Apple stellt Tablet vor, genannt iPad


Der Apple-Chef präsentierte heute in Kalifornien sein jüngstes Gagdet.

Bei der mit großer Spannung erwarteten Veranstaltung im Yerba Buena Center in San Francisco stellte Steve Jobs um 19 Uhr MEZ den neuen Tablet-Computer seines Unternehmens vor.

Wikipedia: Tablet-Computer (noch nicht ganz aktuell), iPad.

Weiter geht es hier mit einer Reportage von dem Presse-Event, einer interessanten Rossau-Umfrage (bitte mitmachen) und vielen weiteren handverlesenen und teilweise übersetzten Links, Kommentaren und TV-Sendungen (Abbildungen und Info zunächst via Liveblogs von Gizmodo und Engadget) über das neue iPad.

New York Times:

Man war auf diesen Auftritt von Steve Jobs gespannter als auf Barack Obamas Rede zur Lage der Nation.

Frankfurter Allgemeine Zeitung:

Der Revolutionär des Computerzeitalters gab seine Regierungserklärung ab, und plötzlich dämmerte es großen Teilen seiner Mitrevolutionäre, dass die Zukunft sie womöglich nicht mehr braucht.

Das Teil wirkt auf den ersten Blick jedenfalls wie ein großes iPhone:

Offizielles frisch von Apple:

iPad

(englische Version der Hersteller-Website)

Video:

Und noch ein Apple-Video (anderthalb Stunden) von der Presse-Keynote in Frisco (15-minütige Zusammenfassung von Fox News). Am schnellsten und besten ist über das Wichtigste informiert, wer einfach hier weiterliest.

Live-Bericht

Zitat von Gizmodo:

So sieht es aus. Es ist sehr dünn. Man kann den Hintergrund ändern, und die Icons sind wie beim iPhone, vervollständigt durch eine Leiste ganz unten (wie das Mac OS X Dock).

Gizmodo postet direkt vom Veranstaltungsort:

Man schiebt einfach den Slider zur Seite, genau wie beim iPhone. “It’s so much more intimate than a laptop”, sagt Jobs auf seinem Fauteuil.

Gizmodo weiter:

Man kann es umdrehen, und die Bewegungssensoren passen die Ansicht vollautomatisch an. Die ganze Web-Seite ist zu sehen.

Sagte ich es schon? Wie beim iPhone. ;)

Ein paar technische Daten laut Hersteller:

Zehn Stunden Akku-Laufzeit. Bewegungssensoren. Umgebungslichtsensor. “Assisted GPS” (Wikipedia, engl.). Kompass. Lautsprecher. Mikrofon. Stereo-Kopfhöreranschluss (3,5 mm Standard-Mini-Klinkenbuchse). 30-polige Anschlussbuchse (USB-Dock-Connector). Kapazitive Multitouch-Technik. IPS-Technologie (In-Plane Switching), Betrachtungswinkel 178 Grad. Schutzschicht. 16 bis 64 Gigabyte Flash-Speicher. WiFi (802.11n). Bluetooth (2.1 + EDR). 1 GHz Apple A4 Hauptprozessor. SIM-Card-Schacht (nur das 3G-Modell).

Bis auf Akku, Prozessor (diese Apple-Eigenentwicklung kommt gerüchteweise auch in der nächsten iPhone-Hardware-Revision) und Speicherkapazität praktisch eine Kopie vom iPhone. Exakt die gleichen Tasten am Gerät (Home, Stumm, Lautstärke, Standby). Und natürlich unterscheiden sich Größe, Bildschirmauflösung und Gewicht:

Das iPad ist 24 cm × 19 cm groß und 1,3 cm dick. Bildschirm ist etwa 19 cm × 13 cm groß (24,63 cm Diagonale) und zeigt 1024 × 768 Punkte, hat also 4:3-Format. Die Punktauflösung von rund 132 dpi gilt laut dem Computer-Fachverlag Heise als gut ablesbar. Heise weiter: “Es wiegt mit 680 Gramm (730 mit UMTS) etwa so viel wie ein Fachbuch oder eine dicke Zeitschrift.”

