11.08.09
iPhone-Spiel: Turmverteidigung kurz gratis
Wer noch nicht genug von dem Spiel-Genre hat, kommt garantiert ein paar Stunden lang auf seine Kosten; überhaupt bei dem Preis, – das Game gibt es angeblich eine Woche lang für lau.

Sentinel Mars Defense – App Store Link
Grafik und Sound (sehr kriegerisch) recht opulent, ziemlich hoch bewertet. Habe eine Stunde gezockt, ist ganz okay, bleibt vorerst im Flash-Speicher. Bestimmt eines der besseren Spielchen von dieser Sorte.
Wer Tower Defense kennt, kommt sofort zurecht. Unruhiges Ungeziefer vernichten, dabei Geld verdienen, Türme auf das Spielfeld schieben, updaten, eventuell verkaufen. Mehrere Barrieren werden hintereinander oder gleichzeitig angegriffen, vorgegebene Wege. Witzig: Entfesselte Repair Drones; wenn sie nichts zu reparieren haben, füllen sie die Kasse auf.
Sicht von oben, bei manchen Schlachtfeldern muss man das Bild verschieben, um den Plan zu überblicken. Vier Schwierigkeitsstufen, vier Spielfelder, schaffte das erste Level/easy in zwanzig Minuten (Vorsicht auf den Big Boss in Angriffswelle 30 von 60). Praktisch: Funktion „schneller Vorlauf“ wie beim Videorekorder, falls man noch mal von vorn anfangen möchte oder muss.
An- und Weckrufe werden durchgestellt, Spielstand wird gespeichert. Sauber und aufwändig programmiert; Online-Highscores, alles da. Läuft gut am iPhone 3G.
11.07.09
Mehr als 180 Apps auf dem iPhone installieren
Mitte Juni 2009 wurde das Betriebssystem entsprechend aktualisiert, und seitdem lassen sich auf dem iPhone oder dem iPod touch mehr – nämlich elf – Touchscreen-Seiten mit je sechzehn App-Icons darstellen, zuzüglich der vier Stück in der omnipräsenten Permanent-Zeile ganz unten. Zwanzig (iPhone) davon sind Standard-Apps, die sich nicht löschen lassen. Also bleiben einhundertsechzig zur freien Verfügung. Sollte es etwa iPhone-User geben, die damit nicht auskommen?!
Kein Problem: Man kann so viele Apps installieren, wie auf dem Gerät an Speicherplatz zur Verfügung steht! Was sich auf den elf Screens nicht ausgeht, wandert in einen „unsichtbaren“ Speicher.
„Sichtbar“ ist der nur in iTunes (seit Version 9), iDevice-Hauptseite, Karteikartenreiter „Programme“, in der rechten Spalte mit der Home-Bildschirm Thumbnail-Übersicht unterhalb der Seite 11 als so etwas wie abgeblendete „Geisterseite(n)“. Dort kann er auch durch Verschieben der Programm-Symbolbilder frei belegt werden. Nach einem USB-Sync („Anwenden“-Schaltfläche unten rechts) wird er allerdings nur dann angezeigt, wenn die elf Seiten (mehr als 160 frei installierte Apps) voll sind; eventuelle „schwarze Löcher“, also nicht belegte Programmplätze, werden beim Sync automatisch gestopft (belegt), falls sich „Geisterprogramme“ im „unsichtbaren“ Speicher befinden. Siehe Bildschirmfoto oben.
Am iPhotch können solche Apps nur über die Spotlight-Suche aufgerufen werden. Also am ersten Home-Bildschirm die unterhalb des Touchscreens physikalisch vorhandene Home-Taste drücken – oder mit dem Finger von links nach rechts über die Hauptseite streichen. Spotlight-Suchzeile und virtuelle Tastatur erscheinen. Den Namen des Programms eintippen (Groß-/Kleinbuchstaben egal), schon nach wenigen Buchstaben erscheint die App in einer Liste, von wo aus sie sogleich gestartet werden kann.
Die Speicherbelegung kann in iTunes über die grafische Darstellung „Kapazität“ ganz unten kontrolliert werden. Die Anzahl der installierten Apps lässt sich auch am iDevice herausfinden: „Einstellungen – Allgemein – Info – Programme“.
Also steht dem praktisch unendlichen Vergnügen, noch ein paar weitere der hunderttausend im App Store angebotenen Programme auszuprobieren, fast nichts im Wege.
