iPad wird in den USA ausgeliefert [Update #12]

Wie angekündigt erschien heute der neue Tablet-Computer von Apple, iPad, in den Vereinigten Staaten von Amerika. Das Portal MacRumors hat natürlich auch einen und lässt uns erste Eindrücke wissen, außerdem finden sich hier noch viele weitere Informationen und soeben (6. Juli 2010) aktualisierte Tipps (Edit 3/2012: inzwischen gibt es das iPad der dritten Generation):

Marianne Schultz, Redakteurin bei MacRumors, schreibt:

  • Das Gerät hat ein beträchtliches Gewicht. Im Vergleich zum iPhone oder Kindle muss man sich erst daran gewöhnen.
  • Der Bildschirm stellt seine Inhalte hell und scharf auch aus seitlichen Blickwinkeln dar. Trotz seiner speziellen schmutzabweisenden Beschichtung werden Fingerabdrücke aufgenommen, und man sieht sie auch.

Foto: MacRumors

  • Das Apple-Logo auf der Rückseite ist schwarz und matt gummiert, – im Gegensatz zu glänzend und aus Chrom wie beim iPhone.
  • Das iPad muss zunächst mit einem Computer und iTunes verbunden werden, damit man es (später ohne Verbindung) benützen kann. Nach dem Auspacken und Einschalten erscheint ein Bildschirm “Connect to iTunes”. iTunes 9.1 ist Voraussetzung.
  • Das Setup via iTunes funktioniert ähnlich wie beim iPhone und überlässt einem die Wahl, welche Apps und Multimedia-Inhalte mit dem iPad abgeglichen werden sollen.
  • Der kapazitive Touchscreen reagiert schnell. Bei einem Wechsel der räumlichen Lage findet die Ausrichtung und Anpassung des Inhalts fast zeitgleich statt.
  • Die virtuelle Tastatur kann in der Hochkant-Ausrichtung (vertikal, Portrait) mit den beiden Daumen bedient werden, lediglich für die mittleren Tasten müssen Menschen mit kleineren Händen diese strecken. Die Tasten sind angenehm groß, dadurch können die angepeilten Zeichen kaum verfehlt werden. Die Vorschläge des Editors sind – wie beim iPhone – ebenfalls hilfreich. [MacRumors benützt höchstwahrscheinlich das englische Tastatur-Layout. Anm. Rossau-Redaktion.]
  • In der horizontalen Ausrichtung (Breitbild) ist das Tippen mit den Daumen wesentlich schwieriger. Wird mit beiden Händen getippt, ist es am besten, das iPad mit dem Case (Mappe/Ständer, Zubehör) oder einer anderen Einrichtung aufzustellen.
  • Applikationen, die noch nicht für das iPad optimiert wurden, sind im “2x-Modus” (Vergrößerung) benützbar, lassen jedoch zu wünschen übrig. Nur für das iPad optimierte Anwendungen sehen so aus, wie man es erwartet.
  • Die Sound-Wiedergabe über den eingebauten Lautsprecher ist lauter und satter als erwartet, und sie reicht aus, um sich in ruhiger Umgebung einen Film anzusehen und zu hören.
  • Die Standard-Apps wurden hervorragend an den iPad-Bildschirm angepasst. Es ist ein Vergnügen, im App Store oder in der App iTunes herumzustöbern.

Weitere Informationen

Deutschsprachige Medien

Märkte

In den “primären Märkten” (= Definition der Firma Apple) wie Deutschland, Italien und der Schweiz wird das iPad Ende April (konkret am vierundzwanzigsten) erwartet, für Österreich und andere Länder stehen weder Termin noch Preise fest.

[Zwischenaktualisierung vom 14. April 2010. Termin von Ende April auf Ende Mai verschoben, siehe (Rossau Artikel-Update) weiter unten.]

Aus meinen Beobachtungen eines bekannten Online-Auktionshauses geht hervor, dass praktisch im Drei-Minuten-Takt ein originalverpacktes iPad über den virtuellen Tresen geht. Die Anbieter kommen natürlich meistens aus den USA. Die Preise ziehen derzeit (6. April) leicht an, mit 450 Euro plus Versandkosten und Einfuhrgebühren muss man für das Wi-Fi-Modell mit 16 Gigabyte Speicher rechnen (32 GB: 580, 64 GB: 750). Am Tag davor waren es noch etwa zehn Prozent weniger.

