegen echte Devisen) Smurf’s Village.

Es erlangte gewisse Popularität, als es ein kleines Mädchen schaffte, den Kontostand der Eltern durch den Ankauf von virtuellen “Smurfberries” um fast reale 1.500 US$ zu erleichtern. Hier der Bericht bei theEscapist.com.

Der Vorfall wurde zum Anlass genommen, in iOS bestimmte Schutzvorrichtungen gegen diese “Top In-App-Käufe” (engl. “In-App Purchases”) einzubauen, und die App-Beschreibung des Spiels im Store weist seitdem mustergültig gleich am Anfang und sogar nochmal innerhalb des Spiels darauf hin, siehe das folgende Bildschirmfoto:

Leider verhalten sich nicht alle Applikationen so mustergültig. Wichtig für neue Apps: Es scheinen die angebotenen “Top In-App-Käufe” in dem iOS App Store eines Landes erst dann im offiziellen Store-Infotext (in Form einer kleinen Tabellenspalte links unten am Mac/PC-iTunes und der App-Store-App am iPad – und als weiterführender Link mit eigener Seite am iPhone und iPod touch) auf, nachdem mindestens ein iOS-User in dem Land diese Einkäufe tätigte. Seltsam, aber wahr. Nicht nur in kleinen Ländern wie Österreich kann dieses Verhalten des App Stores zu Verwirrungen führen.

Die anderen “Sponsor Apps” heute waren Wikets (+80 “Credits”), Kingdom Age (+125 “Credits”; iPhone 3G-tauglich, aber erstmals ein Fehler am iPad 3, wo keine “Credits” gutgeschrieben wurden, auch nach einem zweiten Versuch nicht) und eben Smurf’s Village (+100 “Credits”; ebenfalls iPhone-3G-tauglich). Ich hoffe, genug gewarnt zu haben!

Update Freitag, 20. April 2012. In den frühen Morgenstunden tauchten weitere “Sponsor-Apps” auf: Score Big Daily (nur über einen U.S.-Account beziehbar; +100 “Credits”) und Ask.com (+100 “Credits”).

Update Mittwoch, 25. April 2012. Nach fünf Tagen – ich befürchtete schon, der Laden hat zugesperrt – erstmals (gegen Mittag) wieder eine “Sponsor App”, nämlich das mit “Top In-App-Käufen” (“IAPs”) gegen echtes Geld gespickte Snoopy’s Street Fair (Rossau-Beschreibung). Trotzdem ich die App schon früher installiert hatte, wurden mir die 120 “Credits” auf allen vier iOS-Geräten gutgeschrieben (egal ob über U.S.- oder Heimatlandkonto). Wie all diese IAP-Monster (oh Wunder…) läuft es auch auf dem iPhone 3G.

Update Donnerstag, 26. April 2012. Neue “Sponsor-App” Tiny Village, +80 “Credits”, iPhone-3G-geeignet. App sofort gelöscht wegen jeder Menge “Top In-App-Käufe” gegen echtes Geld. Die “Credits”-Gutschrift brauchte so lange wie noch nie. Auf den beiden iPads dauerte es zehn Minuten, bis die “Processing Your Download”-Seite auf den erhöhten “Credits”-Kontostand wechselte (auf den iPhones ging es wesentlich schneller, so wie gewohnt).

Nochmal: Auch wenn auf der FreeMyApps-Website steht “You must have an US iTunes account to earn credits”… Das stimmt nicht. Den iTunes-U.S.-Account braucht man nur für den Download der schwer verdienten “Gift Apps”. Die “Sponsor Apps” kriegt man mit jedem Account (samt “Credits”-Gutschrift natürlich).

Update Freitag, 27. April 2012. Am Vormittag neue “Sponsor App” mit einem Haufen “Top In-App-Käufe” Tap Pet Hotel (installiert, gestartet, gelöscht). 80 “Credits” wurden innerhalb von sechzig Sekunden addiert. Die App funktioniert auch auf dem iPhone 3G samt “Credits”-Gutschrift.

