Obwohl der VoIP-Dienst Skype (Wikipedia) schon seit mehreren Monaten mit dem iPhone über die Gratis-App Nimbuzz oder Frings benützt werden kann (unsere Tests verliefen zufriedenstellend), gibt es derzeit viel Aufhebens um die offizielle Applikation, die soeben (eigentlich reichlich spät) erschienen ist und gratis zum Download zur Verfügung steht.
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Hersteller-Website: Skype, Inc.
Das Programm wirkt aufgeräumt, ist gut durchdacht und bietet etwa Sortierungsoptionen (zum Beispiel alphabetisch) in den Kontakte- oder Online-Listen. Es gibt auch eine Chat-Funktion. Die Skype-Telefonate funktionieren nur, wenn das iPhone oder der iPod touch (bei letzterem ist außerdem ein Mikrofon-Headset erforderlich) in einem lokalen WLAN (Wi-Fi) angemeldet ist.
Es tönt am iPhone sowohl durch den Hörer (schmaler Schlitz über dem Touchscreen) als auch durch den Lautsprecher (links unter dem Home-Knopf neben der USB-Buchse). Die VoIP-Telefonfunktionen sind ganz ähnlich wie die über das “richtige” Baseband (Modem), von dem das iPhone schließlich seinen Namen hat.
Die ersten Rossau-Tests mit der englischsprachigen Skype-App (Version 1.0.0.63) verliefen mit beiden Geräten zufriedenstellend. Die Tonqualität reicht natürlich nicht an das “richtige” Telefon heran, die Gesprächspartner sind jedoch durchaus verständlich. Manchmal gibt es Drop-Outs und Delays (Übertragungspausen). In den iPhotch-”Einstellungen” kann festgelegt werden, ob bei jedem Start von Skype vollautomatisch eingeloggt werden soll (Werkseinstellung: Eingeschaltet).
Hier ein Screenshot von der Fehlermeldung, wenn man versucht, über das Mobilfunk-Netz zu skypen:

