Explosive Hollywood-Effekte für die iPhone-Filmkamera ‘Action Movie FX’

Action Movie FX

TOP-KINTOPP-TIPP!

Die Apokalypse in vertrauter Umgebung! Kreativ werden und den Spielberg in sich entdecken. Tolles und hypermodernes Weihnachts- und passendes Neujahrsgeschenk für das bereits im Vorfeld berüchtigte Jahr 2012:

Fulminanter Raketenangriff auf Gegenstände, die mit der iPhone-Kamera aufgenommen werden. Herabstürzende Autos im höchst privaten heimischen Badezimmer! Bedient sich (einer vereinfachten Form) der fortgeschrittenen Motion-Tracking-Technologie (Wikipedia: Bewegungsmessung, engl.). Dazu passender Ton (mono): HEUL! KRACH!! KAWUMM!!!

Aber keine Angst: Alles nur Kintopp! Wirklich genialer Party- und Vorführ-Gag. Erzeugt kurze Clips von sechs Sekunden (oder länger je nach Vorlauf). Geradezu sensationell einfachst zu bedienen (Anleitung wird eingeblendet). Keine sündhaft teure Software (etwa AddOn-Module für After Effects) vonnöten, die nur von hochbezahlten Experten (etwa die darauf spezialisierte Firma Pixar) bedient werden kann!

Kinderleicht: Die in der horizontalen Breitbild-Ausrichtung (Panorama, Landscape) zu haltende Kamera auf geeignete Objekte oder Örtlichkeiten richten (egal welche Größe, es tut auch die Modelleisenbahn), möglichst wenig wackeln und durch Betätigen (Start/Stopp) der – wie auch mit der Standard-Kamera-App gewohnt – roten Record-Schaltfläche (unten in der Mitte) eine mindestens fünf Sekunden lange Szene drehen. Das eingeblendete Fadenkreuz zeigt an, wo etwa die Rakete einschlagen wird.

Es können feine Justagen wie die Startzeit des eingeblendeten katastrophalen Ereignisses mit einem schicken Schieberegler in einer Art Mini-Timeline festgelegt werden. Damit kann man die schauspielerisch talentierte Oma vorher noch schnell Schrecken markieren (schaut kurz in die Richtung, aus der die Rakete kommt), kreischen und aus dem Bild rennen lassen. Die Szene endet automatisch, nachdem der Effekt abgelaufen ist. Diese Timing-Einstellung lässt sich übrigens auch wiederholen, falls man mit dem ersten Ergebnis nicht so ganz zufrieden sein sollte.

Es wird auch sauber von Original- auf Effektton überblendet. Vollautomatisch, versteht sich. Die Ergebnisse sehen wirklich überraschend gut und realistisch aus.

Danach die App rendern/berechnen (Wikipedia: Bildsynthese) lassen, und schon in wenigen Sekunden steht die gehörig aufgepeppte Szene zur Verfügung, deren Betrachtung allgemein zunächst für blankes Entsetzen und dann große Heiterkeit sorgt. Über “Gallery – Share Movie” kann das Werk per E-Mail versendet oder in das Fotoarchiv verfrachtet und eventuell mit iMovie weiterbearbeitet werden.

Aufgemerkt: Nur beim E-Mail-Versand wird der Clip in der höchsten Auflösung zur Verfügung gestellt.

Die beiden beschriebenen Effekte sind, sofern ich alles richtig verstanden haben, derzeit befristet in Gratis-Aktion, vier weitere können in zwei Packs (zu je 0,79 Euro) über “Top In-App-Käufe” erworben werden: Hubschrauberabsturz, Tornado, Air Strike und das ebenfalls nicht gerade Weihnachtsatmosphäre verbreitende Feuergefecht (Vorschau innerhalb der App); weitere sind bereits angekündigt.

Na, 2012 kann ja heiter werden… Habakuk hat jedenfalls – Instabuy – schon zugeschlagen (meine dritten oder vierten “Top In-App-Käufe” in über drei Jahren abseits von Musikproduktions-Apps): Fürchterlich brutal, aber abgefahren; technisch äußerst bemerkenswert. Freue mich schon auf friedfertigere, märchen- und traumhafte Zaubertheatereffekte für unser professionelles Spielzeug-Filmstudio im Hemdtaschenformat.

15,1 MB (engl.) Downloadvolumen für die große Knallerei in Form der iOS-App Action Movie FX. Kultverdächtig!

Zwei kurze Beispiele:

Und wie man zu einem freien Parkplatz gleich gegenüber kommt:

:-)

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