Spiegel online: “Rock das iPhone!” + Antennagate, die dritte… + iPhone 4 Testfotos

Das deutsche Nachrichtenmagazin informiert uns mit einem sehr interessanten Artikel samt Videobeitrag über tönende Saitenakrobaten und ihre iDevices:

Handy als Gitarrenverstärker im Test

Das iPhone als Gitarrenverstärker – hört sich komisch an. Aber klingt das auch gut? Mehrere App-Hersteller versprechen fulminante Sound-Erlebnisse mit dem Handy. Spiegel online hat die Programme getestet. Die Ergebnisse überraschen.

(Bild- und Textquelle: Spiegel online)

Vielleicht animiert es ja den einen oder anderen, die Stromklampfn wieder einmal hervorzukramen und soundtechnisch mit geringem monetären Einsatz ein wenig aufzupeppen. Die Effektanlage in der Hemdtasche ist den Kinderschuhen bereits entwachsen und lässt für die Zukunft Großartiges erahnen.

Weiterer Lesestoff – diesmal bei Heise online:

Weit weniger interessant: Zum Stopfen des massiven Sommerlochs wird wieder das “Antennagate” hervorgekramt; es reicht bei Weitem das übliche Rossau-Service, die Zusammenfassung der Zusammenfassungen im Rest dieses Beitrags. Garniert mit ein paar ersten Foto-Tipps und unbearbeiteten Testaufnahmen, hergestellt vor wenigen Minuten mit dem iPhone 4!

MacRumors spekuliert nämlich laut und deutlich, dass der jüngste Abgang eines iPhone-Managers (Hardware/Technik-Vizedirektor) etwas mit dem “Antennen-Desaster” zu tun haben könnte: iPhone Hardware Engineering Chief Mark Papermaster Leaves Apple. Ich hätte es gar nicht erwähnt und würde es dem Bereich der vagen Vermutungen überlassen, auch wenn es der deutsche Computer-Fachverlag Heise fast wörtlich abschreibt und den spekulativen Zusammenhang bereits in der Überschrift verewigt: iPhone-Manager verlässt Apple nach Antennen-Desaster. Und der Spiegel ist auch nicht viel besser, verschont wenigstens die Headline: Hardware-Manager verlässt Apple.

Mit meinem iPhone 4 ist jedenfalls von einem “Antennen-Desaster” nichts zu merken, eher im Gegenteil (besonders im Vergleich mit dem alten iPhone 3G). Daher kann es gar nicht der Grund für den Abgang des Alpha-Apfelmännchens sein. Es gibt Millionen Gründe für einen Wechsel des Arbeitsplatzes.

Update (9. Aug.): Na bitte! Diese Spekulationsvariante erscheint mir schon wesentlich glaubwürdiger; MacRumors fasst einen Bericht des Wall Street Journal zusammen: Papermaster’s Departure Linked to ‘Cultural Incompatibility’ Rather Than Antenna Issues. Demnach sollen vielleicht doch eher “kulturelle Inkompatibilitäten” denn ein allfälliges “Antennagate” für den Abgang verantwortlich sein.

The Wall Street Journal: IPhone Executive Is Out At Apple, diesmal buchstäblich und ohne meine Formatierungen, weil ja schließlich jeder Satz mit einem Großbuchstaben beginnen muss!!!

Der geschätzte Besucher des Rossau-Blogs mag sich die Lektüre der letzten Lochstopflinks (alle Details über das nicht existente Antennagate in den Rossau-Artikeln der vergangenen Wochen) sparen und etwas Sinnvolles tun, ich geh derweil bei prächtigstem Sommerwetter die fantastische iPhone-4-Kamera testen und übe mit der toll funktionierenden und unerhört praktischen Spracheingabe, das war doch mal ein richtig guter Tipp von den Heisis!

Rossau über Iphone, Ipad und Ipod touch:

Spracherkennung Dragon Dictation für Idevices

Immer noch gratis erhältlich!

Auch auf die Gefahr hin, dass die Begeisterung mit mir wieder ein wenig durchgeht:

Der überraschend präzise, sehr schnelle und absolut intuitiv bedienbare Touch-Autofocus der Fünf-Megapixel-Kamera (CMOS-Sensor) stellt bei befriedigenden Lichtverhältnissen auf sieben Zentimeter Kamera/Objekt-Abstand scharf. Das reicht etwa für Visitenkarten weitauf.

Es gibt Zusatzsoftware, die unter anderem eine separate und gleichzeitige Einstellung von Schärfe und Belichtung ermöglicht, und zwar genau ebenso rasch & präzise; einfach eine zweite Fingerkuppe benutzen (s. Screenshot, das Irisblenden-Symbol für die Belichtung und das Quadrat für den Fokus): Camera+ (zur Zeit nicht erhältlich, Einzelheiten hier).

Weitere technische Details zu der recht lichtstarken iPhone-4-Hauptkamera (die auf der Telefon-Rückseite) bei Aufnahmen von Standfotos:

  • 2.592 x 1.936 Pixel
  • 1,9 Megabyte pro Aufnahme
  • Seitenverhältnis 4,02 zu 3
  • Brennweite als Äquivalent zum 35-mm-Kleinbildformat: 29,4 Millimeter
  • Original: 3,85 mm, f/2.8

Nach einem Klick auf das Bild steht die völlig unbearbeitete Originalaufnahme aus dem iPhone in Originalgröße zur Verfügung, wer die Exif/GPS-Daten *) lesen kann, findet am Stadtplan den genauen Rosenstock im Brigittenauer Wettsteinpark nächst der Rossau in Vienna-Downtown (aber beeilen, mit der Pracht ist es schon bald vorbei):

DAS iPHONE ROCKT!

Der Austriabrunnen auf der Freyung im hochsommerlichen Abendlicht. Lediglich mit iPhoto am Mac ein wenig geradegerichtet (daher ist die Datei etwas kleiner) und die überstrahlten Stellen abgemildert. Exif-, GPS- und Datumsangaben müssten in der Originaldatei zur Verfügung stehen, ich habe sie unten angefügt:

So lassen sich Standpunkt und Blickrichtung des Fotografen fast auf den Meter genau feststellen. Bemerkenswerter Zufall: Die Wolke im Hintergrund hat fast die Kotelett-Umrisse der österreichischen Landkarte! So patriotisch wollte ich gar nicht sein…

Und hier noch eine eher unübliche Ansicht von der Staatsoper an der Ringstraße (der Ring ist im Hintergrund rechts). Standpunkt: Terrasse vor der Albertina. Vier hochkant aufgenommene Fotos wurden mit der Standard-Kamera-App angefertigt und der hevorragenden App AutoStitch Panorama in Nullkommanix vollautomatisch zusammengefügt. Technisch beachtliches Ergebnis für die Bordmittel eines Mobiltelefons trotz schwieriger Lichtverhältnisse in den Abendstunden. Zum Original verkleinerte (und ansonsten unbearbeitete) Ausgabe – im Browser jedoch immer noch größer – nach dem Klick auf die hier eingebettete Vorschau:

*) Wikipedia: Exif (Exchangeable Image File Format), GPS (Global Positioning System)

Ein weiteres und ebenfalls ausschließlich mit iPhone-4-Bordmitteln hergestelltes surreales Effektfoto aus der Wiener Rossau am Alsergrund findet sich in diesem Posting ziemlich weit unten.

Hochinteressante Details zur App Camera+ auch im nächsten Rossau-Beitrag Lautstärkeregler als Auslöseknopf für die iPhone-Kamera. Mit weiteren Tests, Tipps und Beispielen darf gerechnet werden. Hier in diesem Theater!

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