Zusatztipp: Durch die Home-Seiten kann man am Touchscreen nicht nur durch Fingerstreiche (Flip) navigieren, sondern auch etwas schneller und einfacher, indem man auf die kleinen grauen Punkte oberhalb der untersten Zeile tippt (siehe iTunes-Screenshot oben), sofern man diesen sehr schmalen Bereich erwischt. Dabei wird jeweils um eine Seite weitergeblättert, und zwar in jene Richtung, die ausgehend vom weißen Punkt (= aktive, derzeit angezeigte Seite) gewählt wurde.
11.06.09
Spiegel Online über iPhone-Apps
Das deutsche Nachrichtenmagazin Spiegel Online (Wikipedia) veröffentlicht einen ausführlichen und zusammenfassenden Artikel über den Apps-Boom. Ebenso empfehlenswert das Themenportal des Verlags über das iPhone.
Zwei Milliarden Mal wurden iPhone-Apps bisher heruntergeladen, der amerikanische Werbevermarkter AdMob schätzt den erwirtschafteten Umsatz auf rund 200 Millionen Dollar – nur für den Monat August. Und das ist erst der Anfang. Die Beratungsfirma Strategy Analytics geht davon aus, dass 2013 mit Apps weltweit mehr als sechs Milliarden Dollar umgesetzt werden.
Mac Rumors: Apple Announces Over 100,000 Apps Available on the App Store
11.05.09
iPhone-Tarife und Android-Markt Österreich
Der Tarifdschungel wird keineswegs übersichtlicher, sondern eher ganz im Gegenteil. MacInfo.at zeigt ein paar aktuelle Tabellen, aus denen zumindest die von den Mobilfunk-Providern gerne raffiniert verheimlichten Gesamtkosten der verschiedenen iPhone- und Tarifmodelle bei den Anbietern Orange und T-Mobile hervorgehen. iPhone Tarifvergleich Österreich. Von wegen „1 Euro“…
Dabei bleiben die technischen Qualitäten und die des Service (siehe Rossau-Artikel Orange: Netzbetreiber-Update*), Ausstattung mit speziellen iPhone-Features wie etwa Visual Voicemail (Apple-Support erläutert), Tethering oder MMS (mit oder ohne Aufpreis; Rossau: iPhone 3G S und OS-3.0-Features bei Orange Österreich) sowie Möglichkeiten zu Hardware-Upgrade oder Tarifwechsel bei/vor Ablauf der Vertragsdauer samt eventuell offizieller Provider-Entsperrung (Rossau: Zuviel Hype) unberücksichtigt, ebenso neue Angebote von Orange über eine Elektronik-Handelskette.
Dazu auch der Standard: T-Mobile verlässt sich auf den Bestseller iPhone; Orange startet iPhone-Abverkauf bei Saturn.
Ach ja: Der offizielle Provider-Unlock nach Ablauf der Vertragsdauer (oder vorher bei einem Hardware-Upgrade) kostet bei Orange die Kleinigkeit von 120 Euro. Wie es billiger geht, allerdings nicht für alle Ewigkeiten, wird in dem jüngst aktualisierten Rossau-Artikel Jailbreak, Hacktivation, Unlock beschrieben.
Die futurezone.ORF.at recherchierte die mageren Aussichten, das vielversprechende und morgen in den USA auf den Markt kommende Android-2-System mit hypermoderner und „kostenloser“ Navi-Vollausstattung hierzulande erwerben zu können: Warten auf Android 2.0 in Österreich. Alle Informationen zu den Google-powered-Smartphones auch in der Rossau: Google stellt Gratis-Navi für Android 2.0 vor.
Heise zur diesbezüglichen Situation in Deutschland: Update auf Android 2.0: Ja, vielleicht, unbekannt.
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*) Es gibt übrigens für unsere vergleichsweise prähistorischen, aber immerhin erhältlichen Orangen-iPhones seit gestern wieder so ein Netzbetreiber-Update, zu erreichen via iTunes, iPhone-Hauptseite, „Nach Update suchen“. Am Info-Screen meldet sich der „Netzbetreiber“ dann nach einem USB-Sync mit „Orange Austria 5.1“ (vorher, seit 9. September 2009, war es 5.0). Wie immer keinerlei Informationen, was diese Aktualisierung bewirkt. Bei MacUser.de hat jemand Anzeichen gefunden, dass Visual Voicemail nach bald drei Jahren tatsächlich eingebunden sein könnte.
Orange Austria und Visual Voicemail: Eine der größten Lachnummern der internationalen iPhone-Geschichte! Blog-Eintrag eines weiteren begeisterten Kunden dieses seltsamen Kaufmannsladens: Brief an Orange… von MacManiac.