Vor dem Apple Store in der Fifth Avenue, New York. Samstag, 3. April 2010.
(Foto: AP)

Rossau-Tipp

Wer vorhat, sich ein iPad zuzulegen, kann ja jetzt schon mal damit anfangen downzuloaden und auf einen Schlag über 200 US-Dollar sparen, iTunes-Account Voraussetzung:

Zusammenstellung aller (zumeist vorübergehend) kostenlosen iPad-Apps bei AppShopper.

Viele Softwareentwickler nützen den historischen Anlass, um ihre neuen oder für die iPad-Plattform optimierten Apps mit zumeist befristeten (!) Gratisaktionen zu bewerben. Auf diese Art & Weise macht die Nachricht die Runde, viele Rezensionen und Berichte über die Applikation erscheinen (natürlich auch hier in der Rossau). Später wird der Preis wieder raufgesetzt, um gewissermaßen die Früchte der Aktion zu ernten.

Also rasch runterladen wie der Teufel, solange die günstigen Einführungspreise gelten. Sobald dann später ein iPad angeschlossen wird, werden die Applikationen – wie von iPhone und iPod touch gewohnt – zuverlässig gesynct und stehen dann als willkommene Software-Grundausstattung zur Verfügung!

So lässt sich mit dem iPad sparen, obwohl man noch gar keines hat. Typisch Apple.

:)

Prominenz

Passend zur Time-App am funkelnagelneuen iPad: Apple-CEO Steve Jobs auf der aktuellen Titelseite des führenden wöchentlichen U.S.-Nachrichtenmagazins mit 5,2 Millionen Stück Auflage pro Ausgabe:

Konkurrenz

Auch hier schläft die Konkurrenz offenbar nicht. Sie glänzt aber beileibe nicht mit Fairness und überprüfbaren Fakten, sondern mit vor Nervosität zittrig hingefetzten Oberflächlichkeiten und viel heißer Luft.

Engadget berichtet am 6. April 2010 geradezu schweißnass und atemlos über ein aus dem Hut gezaubertes Modell mit Googles Android-Betriebssystem, das über exakt all jene Austattungsmerkmale (zum Teil sogar doppelt wie die Kamera) verfügt, die – höchstwahrscheinlich von den Mitbewerbern bezahlte – Berufskritiker am iPad vermissen.

“Der Tablet-Computer mit den allerallermeisten Features”, tönt es mit großer Hingabe und geheuchelter Begeisterung, na wunderbar! Wirklich gelungen, das Teil. Und nur drei Tage Entwicklungszeit! Fabelhaft! Hoffentlich funktioniert das Ding auch, bisher gibt es nämlich nur Fotos davon, und man betont bei dem Portal mehrmals und überschwänglich, dass die ausnahmsweise echt sind und nicht “gerendert”.

Ob die Touchscreen-Oberfläche des Wunderfuzzi-iPad-Killers aus Glas ist oder nicht, konnte bei Engadget jedoch auch nach Anfrage nicht beantwortet werden. Komisch.

Also ich habe das iPad ja schon mit vielen Dingen verglichen und verwechselt, aber als einen Fotoapparat mit zwei Objektiven habe es noch nicht mal ich in Betracht gezogen, obwohl ich ein großer Fan der iPhone-Kamera bin (siehe die zahlreichen Tipps dazu hier in der Rossau). Und ein Austauschakku, der wahrscheinlich größer und schwerer ist als der Rest des Google-Beruhigungstablettentabletts, ist natürlich auch extrem wichtig. :)

Ich persönlich vermisse so etwas nicht mal am iPhone, verfüge allerdings über ein Mophie Juice Pack air für die Fälle, wenn ich wirklich ein paar Tage an keiner Steckdose vorbeikommen sollte, aber trotzdem stundenlang in freier Natur zocken möchte. Von der Konkurrenz wird das Fehlen seit dem Erscheinen des Computertelefons beharrlich als absolutes Killer-Argument angeführt wird. Mal ehrlich, liebe Austauschakku-Telefonbesitzer: Wie oft wechselt ihr die Batterie?

Antwort: Genau nie! Ersatzakku-Telefonierer gibt es schlicht und ergreifend so gut wie nicht. Die Apple-Basher möchten bitte jetzt nach bald drei Jahren, in denen das iPhone unangefochten in der Beliebtheitsskala der Anwender an der Weltspitze rangiert, mal eine andere Platte auflegen.

Das nur als kleines Beispiel für all die hoffnungslos schwachen Argumente gegen die Apple-iDevices.

Rossau Artikel-Updates

iPad-Schwächen

Am 6. April 2010 legt MacRumors nach und stellt tatsächliche negative Erfahrungen der ersten iPad-Benützer zusammen, nämlich vor allem mit der Empfangs- und Sendeleistung über das WiFi-Netzwerk (WLAN) sowie leichten Verwirrungen beim Aufladen des Akkus über USB. Early iPad User Complaints: Weak Wi-Fi, Charging Issues inklusive WWW-Hyperlink zum entsprechenden Thread im offiziellen Apple-Diskussionsforum.

Die Spekulationen hinsichtlich der möglichen Ursachen für die WiFi-Schwächen – die User bekommen weniger Signalstärke angezeigt als mit iPhones und anderen Computern an den gleichen Örtlichkeiten – haben sich auf die äußere Hülle und die eingebauten Energiesparmaßnahmen verdichtet. Von Apple gibt es dazu bisher keine Stellungnahmen.

Edit (Rossau-Zwischen-Update vom 7. April 2010): Offenbar gibt es eine Lösung, und auch Apple scheint sich gemeldet zu haben:
http://www.cultofmac.com/how-to-fix-your-ipads-wireless-problems/36969

Einige Anwender haben Schwierigkeiten damit, ihr iPad über USB aufzuladen. Das funktioniert offenbar nicht wie erwartet, wenn das andere Ende des Kabels unter gewissen Umständen an bestimmte Computer angeschlossen wird.

Apple gab hiezu bekannt, dass das mit der benötigten Stärke der Energiezufuhr zusammenhängt und empfiehlt in einem dazugehörigen Support-Dokument (engl.), die iPads entweder über das mitgelieferte Netzgerät oder an High-Power USB-Ports aufzuladen. An älteren PCs oder Mac-Computern lädt das iPad nur, wenn es sich im “Sleep Mode” befindet, und der Computer läuft. Wenn der Computer selbst schläft oder sich im Standby-Modus befindet, wird die iPad-Batterie entladen.

Der große und leistungsfähige Akku, über den es übrigens sonst keine Beschwerden gibt, sondern ganz im Gegenteil, fordert also seinen Tribut. Ich glaube, man kann von Kinderkrankheiten des funkelnagelneuen Gadgets reden.

Möchtegern-Horrorvisionen

Weniger Glauben darf man jedoch Online-Medien wie Chip etc. schenken, die fleißig – offenbar von der trotz sedativer Google-Tabletten äußerst nervösen Konkurrenz lancierte – Horrormeldungen verbreiten. So soll es sich bei dem Hauptprozessor um ein schwaches und altes Modell bzw. keine Apple-Eigenentwicklung handeln, was nur zu einem geringen und unbedeutenden Teil stimmt beziehungsweise übertrieben und einseitig dargestellt wird.

Auch die Arbeitsspeicher-Ausstattung wird mit herkömmlichen Methoden gemessen, die aber für die besondere Chip-Architektur des Apple-Tablets nur sehr eingeschränkt gelten. Die besonders ausgefeilte und äußerst raffinierte Abstimmung von Hard- und Software (völlig “unsichtbar” und “nicht messbar”; dafür geht aber ein Großteil der Entwicklungsarbeit drauf) spielt bei allen Apple-Geräten seit je her eine besondere Rolle, die bisher angewandte Standard-Benchmarks übertrumpft und ungültig werden lässt.

Diese bewährte und exklusive Strategie gilt natürlich auch für das neue iPad, und zwar in besonderem Maße.

