Mobile Websites

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Der mobile Safari-Browser (Wikipedia, Apple) kommt zwar mit allen Web-Seiten im ursprünglichen Design hervorragend klar, die Bedienung durch Doppeltipp auf HTML-Tabellenelemente mit automatischer idealer Vergrößerung oder der Zoom mit zwei Fingern (Pinch) funktioniert wesentlich einfacher, schneller und besser als bei jedem anderen Handy/Browser am Markt, egal ob im Portrait- (hochkant) oder Landscape-Modus (Breitbild).

Auch beim zwiespältigen zweispaltigen WordPress-Format unserer vorliegenden Rossau-Seite überhaupt kein Problem, wie sich jede iDevice-Besitzerin auf der Stelle überzeugen kann. Außerdem stehen Browser von Drittherstellern mit besonderen Funktionen zur Verfügung (siehe bitte Rossau-Artikel “Neue” Browser).

Jedoch gibt es erstens Mobiltelefone, die das nicht so gut beherrschen, und zweitens ist die Geschwindigkeit der Internetanbindung womöglich nicht immer die beste. Daher haben viele der großen Online-Medien spezielle abgespeckte Varianten ihrer Homepage-Boliden herausgebracht (beziehungsweise schalten vollautomatisch auf Mobil-Designs um wie inzwischen auch WordPress), die auch bei wackliger Verbindung oder mit technisch schwachen Browsern einen Überblick auf die wichtigsten Inhalte bieten.

Einen Klick weiter findet sich auf einer schnell ladenden und scroll-freundlichen Rossau-Extraseite eine

Übersicht solch mobiler Websites

mit Kurzbeschreibungen. Eine Berührung der WWW-Hyperlinks öffnet eine neue Safari-Instanz. Ein praktisches Lesezeichen für die geschätzten Rossau-Besucher! Gleich unter den Favoriten/Bookmarks abspeichern und weiterempfehlen.

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Apropos Safari, kleiner Hinweis für Mac- und Win-User des großen Exemplars: Soeben ist die Safari Betaversion 4 herausgekommen! Beeindruckend! “Top Sites” und “Search History” in Cover-Flow-Ansicht (letzteres offenbar nur für Macs) sind absolute Spitzenklasse. Hier ein Bildschirmfoto von unserem Rossau-Redaktionsrechner.

Es folgen weitere Details über das runderneuerte Surfprogramm, ein paar Tweaks und empfehlenswerte Artikel.

Der Browser-Editor von WordPress.com (Wiki), wo Rossau gehostet ist, zeigt jedoch ein paar kleinere Macken mit der Vierer-Beta. Habakuk darf wieder mal pures HTML programmieren; doch halt! – da haben wir ja noch eine schlanke Opera-Installation (Wiki), die funktioniert und reicht vorerst zum Bloggen (eben upgedatet auf die aktuellste Version 9.6 – Gottchen ist das Teil vergleichsweise langsam, und meine absolut notwendigen ;-) Hervorhebungen werden nicht dargestellt, das Editor-Fenster lässt sich nicht vergrößern…). Deshalb werden wir also nicht auf die alte Safari-Version 3.2.1 downgraden (mit welcher der Editor einwandfrei funktionierte). Die etwas später auf unserem Redaktionsrechner installierte Opera Alpha 10 für Mac OS X ist zwar stabil und etwas schneller als 9.6 (wenn auch nicht so schnell wie Safari 4), dennoch die gleichen Darstellungsfehler.

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Safari Nightly Webkit

Zwischen-Update: Das Problem wurde innerhalb von nur vier Tagen gelöst! Offenbar war es die Schuld von Safari. Der Browser wird übrigens ständig verbessert. Die Installation eines Nightly Webkits (Wiki) brachte Abhilfe, der WordPress-Editor (WYSIWYG, Javascript) funktioniert jetzt wieder wie mit der alten Safari-Version. Unser Bug-Report mit Details im WordPress.com-Support-Forum.