Es sind neue “Gift Apps” hinzugekommen, nämlich Pocket God, Clear Vision, Flick Home Run, WeeMee Avatar Creator und Elmo’s Big Birthday. Verschwunden ist Max Payne, nun, vielleicht taucht’s ja wieder auf (das passierte ein paarmal mit Infinity Blade II).

Abends neue “Sponsor Apps”: Bloomberg Businessweek+ mit einer Gratis-Ausgabe für den sich langsam füllenden Zeitungskiosk, +80 “Credits”, es steht dort zwar “iPad only”, aber die App lässt sich auch auf neueren iPhones installieren; IAP-Monster Tap Paradise Cove, +80, funktioniert sogar am iPhone 3G. Das Guthaben wurde innerhalb von Sekunden ordnungsgemäß aufgefüllt.

Update Dienstag, 1. Mai 2012. Endlich wieder eine “Sponsor App” CalendApp, Verdienst: +80 “Credits” (ab iOS 5, also nix fürs iPhone 3G). Alle Apple-Apps bis auf iMovie sind aus der “Gift Apps”-Liste verschwunden! Hoffentlich kein Grund zur Besorgnis; User, die das Service schon länger benutzen, berichten, das sei schon öfter der Fall gewesen, die Apps tauchten dann ein paar Tage später wieder auf. Ich persönlich kann das mit dem Spiel Infintiy Blade 2 bestätigen, das war schon zweimal weg und dann wieder da. Edit: Später verschwand auch iMovie.

Update Donnerstag, 3. Mai 2012. Wieder ein paar “Sponsor Apps” (+125 und +80 “Credits”.) Apples Pages ist wieder da, lässt sich aber nicht downloaden! Weitere aktuelle Details zu dem Thema in der Forumsdiskussion beim U.S.-amerikanischen Spieleportal touchArcade: Freemyapps.com discussion and app updates.

Fehlversuch: Pages kann über FMA nicht herunterladen werden

Fehlversuch: Pages kann über FMA nicht herunterladen werden. Nur Geduld und später (evtl. Tage später) nochmal probieren.

Update Dienstag, 8. Mai 2012. Es hat nun wider Erwarten alles geklappt mit Pages und Keynote. Die Apps schienen in der “Gifts”-Liste auf und ließen sich ebenso problemlos wie “gratis” über das U.S.-Konto herunterladen und installieren. Success! Zunächst am iPad, dann nochmal via iOS App Store und dem gleichen Konto auf meinen anderen drei iOS-Geräten. Alle Apple-Apps außer Numbers scheinen momentan wieder in der FMA-“Gifts”-Liste auf.

Details von der Erfolgsmeldung im neuen Rossau-Posting: Via ‘FreeMyApps.com’ gratis “erworben”: ‘Pages’ + ‘Keynote’ v. Apple!

WWW-Hyperlinks

Es könnte sein, dass Apple diese UDID in Zukunft nicht mehr so großzügig preisgibt, – das wäre dann wohl das Ende dieses Cross-Promotion-Geschäftskonzepts. Also nutzen, solange es noch geht.
_________

Fußnote

*) Beim ersten Mal hatte ich vergessen, vor dem Einlösen meiner “Credits” auf meinen iTunes-U.S.-Account umzuschalten. (Beim Herunterladen und Starten der “Sponsor Apps” ist es nämlich völlig egal, welcher Account aktiv ist, die “Credits” werden auf jeden Fall gutgeschrieben.) Die ausgewählte “Gift-App” wurde nicht heruntergeladen, jedoch mein “Credits”-Konto auf FreeMyApps.com belastet. Große Erleichterung: Nach dem Umschalten des Accounts konnte ich die “Gift-App” dann nach Tap auf “Redeemed Gifts” (Schaltfläche unten auf FreeMyApps.com) mit der Funktion “Redeem Your Rewards” dennoch erfolgreich installieren.

Haftungs-Ausschlussklauseln: Alle Angaben im vorliegenden Rossau-Blogposting ohne Gewähr! Auf eigene Gefahr! Es kann keine Garantie für eine hundertprozentige Vollständigkeit der Angaben übernommen werden. Irrtümer und Druckfehler vorbehalten.

Viel Spaß mit den erworbenen Gratis-Apps. Bei Gefallen bitte weiterleiten! :)

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