Zum Verständnis

Jeder Switcher (= Umsteiger von anderen Systemen) merkt das innerhalb weniger Minuten. Der persönliche Workflow des Users, um den es eigentlich geht, läuft unkomplizierter und stabiler, schneller und smoother ab als bei allen anderen vergleichbaren Maschinen, was wesentlich wichtiger ist als dubiose technische Messwerte einzelner Komponenten, die ohnehin nur Nerds interessieren – und wie in diesem Falle gehörig verwirren.

Aktuelles Beispiel: Apples “Ad-lib”-Framework (Wikipedia) lässt Web-Seiten, die nur aus purem und bewährt stabilem HTML, JavaScript und CSS bestehen (ohne dem proprietäten Flash-Klumpert von Adobe), sich am iPad wie eigenständige Applikationen “anfühlen”. Als Beispiel hier die Video-Demo der web-basierten iPad-Hilfedatei. Artikel bei MacRumors mit allen Details: Apple’s ‘AdLib’ Framework Brings Native-Like Functionality to iPad Web Pages. Ich vermute, dass es sich nur noch um wenige Tage oder Wochen handelt, bis auch unser WordPress.com-Blog Rossau über iPhone, iPad und iPod touch entsprechend für iPads aufbereitet zur Verfügung steht (die Mobilversion für kleine iDevices gibt’s ja schon längst).

Für Interessierte steht übrigens die ausführliche und höchst offizielle Gebrauchsanleitung vom iPad auf Englisch bei Apple zur Verfügung:

iPad User Guide (PDF, 18 MB)

Apples weltweit erhältliches User-Manual enthüllt Details zum Card-Slot des 3G-Modells, was sich – außer dem Formfaktor "Micro-SIM" – nicht wesentlich von dem des iPhones unterscheiden dürfte. Das 3G-Modell ist derzeit noch nicht erhältlich, nicht einmal in den Vereinigten Staaten.

Es gibt nur extrem wenige Switcher, die sich von der Apple-Computerphilosophie je wieder trennen können; ich gehöre bestimmt nicht dazu. Interessant auch zu sehen, wie ein 2,5 Jahre altes Mädchen mit dem iPad klarkommt, ohne vorher die Gebrauchsanleitung studiert zu haben.

Ganz zu schweigen vom äußeren Erscheinungsbild, dem Design der Gadgets, wie sie sich anfühlen, von der Haltbarkeit (mein 1,5 Jahre altes und schwerst geprüftes weißes iPhone sieht nach wie vor aus wie neu und funktioniert auch so), dem im Vergleich zur Konkurrenz sehr attraktiven Wiederverkaufswert und vom puren Spaß, den man damit hat… Ich könnte seitenweise so weitermachen.

Auf Hertz und Nieren zocken

Am herausforderndsten für Hard- und Software, Hauptprozessor-Frequenzen und Steuerungstechnik, Grafik, Sound und Energieversorgung stellen sich stets Computerspiele heraus; sie bieten die mit Abstand besten Praxistests für die meisten technischen Eigenschaften der Konsolengeräte.

Das U.S.-amerikanische Spieleportal touchArcade hat einen Überblick zusammengestellt, welche der bereits adaptierten Games empfehlenswert sind, und welche nicht: The Guide to HD iPad Game Upgrades – Part 1.

Der Titel spricht Bände: A List of Universal Games for iPad and iPhone, es geht um Spiele der neuen Gattung “Universal”, die vorgeben, mit – je nach Device, auf dem sie laufen – automatisch eingestellten Versionen für die kleinen und großen Bildschirme jeweils spezielle Eigenschaften anzubieten.

Die tA-Kategorie iPad Games bietet weitere ausführliche Rezensionen über Gameplay und Konsolen-Performance der neuen Maschinen mit vielen äußerst interessanten iPad/HD-Demovideos.

Abbildung: iPad-Game Warpgate.

Kurz zusammengefasst: Erstklassig laut der Chefredaktion von touchArcade!

Die technischen Leistungen seien beeindruckend, schreibt Dr. Arnold Kim (Wiki), seines Zeichens Gründer und Herausgeber von MacRumors (Wiki) und touchArcade. Weiter:

Da man die Geräte – im Vergleich zu herkömmlichen Computer- und Videospiel-Konsolenbildschirmen – relativ nah vor den Augen hat, wirken grafisch opulente Game-Boliden noch imposanter und direkter.

Lautsprecher-Sound und Akkulaufzeit sind ebenfalls besser als erwartet, die Steuerung über Berührungen und Bewegungen der Konsole enspricht den präzisen und bewährten Eigenschaften von iPhone und iPod touch, allerdings wird das Gerät mit der Zeit etwas schwer in Händen und Armen.

Na bitte. Fitnessstudio inklusive.

Wer noch auf das iPad warten muss, kann sich ja inzwischen mit der funkelnagelneuen iPhone/Mac-Kombination von Wild West Pinball trösten. Ein komplett neues und hypermodernes Flipper-Erlebnis am allerletzten Stand der Technik! Das iPhone als berührungs- und bewegungssensible Fernsteuerung mit geringem Gewicht für smoothe & hochaufgelöste 3D-Grafik und absolut realistische Animation am großen Bildschirm.

Kein Delay (Verzögerung der Befehlsübertragung via WiFi). G’schmackig cinematografisch aufbereitete Optik vom Allerfeinsten. Weltweit live: Motivierende Online-Spielstandstabellen, – welche Spielhallenmaschine kann das schon?! Alles kostenlos! Hier geht’s zum entsprechenden Rossau-Tipp mit allen direkten Links und Videos (etwas runterscrollen bis Pinball Remote). TILT!

Haben wollen

Und jetzt ist auch Viel-, Schnell- und Zehnfinger-Blindtipper Habakuk bald so gut wie überzeugt: Video über die Eingabe auf der virtuellen iPad-Tastatur bei Cult Of Mac. Und zwar ganz ohne Zusatz-Bluetooth-Keyboard, das demnächst erscheinen soll.

Von wegen “dient nur zur Unterhaltung einseitig in Richtung Konsument, kann nicht produktiv eingesetzt werden…” – Alles Unsinn, selbst vom Wall Street Journal, FAZ und Spiegel. Sogar erfahrene und hochspezialisierte Computer-Gurus, Chefredakteure und Herausgeber sind – im Gegensatz zu kleinen Mädchen, s. o. – offenbar völlig überfordert mit der neuen Luxusflunder.

Und auf der nächsten oder übernächsten Version funktionieren bestimmt Videoschnitt, Broadcasting und Multitasking. Intuitiv, reibungslos und ohne besondere Gebrauchsanleitung.

Gespeichert wird zukünftig in der drahtlosen und omniverfügbaren Cloud, kein Mensch braucht mehr SD-Card-Slots oder Harddrive-Anschlüsse (siehe Rossau-Artikel iPhone als Live-Übertragungswagen ganz unten).

7. April 2010: MacRumors berichtet, dass mit 500.000 verkauften iPads gerechnet wird. iPad Sales Estimated to Have Already Surpassed 500,000. Oder doch eine dreiviertel Million? iPad Sales Top 750,000? Morgen werden wir vielleicht anlässlich der Vorstellung/Ankündigung/Sneak Preview von iPhone OS 4 mehr wissen.

Herstellungskosten

Unsere bevorzugte Mac-Infoquelle zu den reinen Herstellungs- beziehungsweise Beschaffungskosten (ohne Entwicklungskosten, Marketing, Lizenzen, Assembling, Transportkosten, Buchhaltung, Rechtsabteilung, Hausverwaltung, Stromrechnung, Putzkolonne, Steves 1-Dollar-Gage…) der verbauten Komponenten im iPad (260 US-Dollar), den Löwenanteil macht erwartungsgemäß der kapazitive Multi-Touchscreen aus (95 US$); der beste, den es auf diesem Planeten gibt.

Mit solider und gehärteter Glasabdeckung, so resistent wie möglich gegen Kratzer, und zwar auch ohne Schutzfolien.

Foto: touchArcade

Gründlicher Test bei Ars Technica

Ars Technica reviews the iPad – Ausführlichster Test bisher. 18.000 Wörter.

