Neue iPad-App für elektrische Musik: ‘Genome MIDI Sequencer’

Gute Nachrichten für batteriegetriebene Sound-Producer! Diese gefinkelte Applikation erzeugt selbst keinen Sound, sondern verknüpft externe USB/MIDI-Geräte (via Apple Camera Connection Kit) und/oder interne (sämtliche Synth-Apps und Drumkits mit Virtual-MIDI-Unterstützung, und dazu gehören die besten wie der sehr empfehlenswerte Sunrizer für iPhone/iPod touch, Sunrizer synth für das iPad (Rossau-Beschreibung), Actic Keys (s. u.), – in Vorbereitung sind Korgs iMS-20/iPad für Spezialisten, iELECTRIBE/iPad, ReBirth/ReBirth for iPad u. v. m.

Genome wird vom Hersteller als “mächtiger, auf Pattern basierender Sequenzer (Wiki), der alle MIDI-Geräte und -Apps von einzelnen Patterns bis zu einem kompletten 16-Track-Song steuert” beschrieben, läuft im Hintergrund, managt und synchonisiert die anderen MIDI-Apps und -Geräte. Unterstützt CoreMIDI, Line6 Mobilizer Mk I & II und verfügt über Undo/Redo. Bis zu drei soundproduzierende interne Apps können aktiviert und mit MIDI-Channels beschickt werden, dann stößt die Hardware an ihre Leistungsgrenzen.

Hier erläutert Video-Blogger Tim Webb die wichtigsten Funktionen, und wie einfach es ist, die diversen Synths, Sound- und Drumkits aus Hard- und Software zusammen spielen zu lassen. Klingt gut! Doppelpunkt:

  • Hersteller-Website mit technischen Informationen und einem weiteren beeindruckenden Demo-Video: White Noise Audio Software
  • Link ins iTunes/iOS App Store: Genome MIDI Sequencer (7,5 MB; 10,49 €/US$12.99; engl.)
  • Liste mit USB/MIDI-Hardware, die vom Apple Camera Connection Kit (ebenfalls sehr zu empfehlen, hier fast im Dauereinsatz) unterstützt wird, und weitere Informationen über das fabelhaft funktionierende und leicht zu bedienende iOS MIDI, – gerade in diesem Bereich sowie Sound-Synthese, -Editing und DJ-Apps ist iOS sämtlichen anderen mobilen Betriebssystemen um Welten voraus!
  • Wikipedia aus einer Zeit, als MIDI noch kompliziert und fast nicht durchschaubar war: Musical Instrument Digital Interface

Außerdem neu in der Branche:

  • Yamahas TNR-i (TENORI-ON-Emulator) wurde aktualisiert und auf iOS 5 vorbereitet
  • Die kompakte, aber dennoch sehr gut klingende Universal-App Rhythm Studio (geeignet für Einsteiger, Rossau-Beschreibung) erfuhr soeben ihr erstes großes Major-Update (neu: vier Instrumente pro Song; hinzugefügt: DR-9 Drum Machine, weitere der zahlreichen und höchst willkommenen Details in der iTunes/iOS-App-Store Beschreibung) und wurde aus diesem Anlass vorübergehend auf 0,79 Euro preisgesenkt (11 MB; engl.)
  • Die automatischen Musik-Generatoren (ähnlich wie Bloom von Brian Eno) NodeBeat und NodeBeat HD sind derzeit kostenlos erhältlich (Preis vorher jeweils 1,59 Euro)
  • Neuer und vielversprechender virtueller Analog-Synth: Arctic Keys (klassischer Dual-Oszillator mit subtraktiver Synthese; Wiki) für das iPad (Hersteller-Website mit tönender Demo der inkludierten Patches in der SoundCloud) ist vor wenigen Stunden erschienen; unterstützt WIST (synct drahtlos via Bluetooth virtuelle Synths und Drumkits, die auf mehreren iOS-Geräten laufen), AudioCopy und verfügt offenbar über eine robuste MIDI-Sektion, erste Tester sprechen jedoch auch von Störgeräuschen, wenn Regler bedient werden (3,99 €; 3,8 MB; engl.); kurzes Demo-Video davon:

Voraussetzung für alle Music-Apps sind jedenfalls gute Kopfhörer, – hier die seit Jahren gültige Rossau-Empfehlung: Sennheiser. Erst damit kommen die beeindruckenden Sounds so richtig fett rüber.

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Eine Antwort zu Neue iPad-App für elektrische Musik: ‘Genome MIDI Sequencer’

  1. Pingback: NEU! Inter-App Audio Routing System/Audiostreaming ‚Audiobus‘ (Universal-App, Retina) [Blogposting Update] | Rossau

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