Apple: Technische Daten

Großaufnahme; gut zu erkennen der 30-Pin-Connector – sieht gleich aus wie beim iPhone, vielleicht (Update: vielmehr sicher) funktioniert ja auch das Apple AV-Kabel (Rossau-Bericht) – und die Öffnungen für den eingebauten Lautsprecher:

Heise dazu (Abbildung von dem Connection Kit weiter unten):

Als Zubehör bietet Apple ein “Camera Connection Kit” für den Docking-Anschluss des iPad an. Dieses besteht aus einem Adapter für SD-Speicherkarten sowie einem Adapter für USB-Geräte. Laut Apple lassen sich damit “Fotos und Videos” von Digitalkameras übertragen, der USB-Anschluss dürfte aber vermutlich auch für USB-Festplatten und -Sticks taugen.

Apple zählt in den technischen Daten auf, wie Video- und TV-Out unterstützt werden, das Kabel lebt:

  • Unterstützung für 1024 x 768 mit dem Dock Connector auf-VGA-Adapter, 576p und 480p mit dem Apple A/V-Kabel (Komponentenvideo), 576i und 480i mit dem Apple Composite-Kabel
  • H.264 Video mit bis zu 720p und 30 Bildern pro Sekunde, Main Profile Level 3.1 mit AAC-LC Audio mit bis zu 160 KBit/Sek., 48 kHz, Stereo-Audio in den Formaten .m4v, .mp4 und .mov; MPEG-4 Video mit bis zu 2,5 MBit/Sek., 640 x 480 Pixel, 30 Bilder pro Sekunde, Simple Profile mit AAC-LC Audio mit bis zu 160 KBit/Sek., 48 kHz, Stereo-Audio in den Formaten .m4v, .mp4 und .mov

Der Unterschied zwischen Component und Composite wird im soeben oben verlinkten Rossau-Artikel über das AV-Kabel erläutert. Beides sind analoge Übertragungswege.

Gizmodo schreibt weiter:

Die Apps können, wie mit dem iPhone und dem iPod touch, vom App Store heruntergeladen werden. Auf dem iPad laufen alle diese Apps, und zwar die unveränderten Originalversionen. Demo: Eine App wird am iPad gestartet und erscheint in der Größe des iPhone-Bildschirms. Doppeltapp = das Bild wird zu iPad-Fullscreen vergrößert.

Gizmodo zitiert Steve Jobs:

Es wurden 75 Millionen iPhones und iPod touch verkauft, daher wissen bereits 75 Millionen Menschen, wie mit dem iPad umzugehen ist. Es gibt 125 Millionen iTunes-Accounts.

Details zu den Kosten in den Vereinigten Staaten, “bahnbrechender Deal mit AT&T”, dem großen Telekommunikationsunternehmen, offenbar keine erzwungene Laufzeit, Verträge sind jederzeit zu kündigen:

Apple zu den Fixkosten in den USA: Pricing

Die Präsentation endete um 11 Uhr 34 vormittags Ortszeit San Francisco.

Das war eine teilweise Übersetzung von der Live-Reportage, die bei Gizmodo gepostet wurde.

Erster Erfahrungsbericht bei Gizmodo: Apple iPad First Hands On

Apple-Produktfotos
Die Hochglanzbroschüre

Schaut gut aus auf den Apple-Produktfotos, finde ich.
Logisches Zubehör: Tastatur/Dock, Dock, Mappe (iPad Case), Kickstand:

Die Rückseite ist aus gebürstetem Aluminium:

Die blauen Kreise sollen wohl die drahtlose
Kommunikationsbereitschaft der Flunder andeuten.

Ein Klick auf die Fotos zeigt das Schmuckstück in voller Größe.