14. April 2010

Start im Rest der Welt verschoben

Heise:

Am 10. Mai will Apple die Preise und den konkreten Starttermin bekannt geben. Als Grund für die Verzögerung nennt Apple eine überraschend starke Nachfrage in den USA – über 500.000 iPads seien in der ersten Woche verkauft worden – und die hohe Nachfrage nach den 3G-Modellen, also den iPads mit UMTS. Diese sind derzeit auch in den USA noch nicht im Handel, können aber bereits vorbestellt werden.

Verbot in Israel und auf US-Uni-Campus

Die Netzwerk-Administration der Universität Princeton (Wikipedia) forderte die Studenten auf, im Wi-Fi-Netz (WLAN) des Campus-Geländes keine iPads in Betrieb zu nehmen. Die Geräte würden temporäre IP-Adressen länger benützen, als sie sollten, so die Erklärung für die Maßnahmen. Details weiter unten.

Spiegel Online: Apple-Tablet: Israel blockiert iPad-Importe; siehe auch dazu weiter unten das Rossau-Artikel-Update vom 26. April 2010, inzwischen darf das iPad nämlich auch in Israel in Betrieb genommen werden.

Humor

Und damit auch der Humor nicht zu kurz kommt:

Nicht nur ganz junge Mädchen sind in das iPad verliebt, sondern auch jene am anderen Ende der Altersskala. Wer die als eines der Golden Girls auch bei uns bekannt gewordene Schauspielerin Betty White mit einem iPad herumfuchteln sehen möchte, kann das gerne in der Late Late Show des U.S.-amerikanischen TV-Senders CBS tun (zum Ausschnitt). Zuerst gibt es ein kleines Wortspiel, das nur verständlich ist, wenn man Englisch und Spanisch als Muttersprache beherrscht, aber dann müsste eigentlich jeder mit Schul-Englisch mitkommen.

Interessant jedenfalls, wie weit die Zielgruppe gesteckt ist, eine größere Bandbreite als je zuvor. Die 88-jährige White spricht offenbar jene an, die vom Computer-Guru Walter Mossberg nicht erreicht werden.

Im Heise-Forum wird der nur allzu triftige Grund für die verzögerte Auslieferung der iPads erläutert. Auf Deutsch. :)

Und wer sagt, dass das iPad nicht drucken kann? (Foto: Engadget)

Ob er’s wohl aushält, der Bildschirm? (Laut dem Videofilmer: “Ja. Das Glas ist härter als Katzenkrallen.”) Endlich ein tierfreundlicher Computer:

15. April 2010

Camera Connection Kit, die erste…

Wird der (noch nicht erhältliche) iPad-Zubehör-Artikel “Camera Connection Kit” USB-Audio unterstützen? MacRumors: iPad to Support USB Audio Interfaces via Camera Connection Kit? Es wäre jedenfalls toll, etwa ein Midi-Keyboard ans iPad anschließen zu können… Siehe auch Apple iPad-Zubehör. Weitere Aktualisierungen zu dem Thema folgen im vorliegenden Rossau-Artikel.

USB Connection Kits für das iPad. Links für Kameras, rechts für andere Geräte (Laufwerke).

16. April 2010

Graue Märkte

Hardmac.com: iPad Grey Market to Explode. Es wird davon berichtet, dass die Verkäufe von iPads in den Grauzonen der Märkte “explodieren”. – “Apple übernimmt keinerlei Garantieleistungen und technischen Support für solche Geräte außerhalb der U.S.A.”, wird dort betont. Hardmac.com dürfte die englischsprachige Ausgabe eines schweizerischen oder französischen Blogs sein.

18. April 2010

Zubehör Mobile Hotspot Service

Interessantes Zubehör von einem Dritthersteller/Mobilfunkprovider in den Vereinigten Staaten: Sprint Overdrive 3G/4G Mobile Hotspot Service. Werbespot, bei dem das iPhone mitspielt:

Soll es natürlich auch für das “Nur-WiFi”-iPad geben (leider nicht ganz billig, MacRumors-Artikel mit Tarifübersicht), und das sieht dann zusammen mit einem Case so aus:

Sehenswerte und ziemlich abgehobene Website von dem Hersteller/Provider übrigens, fast ein wenig beklemmend. Natürlich gibt es keinerlei Informationen, ob so etwas jemals auch bei uns angeboten wird. Vielleicht handelt es sich hierbei ja um etwas Ähnliches: Rossau-Artikel vom 8. Februar 2010; Wird Carrier “3″ subventioniertes iPad anbieten?