Diese Nightly-Webkits sind aktualisierte Safari-Versionen mit einem eigenen, goldenen Icon (siehe Abbildung), die parallel zur “offiziellen” Beta-Version laufen können. Die rasche Fehlerkorrektur kam wohl zustande, weil WordPress.com doch zu den verbreitetsten und empfehlenswertesten Blog-Hostern gehört, sogar der U.S.-amerikanische Computer-Guru Walt Mossberg (Wiki) unterstützt und empfiehlt WordPress. Zwischen-Update Ende.

Safari Beta 4 ist übrigens durchwegs englischsprachig. Eine Deinstallationsroutine liegt dem dmg-Package bei. Die alte Version wird bei der Installation (nur knapp über 30 MB Download) ersetzt.

Sonst kann man aber nach ein paar Stunden heftigen und ernsthaften Surfens sagen: Safari Beta 4 ist absolut stabil und spürbar schneller. Alle gut programmierten Web-Seiten werden einwandfrei und blitzsauber dargestellt, durchaus auch ein paar dubiose und mit Flash überladene.

Artikel vom Computer-Fachverlag HeiseBeta von Apples Webbrowser Safari 4 veröffentlicht (dort gibt es auch alle Download-Links). Daraus: “Nach dem ersten subjektiven Eindruck machte Safari tatsächlich einen sehr flotten Gesamteindruck.” Na bitte. Schwarz auf weiß vom seriösesten einschlägigen Medium Europas. Alle 150 Safari-Features von Apple (die neuen sind markiert; englisch) oder What’s new in Safari 4.

Spiegel Online: Apple stellt Safari 4 vor “Schneller, kompatibler und vor allem schöner: In seiner vierten Version soll Apples Webbrowser Safari vieles besser, manches fixer und alles bunter machen als die Konkurrenz. Einen wichtigen Test konnte das Surfprogramm schon jetzt für sich entscheiden.” Was heißt “soll”?! (Sorry im Voraus, die Spiegel-Artikel werden irgendwann kostenpflichtig.)

Und wer sich schrittweise nach Installation der Beta wieder auf den alten Safari ;-) zurückschrauben möchte: Safari 4 Hidden Preferences. Dort kriegt man auch den blauen Lade-Fortschrittsbalken in der Adresszeile zurück (das einzige, was hier vermisst wird), allerdings auf Kosten eines seltsamen Spinning Wheel in den Tabs und der antiken Reload- und Add-Buttons, die man nach der dort beschriebenen Terminal-Aktion im Safari-Menü unter “View – Customize Toolbar…” findet.

Ähnliches als Liste in der Menüleiste: Secret Safari 4 Menu (Download und Installation erforderlich, nicht getestet).

MacRumors.com: Safari 4 Tips, Tricks and Special Effects mit Links zu einem Benchmark-Test, der den neuen Safari als zweiundvierzig Mal schneller ausweist als den Internet Explorer 7. Es gibt dort auch ein paar beeindruckende Demos von den nun unterstützten CSS/Javascript-Animationen.

arsTechnica: Hands on: Safari 4 beta fast, mixes polish, rough UI edges.

Sorry für den kleinen off-topic Ausflug abseits des iPhones, aber dieser neue Safari scheint schlicht und ergreifend der beste Browser zu sein, den es jemals gab. Auch nach vielen Stunden (Zwischen-Update: Nun bald eine Woche) kein Crash, nicht mal ein Wackler hier unter dem aktuellen Betriebssystem Mac OS X Leopard. Prima!

“Safari 4 ist der erste Browser, der den Acid3-Test (Wikipedia) bestanden hat”, so Apple in seiner Mitteilung. Es ist davon auszugehen, dass auch der kleine mobile Safari davon profitieren wird, obwohl es an dem gleichermaßen nichts auszusetzen gibt.

Kurz: Alles bleibt besser.

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3 Antworten zu Mobile Websites

  1. Pingback: Gebührenkontrolle, Wetter in AT « Rossau

  2. Martin schreibt:

    Top Sites und History-Suche hat Apple schön von Chrome und Opera kopiert.
    Apropo: Die Alpha von Opera 10 hat den Acid3-Test schon im Dezember 2008 geknackt.

  3. Pingback: In eigener Sache: Rossau mobil « Rossau

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