9,7-inch (19 x 13 cm) LED-backlit Display (4:3-Format),
deutlich zu erkennen die iPhone-Home-Taste:

Offenbar wurde auch an die Zocker gedacht ;) Löblich.

“140.000 Apps stehen sofort zur Verfügung”, so die vielversprechende Ansage des Computerkonzerns, “darunter eine komplett angepasste Version von iWorks mit der Präsentationssoftware Keynote, der Textverarbeitung Pages und der
Tabellenkalkulation Numbers.”

Beim 3G-Modell verbirgt sich oben offenbar etwas hinter einem schwarzen Streifen:

Es handelt sich dabei um einen Kunststoffstreifen, der sowohl von vorne als auch von hinten zu sehen ist.
Er ist nötig, damit die 3G-Antennen Signale senden und empfangen können.

Von oben und von unten betrachtet (weitere hochauflösende Aufnahmen mit App-Bildschirmfotos bei Apple):

Oben neben der Kopfhörerbuchse befindet sich die winzige Öffnung für das Mikrofon.


iPad in den Medien

Mac Rumors zum Fixpreis des Hightech-Gadgets:

Die Kosten des neuen Geräts in U.S.-Dollar: $499, $599, and $699 für die verschiedenen (Speicherkapazität) Modelle ohne 3G – und $626, $729, $829 mit 3G. WiFi-only-Modelle sollten in den Vereinigten Staaten in sechzig Tagen, 3G-fähige in neunzig Tagen lieferbar sein.

Heise: iPad: Apple präsentiert das erwartete Tablet [2. Update]iPad: Multimedia und Apps für Couch-Surfer; der deutsche Computer-Fachverlag bietet weitere technische Details, Textauszug:

HD-Videos bis zur maximal im iTunes-Store verfügbaren Auflösung 720p soll es abspielen, aber etwas heruntergerechnet auf 1024 × 575 Punkte. Der GPS-Chip sitzt im UMTS-Modul, die Versionen ohne UMTS können also nur per WLAN ihren Standort ermitteln. Als Betriebssystem kommt wie erwartet iPhone OS 3.2 zum Einsatz; das SDK stellt Apple als Beta-Version bereit.

Apple iPad: Weder ein kleines Macbook noch ein großes iPhone, sondern mit genau den Anpassungen versehen, die den Microsoft-Tablets fehlen.

Sowohl Spiegel als auch Heise hatten Redakteure vor Ort.

Spiegel: Steve Jobs öffnet seine Wundertüte; daraus:

Apple feiert den neuen iPad: einen buchgroßen Computer zum Berühren, angeblich perfekt für Bücher, Magazine und Spiele, als Multimediaplayer und abgespeckter Heimcomputer. Steve Jobs bedient fast alle Erwartungen von Fans – und kriselnden Wirtschaftsbranchen, die sich nach dem Ding sehnen.

Der Spiegel widmet dem iPad auch gleich eine ausführliche Themenseite.

Verpackung des Apple iPad

iPad-Verpackung; Foto: Apple

ORF ZIB Flash – der Österreichische Rundfunk meldet in mehreren Sendungen des aktuellen Dienstes:

Mit seinem neuen Produkt “iPad” will der US-Technologiekonzern Apple den Markt für Kleincomputer erobern. Firmenchef Jobs beschrieb den 680 Gramm schweren Tablet-Computer mit 25-Zentimeter-Bildschirm als Verschnitt zwischen einem Laptop und dem Internet-Handy “iPhone”.

Zur TV-Sendung des ORF (befristet abrufbar).

ARD-Tagesthemen: iPad und die Verlage (TV-Sendungsbeitrag; befristet) sowie Textbeitrag Apple stellt Tablet-Computer vor – “Wir nennen es iPad”. Daraus:

Mit dem iPad tritt Apple nun auch direkt gegen Amazon und Sony auf dem Markt der digitalen Bücher an und erweitert seinen Onlineladen iTunes um eine Buchabteilung “iBooks”. Zum Start sicherte sich Jobs bereits die Unterstützung von fünf Großverlagen, die ihre Titel für das iPad anbieten werden.

Nachdem der Aktienkurs von Apple zu Beginn der Präsentation zunächst um drei Dollar nachgegeben hatte, stieg der Preis des Papiers gegen Ende der Veranstaltung wieder über den Vortageskurs. Die Apple-Aktie hatte in den vergangenen drei Monaten um über 60 Prozent zugelegt.

Genug Platz für zweispaltige Systemeinstellungen; Foto: Spiegel

Nochmal Heise: Apples iPad kurz angetestet [Update]; Exzerpt:

Das Gehäuse aus gebürsteten Aluminium (wie beim Macbook) umschließt Rückseite und Kanten, die Vorderseite ist komplett aus Glas. Das iPad-Display wirkte hier brilliant und gestochen scharf. Nach dem Einschalten ist das iPad in wenigen Augenblick startbereit. Nach dem Antippen des Dateisymbols  öffnen Fotos und starten Videos sekundenschnell.

Ein fehlender USB-Anschluß bedeutet allerdings, dass Fotos von der Kamera nur über den Umweg eines anderen Rechners auf den iPad gelangen. Ebensowenig können externe Festplatten oder andere Peripheriegeräte angeschlossen werden. Auch ist keine Kamera integriert. [Diese Textpassage wurde beim Heise-Artikel-Update offenbar gestrichen; Anm. Rossau-Redaktion.]

Das Betriebssystem basiert auf dem iPhone OS und wurde für den A4 sowie in Bezug auf einige Bedienfunktionen des Touch-Interface modifiziert. Multitasking gehört aber nicht zu den Erweiterungen. Hin- und Herschalten zwischen aktiven und im Hintergrund weiterarbeitenden Anwendungen ist daher ausgeschlossen.

Die nicht austauschbare Batterie soll bei kontinuierlicher Nutzung volle zehn Stunden durchhalten – bei der Größe und Qualität des Bildschirms ein eindrucksvoller Wert. Die Batterietechnik (jedoch nicht das Modell) ist im iPad identisch mit der bei den MacBooks. Apple will nach tausend Ladezyklen noch mindestens 80 Prozent Originalkapazität garantieren.

Größenvergleich iPhone und iPad; Foto: Engadget

Editorial von Engadget über das Apple iPad – Ein paar Redakteure fassen ihre Eindrücke mit ein wenig Abstand von Hype und Erwartungen zusammen.

Engadget weiter mit eher spekulativen technischen Details: Apple’s A4 is an ARM-based system-on-a-chip a la Tegra 2? Weitere Vermutungen zum iPad-Hauptprozessor von Mac Rumors (Zusammenfassung und Aufdeckung falscher Behauptungen): Possible Details on Apple’s ARM-based ‘A4′ Chip? (Siehe auch Heise weiter unten.)

Softwareentwickler entdecken Spuren von einer Kamera

Mac Rumors: SDK Changes Open Door to VOIP Over 3G Networks… iPad Phone Calls Possible? – Die neue Software-Entwicklungsumgebung (SDK) deutet auf veränderte Bestimmungen bezüglich Voice over IP (Wiki) hin.

Das Software Development Kit ist weiterhin auskunftsfreudig, berichtet Mac Rumors: iPad Simulator in New SDK Hints at Possible But Unlikely Camera Support.

International Business Times: Wallstreet calls iPad a “Grand Slam”.

Nochmal Mac Rumors. Der eitle Chef des sehr großen U.S.-amerikanischen Verlagshauses McGraw-Hill hatte knapp vor dem Apple-Presse-Event den neuen Tablet-Computer im Fernsehen ausgeplaudert und wurde womöglich genau deshalb zur Strafe bei der Präsentation in einer Blitzaktion von der Liste gestrichen: McGraw-Hill Tossed From iPad Media Event After Premature Confirmation? Na, das nenne ich mal konsequent.