Stoltenberg

Der norwegische Ministerpräsident Jens Stoltenberg wurde – wie so viele dieser Tage am Flughafen gestrandet – dabei gesichtet, wie er sein Land mit dem iPad regiert. CNN: Stranded leader runs country by iPad

Jens Stoltenberg und sein iPad in New York (Foto: CNN)

19. April 2010

iPad 3G

Das iPad 3G, also jenes Modell mit Mobilfunk-Modem, soll in den USA ab dem 7. Mai 2010 ausgeliefert werden, vorbestellte Geräte werden womöglich ein paar Tage früher versendet. MacRumors (mit Preisen ohne Datentarif): iPad 3G to Ship By May 7th [Updated].

Nächstes Modell mit OLED-Display?

Und auf seiner noch etwas unsichereren Seite 2 vermeldet die professionelle Gerüchteküche: Apple Considering Use of OLED Display on Second-Generation iPad? Heise: Nächstes iPad-Modell möglicherweise mit OLED-Display.

20. April 2010

Uni-Campus, die zweite…

Spiegel Online fasst die – hier bereits früher erwähnten – Schwierigkeiten bestimmter Elite-Universitäten mit dem iPad (oder umgekehrt) zusammen: US-Eliteunis gegen iPad.

Camera Connection Kit, die zweite…

MacRumors meldet, dass das Zubehör “Camera Connection Kit” bald verfügbar sein soll: iPad 3G to be Available on April 30th in U.S., Camera Connection Kit Shipping. Siehe auch das übernächste Rossau-Artikel-Update mit konkreten Testberichten.

22. April 2010

Gründlicher Test: iWork für iPad

Ars Technica wieder einmal fundiert und ausführlich: The keyboardless Office: a review of iWork for iPad. Office-Software ohne reale Tastatur.

24. April 2010

Camera Connection Kit, die dritte…

Das Zubehör Camera Connection Kit wird ausgeliefert. MacRumors: iPad Camera Connection Kit Notes and Demo Video.

Weiters wurden ein paar interessante Dinge aus dem Internet zusammengetragen:

  • Das USB Headphone/Headset funktioniert am iPad über das Connection Kit, Skype-Telefonate wurden ausprobiert und “die Qualität war überwältigend” (Artikel bei TidBits)
  • USB-Tastaturen können damit verwendet werden (TUAW)
  • E-Mail-Versand und Höhe der Auflösung (s. u. iLounge)
  • Wird das iPad mit einem Mac verbunden, kommen die Fotos mit vollständigen EXIF-Informationen in die App iPhoto

Zusätzliche Informationen, erste Testberichte:

iLounge: A Little Early Good News on Apple’s iPad Camera Connection Kit und genauer: Apple iPad Camera Connection Kit.

Neue Spiele

Der weltgrößte Hersteller von Videospielen für mobile Geräte Gameloft veröffentlicht einen sehenswerten Video-Podcast der neuesten Games, darunter auch viele iPad-Spiele:

26. April 2010

Israel, die zweite…

Computer-Fachverlag Heise: iPad darf nach Israel eingeführt werden [Update]; daraus:

Damit das iPad in Israel regulierungskonform funkt, muss man in der Regionseinstellung “Hebräisch (Israel)” wählen. Vergisst man dies, nutzt das iPad für die aktive Funknetzsuche mit Probe Requests im 5-GHz-Band eventuell Kanäle, die zwar in der EU gestattet sind, aber nicht in Israel. Damit könnte es zum illegalen Störsender werden.

