iTunes Version 10.1 mit AirPlay- und iOS-4.2-Unterstützung erschienen

Apple stellte heute eine Versionsaktualisierung des Multimedia-Verwaltungsprogramms zum Download bereit. iTunes 10.1 ist für Mac OS X ab Version 10.5 und 32-Bit- und 64-Bit-Windows verfügbar und dient zum Abspielen, Konvertieren, Organisieren und Kaufen von Musik, Hörbüchern, Podcasts, Filmen, iPhone-, iPad- und iPod-Apps und Spielen; es kann die Inhalte angeschlossener Apple-Touch-Geräte verwalten. Vorgängerversion war 10.0.1 vom 25. September 2010, Rossau-Bericht.

Angaben laut Mac OS X-“Softwareaktualisierung” zum neu aufgelegten iTunes:

In Vorbereitung: iOS 4.2, AirPlay, AirPrint

Die neue iTunes-Version ist (neben dem vor wenigen Tagen auf Version 10.6.5 aktualisierten Mac OS X Snow Leopard) Voraussetzung, um demnächst die Touch-Betriebssystemversion iOS 4.2 installieren und AirPlay, die erweiterte Funktion von AirTunes, nutzen zu können.

Damit können beispielsweise im lokalen WiFi-Netz Multimedia-Inhalte kabellos und unkompliziert von jedem mit iOS 4.2 (Video vorerst fraglich) oder iTunes 10.1 ausgerüsteten Gerät (etwa auch das Windows-Notebook eines Besuchers) über das neue Apple TV (Link ins österreichische Apple-Store; oder auch über mehrere gleichzeitig) auf TV-Geräte oder Beamer gestreamt werden. Ähnliches gilt für die Funktion AirPrint (Drucken vom iPhone) und Präsentationen mit der Mac- oder iOS-Version von Keynote (s. TUAW).

Die letzte offizielle Ankündigung für das Erscheinen von iOS 4.2 lautete: “Im November 2010.” Die Gerüchte hanteln sich von Woche zu Woche. Der kommende Dienstag (fast alle iPhone-BS-Updates erschienen bisher dienstags, 19 Uhr MEZ/CET) stand bisher hoch im Kurs, oder doch erst am 23. wegen WiFi-Problemen mit dem iPad? (MacRumors: New Claim of iOS 4.2 Launch on November 24th as Revised iPad Build Surfaces sowie kurz vorher iOS 4.2 Not Coming Until November 16th? [Updated].)

Spannung und Erwartungshaltung in den Communities sind jedenfalls hoch, man könnte schon fast von Ungeduld sprechen. Dazu auch Rossau vom 3. September 2010: Apple veröffentlicht Details zu iOS 4.2 am iPad sowie hier (2. 11.) unter “Fragen über Fragen”.

Doch zurück zur neuen Version von…

Kleine Entdeckungen abseits der Apple-Angaben

Neu ist außerdem, dass man jetzt die Ping-Anzeige (Social Network für Musikfreunde, implementiert seit iTunes 10) in der linken Seitenleiste abstellen kann (iTunes-“Einstellungen-Allgemein” und “-Kindersicherung”). Die frühere Genius-Leiste heißt schon seit 1. November iTunes-Sidebar und kombiniert Genius und Ping (sofern aktiviert).

Ein neuer und hervorgehobener Hinweis in den zu akzeptierenden Vertragsbedingungen weist deutlich darauf hin, dass bei aktiviertem Ping eine komplette Inhaltsangabe der privaten iTunes-Mediathek an Apple gesendet wird, damit – dem persönlichen Geschmack angepasste – Empfehlungen übermittelt werden können. Das betrifft nun offenbar auch Multimedia-Daten, die nicht über iTunes beschafft wurden (etwa selbst hergestellte Musikstücke). Update: Ping steht übrigens seit 13. November wie durch Geisterhand (kein Update nötig) auch über die iPad/iTunes-App zur Verfügung.

Wikipedia (engl.): iTunes Ping

Außerdem wurde das vor wenigen Tagen auch auf Österreich und die Schweiz ausgeweitete Angebot an Kauf- und Leih-Kinofilmen auf der Hauptseite im iTunes-Store ergänzt, es gibt aber erst ein geringes Angebot (etwa zwanzig Movies).

Mediendateien in den Listenansichten bieten, sobald markiert, ein kleines Dreieck rechts in der Zeile.

Es offenbart (etwa bei Songs) raschest nähere Informationen zu Titel, Interpret und Genre in einem ebenso kleinen wie interaktiven Kontextfeld:

In den Listen kann man den Interpreten nun nach ganz links schieben, vorher war die linke Spalte für den Titelnamen reserviert.

Download

Wer nicht über die Mac OS X- oder iTunes-“Softwareaktualisierung” updaten kann oder will:

Erfahrungsbericht

Wie immer können Apple-Updates bedenkenlos empfohlen werden. Nach einem kurzen Test hier vor Ort ist alles in Ordnung. Es wäre ja gelinde gesagt auch eine kleine Katastrophe, bekanntlich sind alle Touch-Devices vollkommen abhängig von iTunes.

Der Vorgang inklusive Download dauerte am MacBook Pro (SL 10.6.5) keine zehn Minuten, der Mac muss nicht neu gestartet werden (ich tue es aus alter Gewohnheit trotzdem), sämtliche Einstellungen der alten Version werden übernommen bis hin zum vollautomatischen iTunes-Account-Login.

iTunes 10.1 spielt wie vorher Musik und andere Multimedia-Dateien ab, lädt Apps herunter und synct mit iPhone und iPad. Erste Berichte in einschlägigen Foren nennen zudem beschleunigte Darstellung von Albumbildern in der Grid-Ansicht, – von größeren Problemen ist hingegen in der Mac-Welt nichts in Erfahrung zu bringen. Sicher und einfach wie gewohnt.

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2 Antworten zu iTunes Version 10.1 mit AirPlay- und iOS-4.2-Unterstützung erschienen

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