Der Wirtschaftsverlag Wall Street Journal rechnet uns in seinem Artikel What Apple’s iPad Means for Your Wallet vor, dass ein iPad 3G im ersten Jahr locker tausend U.S.-Dollar kostet (Anschaffungskosten plus monatliche Providergebühren plus Versicherung), dann in jedem weiteren Monat 30 Dollar für die Flatrate. Noch teurer wird es mit mehr Speicher, wesentlich günstiger unter Verzicht auf Mobilfunk. WSJ kommt zum Schluss:

Die eigentlichen Profiteure vom iPad – und vom mobilen Internet-Boom, den es repräsentiert – sollen wohl die Mobilfunk-Provider darstellen.

Das bestätigen auch die von Heise zusammengefassten Zahlen des gigantischen U.S.-Providers AT&T.

Wie pflegt sich S’chn T’gai auszudrücken? “Faszinierend.”

Mac Rumors zitiert die New York Times, es geht um eventuelle Namensstreitigkeiten mit Fujitsu: Fujitsu Possibly Gearing Up For Fight Over ‘iPad’ Trademark in U.S.

Das iPad Camera Connection Kit bietet laut Apple zwei Optionen, um Fotos und Videos von Digitalkameras zu importieren. Damit können Fotos und Videos über das USB-Kabel der Kamera auf das iPad übertragen werden. Mit dem Lesegerät für SD-Karten lassen sich Fotos oder Videos direkt von der SD-Karte der Kamera importieren.

Der englische Begriff pad wird übrigens am besten mit Schreibblock, Unterlage übersetzt, und es wurde schon viel gelacht, weil er auf Englisch auch noch für einen anderen Gegenstand (Faserpfropfen, Hygieneartikel für Frauen) steht.

Heise weiter: iPad in Deutschland ohne UMTS und iBooks? Daraus:

Das am Mittwoch vorgestellte iPad soll laut Hersteller Apple ab Ende März in der Version ohne UMTS und GPS in Deutschland verfügbar sein.

Ob auch die Version mit Mobilfunk, die in den USA zu einem Preis von 630 US-Dollar für Ende April angekündigt ist, nach Deutschland kommt, wollte der Hersteller allerdings nicht bestätigen.

Unterdessen hat die deutsche Buchbranche positiv auf die Neuvorstellung reagiert, die dem E-Book-Vertrieb einen weiteren Schub geben könne: “Wir freuen uns, dass mit dem iPad von Apple nun ein weiteres Gerät auf dem Markt ist, das das mobile Lesen von E-Books attraktiv macht”, erklärte der Börsenverein des Deutschen Buchhandels am Donnerstag in Frankfurt.

Heise: Spekulationen um iPad-Innereien (ausführlich) sowie Apples iPad bei T-Online ab 630 Euro mit UMTS [2. Update].

Mossberg, Jobs & iPad; Foto: AFP

Der U.S.-amerikanische Computer-Guru Walt Mossberg führte nach der Presseveranstaltung ein kurzes Interview mit Steve Jobs. Dabei versicherte der Apple-CEO, dass die Preise für auf das iPad geladene Literatur dieselben seien wie bei Amazon. Dies und weitere Details zur Akku-Laufzeit sind bei Mac Rumors zu finden: iPad: Music Playtime 140 Hours, eBooks Priced Same as Amazon.

Mac Rumors fasst am 30. Jänner 2010 Eindrücke von begeisterten Programmierern und Einsatzmöglichkeiten der soeben angekündigten Luxus-Streichelplatte zusammen: Excitement about iPad: A Large Screen Multi-Touch Platform.

Wie das Online-Magazin Los Angeles Times am Samstag, den 30. Jänner 2010 berichtet, hat Apple bestätigt, dass nun iPhone und iPad Telefonie per Voice over IP (VoIP) und das 3G-Mobilfunknetz ermöglichen. Skype halte bereits eine 3G-fähige App bereit. Somit steht fest, dass iPad-User (in den USA) Anrufe tätigen können werden. Apple confirms 3G VoIP apps on iPad, iPhone, iPod Touch; Skype is waiting.