Software, die am iPad läuft
und vom iPhone gesteuert wird

Nach der “Flipper-Fernsteuerung” Pinball Remote (App Store Link), wo ein auf dem Mac laufendes Spiel vom iPhotch mit seinen besonderen Sensoren via WiFi gesteuert wird, ich berichtete, scheint diese Technik auch für eine Bluetooth-Kombination von iPhone und iPad interessant zu sein. Hier das Video des Kriegsspiels, das sich noch in der Entwicklung befindet und im Juni erscheinen soll:

28. April 2010

Problem mit Windows-Security

Betrifft nur Windows-Computer. Eine gefälschte E-Mail fordert zum Update von iTunes für iPad-Besitzer auf, führt auf eine ebenfalls gefälschte Apple-Web-Site und lädt Schadsoftware, genannt Backdoor.Bifrose.AADY, herunter. Die Malware injiziert sich selbst in die Betriebssystem-Datei explorer.exe, erlangt Zugriff auf Systemdateien und versucht, Schlüssel und Seriennummern von installierter Software abzugreifen. Benützer von Mac OS X sind nicht betroffen.

Quelle Malware City/Bit Defender: iPad Users Targeted by Backdoor Dissembled as iTunes Update (dokumentiert mit Bildschirmfotos). Daraus:

This is a Windows attack not an iPad attack. The user must install software on a Windows system from there they have access to the system. I seriously doubt this installs anything on the iPad or affects the iPad in any way.

1. Mai 2010

iPad 3G ausgeliefert,
besserer GPS-Chip als iPhone 3GS

iPad Wi-Fi + 3G mit Micro-SIM-Tray (Bildquelle: iLounge)

MacRumors hält uns mit dem Wesentlichen auf dem Laufenden, was das soeben erschienene – einen Monat nach dem WiFi-Modell – iPad mit 3G-Modem betrifft:

iPad Wi-Fi + 3G Pre-Orders Arriving, Unboxing Galleries Posted mit Links zu ausführlichen Bildergalerien. Daraus:

  • Das 3G-fähige Modell wird in der gleichen Schachtel ausgeliefert wie das “nur-WiFi-Modell”. Lediglich ein Aufkleber dient zur äußeren Unterscheidung.
  • Wie beim anderen Modell muss das Gerät mit einem Computer und iTunes verbunden werden, bevor es in Betrieb genommen werden kann.
iPad Wi-Fi + 3G, Micro-SIM-Tray im Schacht versenkt (Bild: Boy Genius Report)

iPad Wi-Fi + 3G, Micro-SIM-Tray im Schacht versenkt (Bild: Boy Genius Report)

iPad 3G Disassembly, 3G Video Streaming and GPS Improvements. Daraus:

  • Die wesentlichen Unterschiede des neueren Modells zum WiFi-iPad sind Erweiterungen durch ein 3G-Datenmodem und GPS-Funktionalität.
  • Manch ressourcenhungrige Online-App (etwa die des TV-Senders ABC) funktioniert auch beim neuen 3G-Modell nur über ein (lokales) WiFi-Netzwerk.
  • Ersten Tests zufolge loggt sich das iPhone 3GS zwar schneller in das GPS-Signal ein, Zuverlässigkeit und Genauigkeit sind jedoch beim iPad 3G höher. Grund dafür mag sein, dass es sich um einen anderen Hersteller des GPS-Chips handelt.
  • Skype-Connections über das 3G-Netz funktionieren erwartungsgemäß nicht – im Gegensatz zu SIM-Karten von Drittherstellern; so die Zusammenfassung aus diversen Quellen. Alle Links im MacRumors-Artikel.

Vergleich Apple iPad Wi-Fi (rechts) und iPad Wi-Fi + 3G (links); Bildquelle Boy Genius Report:

6. Juli 2010

Monatsproduktion auf
über zwei Millionen erhöht

Wie MacRumors Berichte von DigiTimes zusammenfasst, steigert Apple ständig die Produktionszahlen der iPad-Gerätschaften. Geplant seien 2,5 Millionen pro Monat bis Ende des Jahres. Daraus:

Nach der anfänglichen Verfügbarkeitsbeschränkung auf die USA erschien das iPad Ende Mai in weiteren neun Ländern. Die nächste Runde startet Ende dieses Monats mit Österreich, Belgien, Hongkong, Irland, Luxemburg, Mexiko, Niederlande, Neuseeland und Singapur.

Plattrechner
Spiegel Online

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