The Omni Group, ein bekannter Hersteller von “Productivity Software”, hat in seinem Blog angekündigt, fünf seiner Apps speziell für das iPad aufbereitet herzustellen, nämlich OmniGraffle, OmniOutliner, OmniPlan, OmniFocus (gibt es bereits für das iPhone) und OmniGraphSketcher.

Heise: iPad: Entwickler müssen ihre Apps neu erfinden.

Und auch Microsoft plant vielleicht eine iPad-Office-Version, Mac Rumors fasst am 11. 2. 2010 die diesbezüglichen Informationen zusammen: Microsoft Reportedly Considering iPad Version of Office.

Bei den Grammy-Awards (Selbstbeweihräucherungs-Event der U.S.-Musikindustrie mit jenseitiger Einschaltquote) ist zufällig ;) ein iPad aufgetaucht. Hier das Video mit dem äußerst werbewirksamen Gag.

Mac Rumors macht seinem Namen alle Ehre und überprüft, welche der Gerüchte stimmten, was darauf schließen lässt, dass weitere Hinweise der Informanten womöglich ernstzunehmen sind: iPad Rumor Wrap Up and Likelihood of 22-Inch TouchScreen iMac.

Mac Rumors weiter:

Lesenswertes von der Edelfeder FAZ.NET, u. a.: Die Politik des iPad + Das iPad ist nur eine Fernbedienung.

Die deutschsprachige Presse und Apple scheinen sich – warum auch immer – vollautomatisch auf das Aipäd sächlichen Geschlechts geeinigt zu haben; vielleicht einfach deshalb, weil es schließlich auch das Aifoun heißt. Dennoch:

Die Sendung mit der Maus. Die 3sat Kulturzeit wundert sich am 4. Februar 2010 – durchaus mit ein wenig nobler Distanz – über den Medienhype, zögert jedoch keineswegs, fleißig mitzumachen & ergänzend ein interessantes Gespräch mit Kulturwissenschaftler Peter Matussek (TV-Beitrag) hinzuzufügen. Die Einleitung der Maus Moderatorin: “Der [sic!] iPad ist in den internationalen Medien angekündigt worden, als sei das jetzt das jüngste Buch Gottes…” Das Aus für die Prothese Maus! Das Leichentuch für Baummörder Buch.

Der iPad macht wieder fühlen, eine Ästhetik wie das Renaissance-Theater.

Völlig aus dem Rennen jedenfalls: Die iPad.

Und wer nicht mehr warten möchte, kann sich bis zum Erscheinen einen täuschend echt aussehenden Original-iPad ausschneiden und aufstellen.

Live-aktuelles Google-Suchergebnis zu deutschsprachigen und redaktionell verfassten Artikeln über das iPad. Englische Artikel professioneller Redaktionen von Reuters abwärts. Alles zusammen bis jetzt (28. 1. 2010, 14 Uhr) ungefähr zehntausend Einträge. Ein Aufruhr um ein technisches Gerät wie noch nie…

Im Zentrum des Interesses; Foto: Reuters

Rossau-Umfrage

Soweit die bisher bekannten Fakten und oberflächlichen Eindrücke zum dem Apple-Hightech-Tablett. Richtige Erfahrungsberichte und Langzeittests fehlen natürlich noch. Was denken unsere somit – zum derzeitigen Stand der Nachrichtenlage – bestens informierten Leser? Sie sind schließlich zumeist schon seit längerer Zeit User von Apple-Produkten, iPhone und iPod touch. Bitte bei unserer interessanten Rossau-Umfrage (am 28. Jänner 2010 um 18 Uhr hinzugefügt) mitmachen, – und dann gleich wieder raus zum Abkühlen ;) und zur Schneeballschlacht:

Österreich-Start am 23. Juli 2010. MacRumors: Next Round of International iPad Launches Set for July 23rd.

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